Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Aktuelles aus dem Schulleben

2. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend forscht

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Luis Kleinwort aus der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse 9a hat zusammen mit Jonathan Fulcher vom Wirsberg-Gymnasium beim diesjährigen Bundesentscheid von Jugend forscht mit dem Projekt "PointCopter" den 2. Platz in der Kategorie Technik erreicht.
Nachdem die beiden mit ihrem Projekt schon die Jury auf Landesebene überzeugt hatten, vertraten sie nun Bayern beim Bundesentscheid in Darmstadt, der vom 24. bis 27. Mai im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium stattfand. Die beiden technikbegeisterten Tüftler entwickelten eine neuartige Möglichkeit, um Qudrocopter, umgangssprachlich Drohnen genannt, zu steuern.
Normalerweise werden diese Fluggeräte mittels einer doch eher komplex zu bedienenden Fernsteuerung bewegt. Dies stellt vor allem Anfänger und Ungeübte vor größere Herausforderungen. Bei der nun preisgekrönten Entwicklung der beiden Tüftler erfolgt die Steuerung sehr einfach und intuitiv mittels Y-förmigen Steuerstabs, durch den die Copter regelrecht dirigiert werden können. Am Ende des Stabes befinden sich rote Leuchtdioden, die von einer kleinen Handykamera, die auf dem Quadrocopter montiert ist, gefilmt werden. Eine selbst entwickelte Software überwacht das Kamerabild und regelt den Flug so, dass sich der Copter nach dem Y-förmigen Steuerstab ausrichtet und zudem auch noch eine vorgegebenen Entfernung dazu einhält.
In einer Weiterentwicklung, die rechtzeitig zum Bundesentscheid fertig wurde, können durch die gleiche Technik mehrere Quadrocopter in Formation geflogen werden. Dazu trägt nicht ein Steuerstab die Leuchtdioden, sondern auf einer zentralen Drohne sind vier solcher Systeme montiert. Um diese ?Master-Drohne? formieren sich dann bis zu vier kleinere, die ihren Flug nach dem zentralen Fluggerät ausrichten.
Auf den ersten Blick erleichtert diese Neuentwicklung die Handhabung ferngesteuerter Fluggeräte vor allem für Anfänger und Ungeübte. Auf den zweiten Blick tun sich neue Möglichkeiten für die Kommunikation und Interaktion eigenständiger Robotersysteme auf, die sich auch unabhängig von Menschen bewegen.
An ihrem Projekt arbeiten die beiden Jungforscher schon seit über zwei Jahren. An zahlreichen Nachmittagen, an Wochenenden und in den Ferien bauten sie die Quadrocopter immer wieder um und verbessert deren Konstruktion. Zudem musste die Steuersoftware entwickelt, getestet und angepasst werden. Dies erforderte zahllose Testflüge, bei denen selbstverständlich nicht immer alles glatt ging, wodurch sie sich aber nicht entmutigen ließen.
Das FKG gratuliert den beiden ganz herzlich und zu dieser phänomenalen Leistung und den fantastischen Erfolg!
Hier sind zwei kurze kurze Videoclips, die die Steuerung eines Quadrocopters mit dem Steuerstab - hier montiert an einen zweiten Quadrocopter - und einen Formationsflug zeigen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Jugend forscht.

Astronomische Würzburger Frühjahrstagung der VdS zum 8. Mal am FKG

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FKG-Schüler halten Vortrag
Am 28. April fand in der Aula und im Hanggeschoss die 42. Würzburger astronomische Frühjahrstagung der VdS statt. Die Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) ist der größte überregionale Verein von Amateurastronomen im deutschsprachigen Raum, in dem Amateurastronomen, Volks- und Schulsternwarten, astronomische Vereinigungen und Wissenschaftler zusammengeschlossen sind. In der VdS ist auch das Naturwissenschaftliche Labor für Schüler am FKG e.V. Mitglied.
Diese Tagung ist für die naturwissenschaftlichen Schwerpunktschüler ein wichtiger Termin im Schuljahr. Denn es müssen nicht nur die Tagungsteilnehmer mit Kaffee, von den Eltern selbst gebackenen Kuchen, Getränken und Mittagessen versorgt werden, sondern es muss am Vortag die ganze Infrastruktur der Tagung aufgebaut, das Schulhaus hergerichtet und alles am Tagungsabend auch wieder abgebaut und aufgeräumt werden. Dies ist alles nur möglich, da dutzende von Schwerpunktschülern tatkräftig helfen.
Die Einnahmen aus dieser Veranstaltung sind eine wichtige Grundlage für die Finanzierung des Laborbetriebs im Naturwissenschaftlichen Labor für Schüler am FKG.
Dieses Jahr hielten zusätzlich Schüler des FKG an der Tagung selbst einen Vortrag und stellten Ergebnisse von sechs Jahren AGN-Monitoring vor.
Die Tagung war auch in diesem Jahr von der MB-Dienststelle für Unterfranken als Regionale Lehrerfortbildung ausgewiesen und zog so neben Hobby- und Fachastronomen auch Lehrer an, die auf diesem Gebiet tätig sind.
Nachdem unser neuer Schulleiter StD Marco Korn die Tagungsteilnehmer herzlich am FKG begrüßt hatte, übernahm der Tagungsleiter Dr. Dominik Elsässer von der TU Dortmund. Traditionell beginnt die Tagung mit dem Vortrag eines Fachastronomen. Der Hauptvortrag griff in diesem Jahr das brandaktuelle Thema Gravitationswellen auf. Dr. Benjamin Knispel vom Max-Planck-Insitut für Gravitationsphysik in Hannover erläuterte sehr anschaulich wie es zu Gravitationswellen kommt und welche Anstrengungen Wissenschaftler unternehmen, um diese nachweisen zu können. Eine sehr rege Fragerunde nach dem Vortrag zeigte das große Interesse der Tagungsteilnehmer. Den zweiten Vortrag mit dem Titel ?Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne? hielten dann gemeinschaftlich fünf FKG-Schüler des P-Seminars ?AGN-Monitoring?. Seit sechs Jahren werden von Schülern an der Hans-Haffner-Sternwarte in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Astronomie aktive Galaxienkerne (active galactic nuclei ? AGN) überwacht, die eine sich ändernde Helligkeit aufweisen. Am Anfang des Vortrags wurden diese Objekte vorgestellt und die Ursachen für ihre veränderliche Helligkeit erklärt. Anschließend informierten die Schüler über das bei den Helligkeitsmessungen eingesetzte Instrumentarium und über die Computerprogramme, mit denen die Messungen zum Teil automatisiert, zum Teil aber auch noch manuell ausgewertet werden. Auf besonderes Interesse der Tagungsteilnehmer stieß dann, wie die zahlreichen Messungen von Schülern selbstorganisiert durchgeführt werden. Schließlich wurden Ergebnisse des AGN-Monitorings präsentiert, bei denen der Sinn häufiger Messungen über einen langen Zeitraum besonders augenfällig wurde. Mit einem Ausblick endete der Vortrag.
Die weiteren Vorträge des Tages boten auch diesmal wieder ein breites Spektrum der Astronomie.
So ging es in den nächsten Vorträgen um ?Millisekundenastronomie?, den Kondensationsgrad von Kometen, stationäre und mobile Astrofotografie und um Johannes Keplers Linzer Zeit. Am Nachmittag wurde dann der Spektroskopiepreis der VdS an eine Schülergruppe aus Salzburg vergeben. Die Schüler haben für ein 1-Meter-Teleskop einen fasergekoppelten Spektrografen mit Gitterrevolver entwickelt, mit dem nicht nur wie bei herkömmlichen Spektrographen das gesamte Spektrum dargestellt wird, sondern auch gezielt bestimmt Wellenlängenbereiche untersucht werden können. Auch im anschließenden Vortrag ging es um Schulastronomie und um die Frage, wie Astronomie auch ohne großes Budget betrieben werden kann.
Nach der Kaffeepause am Nachmittag warf Pater Christoph Gerhard, der Leiter der Klostersternwarte Münsterschwarzach die Frage auf, ob Glaube und Astronomie ein Widerspruch sei. Im Anschluss an den hoch informativen Vortrag wurden viele Fragen gestellt und eifrig diskutiert. Nachdem anschließend die automatisierte Aufnahme von Mondpanoramen vorgestellt wurde, ging es im letzten Vortrag noch einmal um ein gesellschaftspolitisches Thema, in dem aktuelle Ansätze zur Problematik der Lichtverschmutzung aufgezeigt wurden. Das breite Spektrum der Vorträge bot für jedes Interesse etwas und so waren bei allen Vorträgen zahlreiche Schüler unter den Zuhörern.
Die nächste Astronomische Würzburger Frühjahrstagung der VdS wird auf Einladung von StD Marco Korn wieder am FKG stattfinden. Als Termin ist der 23. März 2019 geplant.
Christian Lorey, Martin Feigewins

Exkursion der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklassen 8a und 9a

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Der 30. April 2018 war als Brückentag für die eintägige Exkursion der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklassen ideal geeignet. Um 7 Uhr fuhr der Doppelstockbus mit 55 Schülerinnen und Schülern sowie vier Lehrkräften in Richtung Frankfurt am Main, wo zwei Ziele auf dem Programm standen. Los ging es um 9 Uhr in der Experiminta, einem Mitmach-Museum. Diese umfasst über hundert Versuchsstationen, an denen die Besucher ausdrücklich zum Anfassen, Ausprobieren und Staunen eingeladen sind. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Phänomenen aus den Bereichen Physik, Informatik und Mathematik. Auf vier Stockwerken sind Experimentierstationen mit Erläuterungstafeln zum Beispiel aus den Themenbereichen Muster und Zahlen, Bewegung, Kraft und Optik aufgebaut. Besonders beeindruckt hat z.B. ein riesiges Kundtsches Rohr, durch das anhand kleiner Styroporkügelchen die Bewegung der Luft in stehenden Schallwellen sichtbar wurde. Verschiedene Flaschenzüge, mit denen man sich selbst hochziehen konnte, verdeutlichten das Prinzip der Kräftezerlegung sehr anschaulich. Ein raumhoher, beleuchteter Nebeltornado in einem abgedunkelten Raum war besonders faszinierend: Man konnte ihn durch Hineingreifen beeinflussen und zudem machte ein Fächer aus grünem Laserlicht einen horizontalen Schnitt durch den Wirbel sichtbar.
Zum Themengebiet Kraft und Astonomie verdeutlichten im Untergeschoss Gewichte die unterschiedlich starke Schwerkraft (bei gleicher Masse) auf dem Mond und den Planeten unseres Sonnensystems. Im obersten Stockwerk waren Stationen aufgebaut, an denen man die Geschwindigkeiten unterschiedlicher Sortierverfahren ausprobieren oder unterschiedliche Arten der Nachrichtenverschlüsselung erkunden konnte. Viel Spaß hatten die Schüler zudem mit dem Prinzip der Oberflächenspannung mit einer Riesenseifenhaut, wie dieses Riesen-Seifenhaut.ogg">kurze Video sehr schön zeigt.
Mittags ging es dann weiter in den Frankfurter Zoo. Dieser mitten in der Frankfurter Innenstadt gelegene Tiergarten ist einer der ältesten Zoologischen Gärten Deutschlands. Die ersten eineinhalb Stunden konnten die Schüler für eine Mittagspause und für erste Erkundungen der Tiergehege und Schauhäuser nutzen. In vier Gruppen eingeteilt wurde dann die FKG-Schüler von Biologen durch den Zoo geführt. In eineinhalb Stunden wiesen diese auf augenfällige und auf unauffällige Details und Besonderheiten der Tierhaltung und der einzelnen Tiergehege hin und erklärten sie in Hinblick auf das Verhalten der verschiedenen Tierarten. Natürlich war auch genug Zeit für alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. So lernten die Besucher vom FKG besondere Verhaltensweisen von Giraffen, Raubkatzen und Okapis kennen und verstanden, warum im Gehege der Großen Brillenbären außerdem Waldhunde leben und warum Vikunjas, Nandus und Maras sich eine Anlage teilen.
Nach der Führung war noch genügend Zeit um zum Beispiel das Exotarium zu besuchen. In diesem zweigeschossigen Gebäude leben im Erdgeschoss in großen und kleinen Aquarien und Vitrinen tropische und einheimische Fische und weitere Wasserlebewesen. Auch Pinguine können hier beobachtet werden. Im oberen Stockwerke sind Reptilien, Amphibien und Insekten untergebracht. Besonders spannend ist der Bereich der ?Kinderstube? wo die Nachzuchten zu bestaunen sind. Aber auch die Tiere der Robbenklippe, des Menschaffenhauses, des Katzendschungels und der Vogelhallen zogen die Schüler an.
Gegen 20 Uhr war die Gruppe zurück am FKG, wo ein ereignisreicher, spannender und sehr informativer Tag sein Ende fand.
Christian Lorey und Martin Feige

Nachhaltigkeitsbericht

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"Eine Schule bewegt sich in Richtung Nachhaltigkeit!" Unter diesem Titel liegt jetzt für unser Friedrich-Koenig-Gymnasium der erste Nachhaltigkeitsbericht einer Würzburger Schule vor, welcher in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeitsbildung (IfN) Münster entstanden ist und am 30.04.2018 vorgestellt wurde. Im Rahmen eines deutschlandweiten Pilotprojekts wurden dabei nachhaltigkeitsbezogene Projekte und Strukturen an unserer Schule identifiziert und systematisiert, verbunden mit dem Ziel, diese zu dokumentieren und weiter auszubauen.
Hierzu konnte Schulleiter Marco Korn auch die externen Partner Dr. Martin Hellwig vom IfN und Alexander Kutscher vom Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg (ZVAWS) begrüßen und ihnen für die großzügige Unterstützung und die hervorragende Umsetzung des Projekts danken.
"Die Bildung für nachhaltige Entwicklung für die jetzigen und kommenden Generationen ist gerade im Bewusstsein endlicher Ressourcen eine sehr wichtige Aufgabe der Schule", betonte Schulleiter Korn anlässlich der Vorstellung des Berichts. Herr Kutscher erläuterte den anwesenden Lehrkräften und Schülern, wie der ZVAWS als Betreiber des Müllheizkraftwerks in Würzburg schon seit Jahrzehnten den Nachhaltigkeitsgedanken in der Abfallentsorgung umsetzt und daraus abgeleitet sehr gerne als Förderer das Friedrich-Koenig-Gymnasium auf seinem Weg unterstützt.
In seiner Präsentation hob Dr. Hellwig die große Vielfalt an Nachhaltigkeitsperspektiven hervor, die facettenreich am FKG umgesetzt werden. Neben großem sozialem und interkulturellem Engagement (u.a. Streitschlichter, Haiti-Schulpartnerschaft, Spendenläufe), der Auszeichnung Umweltschule in Europa und vielen weiteren sind diese laut Dr. Hellwig insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften und Sport zu finden. Exemplarisch nennt Dr. Hellwig hierbei die schuleigene Sternwarte und das Schülerlabor der Schule, welche neben einer beeindruckenden Ausstattung auch durch das Konzept bestechen, dass Schüler ihr Wissen und Können an nachfolgende Schülergenerationen weitergeben. ?Viele Nachhaltigkeitsstrukturen der Schule entstanden oder entstehen aus Projekt-Seminaren, einer Besonderheit des bayerischen Gymnasiums?, so Dr. Hellwig. Diese Aussage konnte eindrucksvoll von Schülerinnen bestätigt werden, die über den Verlauf und die Ergebnisse ihres Projekt-Seminars eHive berichteten, in welchem sie das Thema Honigbiene mit deutlichen Nachhaltigkeitsbezügen bearbeiteten. Ziel soll es dabei sein, erfolgreich angestoßene Projekte auch über das Ende eines Seminars hinaus dauerhaft an der Schule zu etablieren. Als Ausblick spricht Dr. Hellwig das Vorhaben an, den Außenbereich unseres Schulgeländes nachhaltig aufzuwerten.
Matthias Porsch

On(e) Bike - One World

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Das P-Seminar "On(e) Bike - One World" der aktuellen Q11 hat zum einen das Ziel einen Bike-Pool, bestehend aus 15 Mountainbikes und entsprechendem Zubehör, für das FKG zu organisieren. Diese Fahrräder sollen zukünftig sowohl im Rahmen des Sportunterrichts, als auch für sonstige schulische Aktivitäten von den Schülern an unserer Schule verwendet werden. Weiteres Ziel ist ein Alpencross mit diesen Rädern im Rahmen einer Studienfahrt, welcher als Spendenfahrt für die Hilfsorganisation "World Bicycle Relief" dient. Die Alpenüberquerung ist in der Fahrtenwoche im Juli 2018 geplant.
Allerdings wird noch dringend Unterstützung für diesen Bike-Pool benötigt, da "erst" 5750 ? eingegangen sind. Das reicht noch nicht ganz für das Ziel. Zum einen ist die Unterstützung in Form von Spenden auf das Schulkonto oder zweckgebunden an den Verein der Freunde des FKG sehr hilfreich. Spendenquittungen können in Absprache ausgestellt werden.
Zum anderen kann durch Stimmabgabe das Projekt "On(e) Bike - One World" unterstützt werden. Beim Förderwettbewerb "Sparda macht's möglich" werden in diesem Jahr zum fünften Mal Ideen und Projekte von gemeinnützigen Bildungseinrichtungen und außerschulischen Lernorten unterstützt, die junge Menschen für nachhaltiges Denken und Handeln begeistern. Da passt auch das FKG-Projekt dazu.
Die Plätze 1?5 erhalten aufgrund von Stimmmehrheit jeweils 4.000 ?! Weitere Gewinnstufen gibt es auch noch.
Die Stimmabgabe ist einfach: 1. Vom 17.04.2018 bis 17.05.2018 online durch Eingabe der Handynummer Abstimmcodes anfordern (Handynummer wird nicht zu Werbezwecken verwendet!) 2. Per SMS erhält man drei Abstimmcodes (diese sind nur für 48 Stunden gültig!) 3. Mit allen drei Stimmen kann für das FKG-Projekt abgestimmt werden.
Hier der Link zur Projektseite: https://www.sparda-machts-moeglich.de/profile/friedrich-koenig-gymnasium/
Wenn alle mithelfen, dann packen wir das!
Bei Fragen bitte an Herrn Kamhawi wenden.

Werksbesichtigung bei Koenig und Bauer AG

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Insgesamt 22 Schüler der 11.Jahrgangsstufe machten sich vergangenen Mittwoch im Rahmen einer Wahlpflichtveranstaltung der Berufs- und Studienorientierung auf den Weg in Richtung Koenig & Bauer AG im neuen Hafen.
Nach einem sehr kurzweiligen, historischen Abriss über die Entwicklung verschiedenster Druckmaschinen sowie des Unternehmens wurden die Schüler von Herrn Wald durch die Gießerei und die verschiedensten Fertigungshallen geführt. Besonders beeindruckend war dabei das extrem dünnflüssige, auf ca. 1500°C erhitzte Roheisen, das in die verschiedenen Formen gegossen wurde. (s. Bilder) Dabei werden ca. 40% der Gusserzeugnisse betriebsintern benötigt, die restlichen 60% werden von Kunden aus aller Welt angefordert.
Herr Wald zeigte weiterhin die Entwicklung der modernen Fertigungstechnik von einer Drehbank über eine Drehmaschine bis hin zu modernsten Fertigungspunkten, wo Maschinen vollautomatisch nach vorheriger Programmierung Produkte erstellen. Dabei kommen für ein Teil bis zu 300 verschiedene Werkzeuge voll automatisiert zum Einsatz.
Auszubildende für den Beruf des Zerspanungsmechanikers teilten unseren Schülern mit, wie die Ausbildung aufgebaut ist und welche Inhalte vermittelt werden. Sie werden speziell für den betriebsinternen Gebrauch nach ihrer Ausbildung geschult. Die Koenig & Bauer AG bildet aber laut Herrn Wald noch viele weitere Berufszweige wie z.B. den Industriemechaniker aus. Weitere Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten wären auf der Homepage zu finden. Nach einem sehr interessanten und aufschlussreichen Nachmittag verabschiedete Herr Wald die sehr interessierten und gut gelaunten Schüler. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herrn Wald sowie der Koenig & Bauer AG für die Möglichkeit dieser einzigartigen Betriebsbesichtigung.
Christian Kohl für das Team der Berufs- und Studienorientierung

Astronomische Entdeckung durch FKG-Schüler

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In der Nacht auf den 24. Februar 2018 ermittelten Schüler des FKG an der Hans-Haffner-Sternwarte eine Zunahme der Helligkeit des Aktiven Galaxienkerns (AGN) 3C 279 um eine Größenklasse im Vergleich zur letzten Messung eine Woche vorher. Diese Zunahme der optischen Aktivität konnte von der AGN-Gruppe in der folgenden Nacht erneut bestätigt werden.
Daraufhin wurde diese Entdeckung in einer Ad-hoc-Mitteilung im Astronomer's Telegram weltweit veröffentlicht. The Astronomer's Telegram ist eine Internetplattform, auf der bedeutende astronomische Ereignisse schnell weltweit verbreitet werden, so dass sie dokumentiert sind und rund um die Welt überprüft werden können. Die Messung und Auswertung der Schüler wurde in der Folge von US-Astronomen bestätigt.
Die Überwachung der AGN an der Hans-Haffner-Sternwarte erfolgt in Abstimmung mit der MAGIC-Kollaboration, die ein Teleskopsystem für Gammastrahlung auf der Kanareninsel La Palma betreibt. Leider konnten dort auf Grund des schlechten Wetters die geplante Parallelmessungen nicht durchgeführt werden.
3C 279 befindet sich im Sternbild Jungfrau, ist als optisch stark variabel bekannt und wird vom AGN-Schülerteam seit Mai 2013 regelmäßig beobachtet. Seit Dezember 2017 ist der AGN immer wieder durch starke Emission elektromagnetischer Strahlung im Gamma-, Röntgen- , optischen und Radiobereich aufgefallen und ist deshalb für viele Astronomen von großem Interesse.
Die Mitteilung ist hier zu lesen:
http://www.astronomerstelegram.org/?read=11354 Christian Lorey, Martin Feige

Naturwissenschaftliche Schwerpunktklasse im XLAB

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Jedes Jahr macht die Naturwissenschaftliche Schwerpunktklasse 10a eine dreitägige Exkursion ins XLAB in Göttingen. Dabei wurde sich auch in diesem Jahr wieder von Schülern des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt begleitet. Wie das FKG ist auch das JSG eine MINT-EC-Schule.
Das "Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V." (XLAB) ist das größte Experimentallabor für Schüler in Deutschland und in einem eigenen Gebäude auf dem Nordcampus der Universität Göttingen untergebracht. Auf vier Etagen sind vier naturwissenschaftliche Fachbereiche untergebracht, denen jeweils eine eigene Stockwerkfarbe zugeordnet ist: Physik (orange), Chemie (gelb), Biologie (grün) und Neurobiologie (blau).
Wie in unserem FKG-Schülerlabor steht auch dort das selbsttätige Experimentieren ganz oben. Dort stehen allerdings zahlreiche hauptamtliche Dozenten bereit, um mit den Schülern zu arbeiten. Ein Teil der Dozenten sind Lehrer, der andere kommt direkt aus der experimentellen Wissenschaft. So wird eine große Wissenschaftsnähe und Aktualität der angebotenen Themen gewährleistet. Zudem wird eine gute Verzahnung zwischen Theorie und Praxis erreicht.
Am 21.2.2018 um halb sechs war der Bus am FKG abfahrbereit; die Gruppe aus Karlstadt war schon vorher zugestiegen. In Göttingen angekommen, wurde das Gepäck nur schnell in der Unterkunft abgestellt, so dass der Experimentiertag am XLAB gleich beginnen konnte.
Die Schüler des FKG und des JSG wurden in insgesamt drei Gruppen aufgeteilt, die tageweise Experimente aus den Themenkomplexen Wellenphysik, Reaktionskinetik und Neurophysiologie (FKG) bzw. Molekularbiologie (JSG) durchliefen.
Die Wellenphysik wurde mit Hilfe von Mikrowellen erschlossen. Mikrowellen sind, genauso wie das sichtbare Licht, elektromagnetische Wellen. Allerdings ist ihre Wellenlänge so groß, dass die Messungen bei den Experimenten mit dem Lineal durchgeführt werden können, während die Wellenlänge von Licht im Bereich von einigen hundert Nanometern (1 nm = 0,000001 mm) liegt und so für Messungen schwer zugänglich sind. Die Experimente umfassten unter anderem die Beugung am Doppelspalt, die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit und die Interferometrie.
Die Reaktionskinetik ist ein Teilbereich der Chemie, der sich mit dem zeitlichen Ablauf chemischer Reaktionen beschäftigt. Was sich zunächst sehr abstrakt anhört, hat doch große Bedeutung im Alltag. So verläuft z.B. die Oxidation von Kohle (also das Verbrennen) sehr schnell, während die von Eisen (also das Rosten) sehr langsam verläuft. Die Kunst eines Chemikers besteht dann z.B. darin, langsame Reaktionen so zu beschleunigen, dass sie technisch nutzbar angewendet werden können. Im XLAB wurde dieses spannende Gebiet anhand von Farb- oder Trübungsreaktionen behandelt, so dass der zeitliche Ablauf der Reaktionen gut nachvollziehbar war.
Die Neurophysiologie ist eine biologische Teildisziplin, die sich mit der Funktionsweise von Nervensystemen beschäftigt. In der Schule kann dieses spannende Thema leider nur theoretische (oder durch Filme veranschaulicht) behandelt werden. Das XLAB besitzt aber eine ausreichende Anzahl spezieller Messplätze, an denen die Schüler neurophysiologische Experimente durchführen können. Als Versuchsbeispiel wurde das visuelle System von Säugetieren - den Schüler selbst - und Insekten (hier von Heuschrecken) gewählt. In beiden Fällen wurde die Flickerfusionsgrenze untersucht, also die Frequenz von Lichtblitzen, bei der diese nur noch als kontinuierliches Licht wahrgenommen werden. Die Schüler konnten ihre eigene Wahrnehmungsgrenze beim Betrachten von Lichtblitzen selbst bestimmen. Bei den Heuschrecken wurde diese Grenze durch direkt Ableitung elektrischer Nervenimpulse aus den Sehnerven bestimmt.
Nach sieben bis acht Stunden im Labor, wobei das Mittagessen in der nahen gelegenen Universitätsmensa eingenommen wurde, standen die Abende zur freien Verfügung. So konnten unsere Schüler auch in das studentische Leben der Universitätsstadt Göttingen hineinschnuppern.
Christian Lorey und Martin Feige

P-Seminar-Preis

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Das P-Seminar des Friedrich-Koenig-Gymnasiums hat mit dem P-Seminar eHive den P-Seminarpreis 2018 für unterfränkische Gymnasien errungen.
Unter Anleitung des P-Seminarleiters Christoph Bauer widmeten sich 13 Schüler verschiedensten Themen rund um die Honigbiene. So haben einzelne Schülergruppen den Rüsselreflex näher untersucht, aus Bienenprodukten Shampoos kreiert, Dauerpräparate von Bienen hergestellt oder mit Flyern und kreativen Bildern auf das Bienensterben aufmerksam gemacht. Zusätzlich haben sie sich über verschiedene Berufe und Studiengänge informiert und unter anderem auch am Wettbewerb ?Jugend pärsentiert? teilgenommen. Dabei haben sich vier Schüler aus dem P-Seminar eHive für das Bundesfinale des Wettbewerbs in Berlin qualifiziert.
Im Rahmen einer Feierstunde am Friedrich-Koenig-Gymnasium hat der Schulleiter Marco Korn die Gäste begrüßt, bevor die Ministerialbeauftrage für Unterfranken Monika Zeyer-Müller die einzelnen Preisträger mit einer Laudatio würdigte. Im Anschluss an die jeweilige Laudatio haben die Schüler ihre eigenen Projekte dem Publikum vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass alle Schülergruppen von allen beteiligten Gymnasien mit großem Einsatz und einer riesigen Begeisterung ihre Projekte angingen und umsetzten.
Neben dem Friedrich-Koenig-Gymnasium wurden das Jack-Steinberger-Gymnasium und das Gymnasium Veitshöchheim ausgezeichnet. Das Friedrich-Koenig-Gymnasium beglückwünscht alle Preisträger und bedankt sich bei der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, vertreten durch Herrn Fieber, für die Stiftung der Preisgelder.
Christoph Bauer

Gruß unseres neuen Schulleiters Marco Korn

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Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Freunde und Unterstützer des Friedrich-Koenig-Gymnasiums,
es freut mich sehr, mich Ihnen als neuer Schulleiter des Friedrich-Koenig-Gymnasiums vorstellen zu dürfen. Ich wurde vom Frobenius-Gymnasium in Hammelburg, an welchem ich in den letzten zweieinhalb Jahren als Ständiger Stellvertreter des Schulleiters eingesetzt war, an das FKG versetzt. Zuvor war ich am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt in verschiedenen Funktionen tätig, u. a. als Seminarlehrkraft für das Fach Chemie und Mitglied in der erweiterten Schulleitung. Schulübergreifend arbeitete ich bei der Entwicklung des bayerischen Lehrplans für das Fach Chemie am ISB in München und der Bildungsstandards für die Sekundarstufe II für das Fach Chemie am IQB in Berlin mit. Neben dem Fach Chemie bin ich auch Lehrer für die Fächer Biologie und Informatik.
Mit Spannung und Freude trete ich die Tätigkeit als Schulleiter des Friedrich-Koenig-Gymnasium an, die ich von meinem Vorgänger, Herrn Dr. Siegfried Rose, mit Wirkung zum 26. Februar übernehmen durfte. Ihm spreche ich meinen besonderen Dank aus für die äußerst angenehmen und gewinnbringenden Übergabegespräche, die es mir ermöglichen, mich schnell in die schulinternen Prozesse einzuarbeiten.
Ihnen allen danke ich sehr für die große Offenheit, mit der Sie mich an der Schule empfangen haben und die die Basis bildet, für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein gemeinsames Miteinander.
Marco Korn

Musicalproduktion -Becky Sharp-

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Am 2. und 3. Februar wurde sie erzählt: "die grausige Geschichte von Becky Sharp". Nach intensiven Proben brachten über 80 Schülerinnen und Schüler das Musical Becky Sharp von Claus Martin auf die Bühne.
Realisiert wurden die Aufführungen im Rahmen des Projektseminars der Oberstufe 2016/18. Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler belegten dieses Seminar, das seit Herbst 2016 unter der Leitung von Michael Brand die Inszenierung dieses Schulmusicals geplant, organisiert und gestaltet hatte. Unverzichtbar für ein derartiges Unterfangen waren neben großen und kleinen Gesangs- und Schauspielrollen natürlich das engagierte Technikteam (Ltg. Claus Thoma), exotische Orienttänzerinnen (Ltg. Claudia Zipfel), ein auch beim Tanzen glänzend aufgelegter Chor und eine präzise Band.
Das Publikum verfolgte den Weg von Becky Sharp (schauspielerisch und gesanglich absolut überzeugend: Rahel Ohler) vom Mädchenpensionat bis an die Spitze der Gesellschaft. Als - auch singender - Erzähler führte Fabio Grieco mit der richtigen Prise Sarkasmus souverän durch die Stationen. Dass diese für Beckys Wegbegleiter nicht immer ungefährlich und bisweilen tödlich endeten?man konnte es ahnen. Die Hausangestellte Firkin (sehr soulig: Viktoria Klundt) hoffte vergeblich auf ihr Glyzerin, Lord Steyne (sehr böse: Tom Rath) und Rawdon (sehr seriös: Anton Wolkowicz) lieferten sich ein energiegeladenes Fechtduell, und gleich zweimal an einem Abend musste Joseph (sehr treu: Luca Kämmerer) erleben, dass Becky Sharp "konsequent und brutal" handelt, wenn es um ihr gesellschaftliches Fortkommen geht. Nicht auszudenken was passierte wäre, wenn es zu einer "Mesalliance" gekommen wäre (herrlich schräg: Marie Gunnermann als Lady Eleanor und Konrad Endres als alter Lord Hornwal).
Etwas mehr Glück hatten da die ehemalige Leidensgenossin aus dem Mädchenpensionat Amelia (schauspielerisch fein nuanciert und mit klarem Sopran: Pia Kreß) oder Personen, denen Becky nur entfernt begegnete oder von denen schlicht nichts zu holen war (in den Rollen: Gustav Andersson, Annika Benthe, Laura Blaß, Johanna Cimander, Jana Haas, Joshua Händler, Nora Hofmann, Christoph Luszczyk, Amelie Marißen, Cora Schäfer, Katharina Schilling, Lakkiya Sivalingam und Sophie Theiler).
Standing Ovations für hervorragende Solisten und eine tolle Ensembleleistung!
Apropos Glück?:
Nach der gelungenen Premiere überreichte Mathias Dietz (Leiter der Geschäftsstelle Zellerau) eine Spende der Sparkasse Mainfranken in Höhe von 1000? aus Mitteln der bayernweiten Gewinnsparlotterie. Die damit angeschaffte Mikrofon- und Lichttechnik ist eine tolle und motivierende Bereicherung auch für zukünftige Konzerte und Musicalaufführungen.

Dreifachsieg im Bezirksfinale der Turner

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Nach Doppelsieg 2015 und 2017 nun Dreifachsieg für FKG-Turnerinnen und -Turner FKG erfolgreichste Schule im Gerätturnen in Unterfranken

FKG Turnerinnen und Turner Bezirkssieger bei den Mädchen und den Jungen der Altersklasse IV. Auch die großen Jungen (AK II) sind beste in Unterfranken. Mädchen (AK III) Vizemeister.
Am 07.02.18 fand am FKG das Bezirksfinale im Gerätturnen in der Altersklasse IV - Mädchen und Jungen und in den Altersklassen II + III für die Jungen statt. Mit sieben Mannschaften - zwei vom FKG - war die Mädchenklasse IV wie immer sehr stark besetzt und es war bis zum abschließenden Staffellauf offen, wer den Sieg erreichen wird. Unsere zweite Mannschaft (Hanna Coric, Tara Stemann, Alexa Leonhardt, Karla Keller, Sophia Postler) war in den Sonderprüfungen Stangenklettern und Standweitsprung besser als alle anderen, bei den Gerätebahnen allerdings nur fünfte. Die erste Mannschaft (Marlene Radau, Julia Lochner, Fannie Wehr, Valentina Stanjek, Sophia Rügemer) hingegen hatte deutlich besser geturnt und schaffte damit am Ende mit einem Punkt Vorsprung den Sieg vor dem Friedrich Dessauer Gymnasium Aschaffenburg und dem Riemenschneider Gymnasium Würzburg und ist damit für das Landesfinale qualifiziert. Unsere zweite Mannschaft erreichte schließlich einen starken vierten Platz.
Unsere Mannschaft Jungen IV (Leo Hien, Paul Sturm, Emil Weißmann, verstärkt mit Lina Länger und Julie Kocot) setzte sich deutlich gegen die Konkurrenten aus Münsterschwarzach und dem Riemenschneider-Gymnasium durch und darf ebenfalls beim Vergleich der besten bayerischen Schulen antreten.

Bei den großen Jungen hatten die FKG Turner (Lukas Hien, Jakob Müller, Ben Göbel, Tom Göbel, Jannis Müller) nur eine Gegnermannschaft aus Münsterschwarzach, die sie mit 237,30 zu 231,25 Punkten deutlich übertrafen und sich damit das Ticket für ?die Bayerische? verdienten. Gratulation!

Bereits am 23.01.18 waren die Mädchen III in Veitshöchheim gegen neun andere Mannschaften angetreten und hatten sich nach starken Leistungen nur dem Gastgeber geschlagen geben müssen.
Glückwunsch, Mädels, das ist unser bestes Ergebnis in dieser Klasse seit sechs Jahren!

Peter Hien

Forum Bundesbank - Vortrag

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Drei interessierte Schüler des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges folgten am 25.03. der Einladung der Bundesbank zu einem Vortrag über das topaktuelle Thema: Bezahlen 2020: digital, instant und global. Wie schon im vergangenen Jahr fand das "Forum Bundesbank" in der Würzburger Residenz in ansprechendem Ambiente statt. Der Vortrag wurde von Herrn Jochen Metzger, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme der Bundesbank in Frankfurt in sehr dynamischer und durchaus verständlicher Weise dargeboten.
Inhaltlich passte der Vortrag nicht nur in die Zeit sondern auch zum Unterrichtsinhalt im Fach Wirtschaft und Recht, was vor allem die zwei Teilnehmer der 8d ansprach.
Zwar war Bezahlen bislang eine standardisierte und technisch eher langweilige Angelegenheit und unsere Schüler müssen sich momentan noch mit ?Dinosauriern? des Zahlungsverkehrs wie Überweisung, Kreditkarte und Co. beschäftigen, obwohl neue Formen längst nicht mehr nur in den Startblöcken stehen, sondern schon im nächsten Jahr Realität werden können, wie der Experte versichert. Inzwischen nämlich nutzen Verbraucher zunehmend auch digitale Angebote im Zahlungsverkehr, die rund um die Uhr verfügbar sind. Es entstanden in den letzten Jahren zahlreiche neue Varianten des Bezahlens für unterschiedliche Zwecke. Anbieter digitaler Zahlungsmöglichkeiten sind vielfach Technologiefirmen und kleinere Start-ups, sogenannte FinTechs, die sich zwischen Zahler, Zahlungsempfänger und Kreditinstituten positionieren.
Auch der Bitcoin, momentan in aller Munde, wurde thematisiert, mit zum Teil interessanten Details. Abschluss fand der gelungene Abend bei einem gemütlichen Imbiss. Bargeldlos, versteht sich.
Gabriel Meyerhöfer

Exkursion zum Botanischen Garten

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Mit dem Begriff "innerartliche Variation" lassen sich die Unterschiede von Individuen einer Art beschreiben. Durch begrenzte Ressourcen können jedoch nur die am besten angepassten Individuen im Überlebenswettkampf bestehen und sich somit fortpflanzen ("survival of the fittest"). Diese Theorie und ihr Begründer, Charles Darwin, begegnen jedem Schüler früher oder später einmal im Biologieunterricht. Um das im Unterricht gelernte anzuwenden, machten wir, der Biologiekurs 2b2 der Q12, uns zusammen mit dem Fachseminar Biologie am Freitag, den 08.12.2017 auf den Weg in Würzburgs Botanischen Garten. Die Frage, die der rote Faden unseres Besuchs werden sollte, war schnell gefunden: "Wie haben sich Pflanzen in verschiedenen Regionen an die dort herrschenden Umweltbedingungen angepasst?"
Der erste Stopp auf unserer Runde durch das Gewächshaus war der Tieflandregenwald, gelegen in Regionen wie Südamerika, Süd-West Afrika und Asien. Diesem folgten humide Bergnebelwälder und aride Regionen wie es sie z. B. in den Tropen in Afrika gibt. All diese verschiedenen Gewächshausabschnitte haben eines gemeinsam: In jedem von ihnen gibt es limitierende Faktoren wie beispielsweise Wasser oder Licht. Aufgrund dessen sind die dort lebenden Pflanzen darauf angewiesen, sich diesen anzupassen.
Auf unseren letzten zwei Stationen brachte uns Herr Dr. Vogg, der Wissenschaftliche Kustos des Botanischen Gartens, nochmals zwei wichtige Gruppen von Pflanzen näher: Nutz- und Genusspflanzen. So dient beispielsweise Kautschuk, welcher aus der Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen wird, zur Herstellung von Materialien aus Gummi. Mais, Reis und Weizen halten sich währenddessen wacker auf den Plätzen Eins, Zwei und Drei der wichtigsten Nahrungspflanzen.
Zusammenfassend haben wir den Besuch im Botanischen Garten als ein sehr hilfreiches ?Pendent? zum Unterricht empfunden. Somit bekamen wir die Möglichkeit, die im Biologieunterricht gelernten Inhalte mit Beispielen aus dem Gewächshaus zu verknüpfen und sie für uns besser zugänglich zu machen. Abschließend lässt sich sagen, dass die Exkursion im Botanischen Garten ein voller Erfolg und eine Bereicherung für uns alle war.
Paula Schotter und Julia Pscheidl

Egbert-Gymnasium im Schülerlabor

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Am Nachmittag des 12. Dezember waren 15 Schüler vom Egbert-Gymnasium mit ihrer Lehrerin StRin Bettina Langbein im Rahmen ihres Biologisch-chemischen Praktikums für molekularbiologische Experimente ins Naturwissenschaftliche Labor für Schüler am FKG gekommen.
Nach einer kurzen Einführung und der obligatorischen kurzen Sicherheitsunterweisung übernahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsplätze im Schülerlabor. Da in der Molekularbiologie üblicherweise im Mikrolitermaßstab gearbeitet wird (ein Mikroliter ist ein tausendstel Milliliter), musste zu Beginn das Arbeiten mit den speziellen Mikroliterpipetten eingeübt werden, was ohne große Probleme ging.
Dann wurde der Restriktionsverdau angesetzt. Die DNA des Lamda-Phagen (eine Virus, der das menschliche Darmbakterium Escherichia coli befällt) wurde mit einem Restriktionsenzym in kleinere Fragmente geteilt. Diese Fragmente wurden dann durch Gelelektrophorese der Größe nach aufgetrennt. Dazu wurde der Restriktionsverdauansatz in kleine Taschen eines Agarosegels eingebracht und anschließend eine Spannung angelegt. Da beim vorherrschenden pH-Wert die DNA negativ geladen ist, wandern die DNA-Stücke im elektrischen Feld durch das Agarosegel. Je nach Größe durchwandern die DNA-Stücke das Gel unterschiedlich schnell, so dass sich das Gemisch auftrennt. Da dem Agarosegel ein spezieller DNA-Farbstoff zugesetzt wurde, konnten die einzelnen DNA-Fraktionen, die sogenannten DNA-Banden, unter UV-Licht betrachtet werden.
Nach einem anstrengenden aber sicherlich lehrreichen wie spannenden Nachmittag machten sich die Schüler wieder auf den Rückweg nach Münsterschwarzach, nicht ohne einen zweiten Besuch für Januar zu vereinbaren.
Christian Lorey

WÜRVAR

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Als vor einem Jahr im Rahmen eines SOR-SMC-Netzwerktreffens der Würzburger Schulen der Kabarettist Andy Sauerwein die Idee eines Weltrekordversuchs vorstellte waren viele skeptisch. Angedacht war ein 120-Stunden-Bühnenprogramm (6 Tage, 5 Nächte non-stop) auf dem Bürgerbräugelände in der Zellerau mit Artistik, Comedy, Musik, Pantomime, Travestie, Graffiti, Yoga, Poesie. Auch die Kriterien für den Versuch wurden von ihm bereits mitgeteilt - jeder Künstler (jede Gruppe) darf dabei 2-10 Minuten auf der Bühne performen.
Der bisherige Rekord für die längste Varieté-Show lag bei 100 Stunden und wurde 2015 in Indien aufgestellt.
Um das Ziel "Würzburg macht Weltrekord" zu erreichen war auch das FKG im Aktionszeitraum vom 21.11. bis 26.11.2017 dabei. Die Schülerinnen und Schüler der 8d, 8e, 10a und 10b beteiligten sich unter der Leitung von Frau Günter und Frau Schäfer mit zwei Beiträgen. So wurde zu internationalen Klängen ?The Bongo Dance diversified? getanzt und zu ?What about us?? eine Ballgymnastik vorgeführt. Die FKG-Theatergruppen der 5. und der 8./9. Klassen zeigten mit Herrn Dr. Ziegler ihr Improvisationstalent in dem sie in zwei Blöcken aus Zurufen der Zuschauer Szenen erstellten. Bei der Partner- und Gruppenakrobatik der 10a-Jungs wurden menschliche Pyramiden gebaut. Mit den Bühnenfläche, die mit 7m x 5m relativ klein war, mussten die Parkourgruppen bei ihren beiden Acts zurecht kommen. So zeigten die jüngeren Traceure Vaults (Sprünge) über die Parkourkästen und die ältern zeigten mit Herrn Kamhawi auf begrenztem Raum Freerunning-Tricks.
Nach 105 Stunden und 44 Minuten stand am 25.11 gegen 22.50 Uhr fest, dass der indische Weltrekord geknackt wurde. Die Lücke im Zeitplan zum 26.11.2017 konnte nicht mehr geschlossen werden.
Nun muss noch die offizielle Bestätigung durch die Guiness-Notare erfolgen, dass die fast 2000 Künstlerinnen und Künstler, darunter 85 vom FKG, den Weltrekord nach Würzburg geholt haben.

Bunter Tisch

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Erstmals fand das Netzwerktreffen der Würzburger SOR-SMC-Schulen nicht in der Jugendbildungsstätte in der Bernerstraße statt, sondern an der David-Schuster-Realschule. Vor den Sommerferien wurde direkt neben dieser SOR-SMC-Schule ein 300qm große Wandfläche von fünf Schulen bemalt. Aufgrund dieser direkten Nähe zu diesem gemeinsamen Projekt trafen sich hier zehn Schulen mit Vertretern der SOR-SMC-Regionalkoordination (Zehranur Aksu und Sebastian Zollner) und der Stadt (Nadine Bernard und Muchtar Al Ghusain) sowie und dem Projekt "Demokratie leben" (Jenifer Gabel).
Ein Teil des Programms für die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte des "Bunten Tischs" war das Thema "Hate speech ? hasserfüllte Kommentare und Beleidigungen". Die Workshops für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte zu diesem Thema wurden beim letzten Netzwerktreffen aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler gewünscht. Informationen und Beispiele führten zu einer Diskussion unter den Lehrkräften sowie mit Frau Gisela Schmidt (Mainpost). Den Schülerinnen und Schülern brachte Sebastian Zollner die Thematik sehr anschaulich und verständlich näher.
Nach einer Pause stellten Schülerinnen und Schüler und Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler das gemeinsame Wandbild vor, das nun deutlich sichtbar als Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt steht. Besonders passend ist der Regenbogen, der die Wandstücke der Schulen miteinander verbindet und ebenso "bunt" ist, wie das Netzwerktreffen, die Schulfamilien und die Würzburger Bevölkerung.
Semir Kamhawi

Crossfit

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Seit Schuljahrsanfang findet am FKG ein Pilotversuch statt, in dessen Rahmen ein Lehrplanentwurf für die mögliche bayernweite Einführung in der Schulpraxis getestet wird. In der Oberstufe des Gymnasiums gibt es A- (Individual-), B- (Mannschafts-) und C-(weitere) Sportarten, aus denen die Schüler und Schülerinnen wählen können. Der Lehrplanentwurf sieht eine Erweiterung der C-Sportarten (z.B. Badminton, Sportklettern, Tischtennis, Tennis, ...) vor. Das sportliche Handlungsfeld ?Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining? soll den Schülern und Schülerinnen altersgemäße Trainingsmethoden und ?formen zur Entwicklung der Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit aufzeigen, damit diese im Unterricht, aber auch in der Freizeit verbessert werden können. Zum einen werden die klassischen Sportarten genutzt, zum anderen aber auch neue Fitnesstrends aufgegriffen.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die 20 Schüler der Q11 und Herr Kamhawi, die am Pilotversuch im Rahmen des regulären Oberstufensportunterrichts teilnehmen, zu einer Trainingseinheit in Europas größte Crossfit-Box gingen. Unter der Anleitung von Box-Leiter Piet Arlt erhielten sie einen Einblick in die Trainingslehre, die menschliche Biomechanik und die Philosophie des Crossfit-Trainings.
Bei Crossfit handelt es sich zum einen um eine Trainingsmethode, die mit dem klassischen Zirkeltraining vergleichbar ist, zum anderen aber auch um einen Wettkampfsport, der Eigengewichtstraining, Gewichtheben, Sprinten sowie Turnen miteinander verbindet. Wie die Übersetzung des Namens deutlich macht, geht es um eine breite und ausgewogene Entwicklung in den verschiedenen Fitnessbereichen. Nach einem Aufwärmprogramm (Rowling & Burpee Box Jumps) zu zweit bzw. zu dritt ging es über den Bereich Balance-Koordination-Flexibilität (Pick Up Press) im Bereich Kraft mit den Dead Lifts um das rückengerechte Kreuzheben. Den Abschluss des einstündigen Programms bildete dann der Bereich Ausdauer-Durchhaltevermögen auf dem Air Bike und Planks.
Wer mit den genannten Fachbegriffen nichts anfangen kann, kann sich bei CrossFitWürzburg im Rahmen eines Schnuppertrainings in der Posthalle erkundigen und am eigenen Körper die effektiven Übungen testen.
Die Lehrkräfte Simone Langhirt, Semir Kamhawi und Markus Regele bedanken sich für das tolle Angebot bei Piet Arlt.

Asterix et Latraviata

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Die französische Theatergruppe des präsentierte am vergangenen Wochenende eine schwungvolle Bühnenfassung von "Asterix et Latraviata".
Im Stück verleiht Caesar Asterix und Obelix als Dank für die Aufdeckung der Verschwörung des Pompejus einen ? Caesar. Doch Asterix gibt diesen kurzerhand an die römische Schauspielerin Latraviata weiter, was Caesar absurd findet.
Es ist vielleicht nicht absurd, aber eine große Herausforderung, einen Comic auf die Bühne zu bringen. Am Freitag und am Sonntag spielten die engagierten Schauspielerinnen und Schauspieler die Adaption der Geschichte auf französisch und brachten das Publikum dabei mehr als einmal zum Lachen. Zwei akzentfrei deutsch sprechende und ebenso brillant spielende Legionäre sorgten zudem dafür, dass die Handlung für alle Zuschauer nachvollziehbar war. Es konnte natürlich nicht ausbleiben, dass die Ärmsten irgendwann den Galliern in die Hände fielen?
Nach der Sonntagsvorstellung überraschte die Theatergruppe mit einer großen Zugabe. Die Ensemblemitglieder aus der 12. Klasse zeigten zum Abschied ihre Lieblingsszenen aus den vergangenen fünf Jahren Theaterarbeit unter der Leitung von S. Klotzky und W. Ziegler. Das begeisterte Publikum dankte mit viel Applaus.
Mitwirkende: Cora Schmidt, Florian Timpf, Simona Ehlerding, Gregor Seewald, Rahel Ohler, Linus Wagner (alle Q12), Alexander Schwulst, Rafael Fech, Akbar Korodowou (alle 10a), Frederik Berger, Lea Hofmann (beide 9a), Dorian Grieco 8a, Noah Müller-Wegmann 8d, Johanna Stief 8e, Technik: Jan Peter Schenke, Finn Roelfsema, Emil Lange

Faszination Biene

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Im Rahmen der Zellerauer Mitmachtage hat das Projektseminar "Honigbiene" unter der Leitung von Christoph Bauer des Friedrich-Koenig-Gymnasiums in Kooperation mit der Umweltstation der Stadt Würzburg einen Projekttag für Grund- und Unterstufenschüler durchgeführt.
An vier Stationen erfuhren die Teilnehmer spannende Aspekte rund um die Honigbiene und konnten dabei auch selbst Experimente durchführen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Thematik Bienensterben und stellte in diesem Zusammenhang Aufkleber her, die das Bienensterben ins Bewusstsein rufen sollen. Unterstützung erhielten sie dabei von den Mitarbeitern der Umweltstation. Ein zweites Team stellte zusammen mit den Grund- und Unterstufenschülern Gießharzpräparate von toten Honigbienen her. So war es möglich, den Körperbau einer Biene einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Die dritte Gruppe zeigte den interessierten Besuchern, wie mit Hilfe von Bienenprodukten Shampoos hergestellt werden können. Der Rüsselreflex und wie dieser konditioniert werden könnte war die Fragestellung, mit der sich die vierte Oberstufengruppe auseinandersetzte. ?Es ist spannend, dass die Biene ihren Rüssel ausfährt, wenn die Antennen mit Zuckerwasser berührt werden?, stellte ein Schüler der Adalbert-Stifter-Grundschule fest.
Anja Knieper, die Leiterin der Umweltstation der Stadt Würzburg, war beeindruckt von der Begeisterung der großen und kleinen Schüler: "Am gesamten Vormittag herrschte an der Umweltstation ein produktives Gewusel. Es war schön zu sehen, wie die Großen den Kleinen eine wichtige Umweltthematik erklärt und im Experiment bewusst gemacht haben."
Letztendlich waren sich alle einig, dass der Bienentag eine rundum gelungene Veranstaltung war.
Christoph Bauer

Neues Radioteleskop eingeweiht

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Am Mittwoch, 4. Oktober 2017, wurde das neue 3-Meter-Radioteleskop der Hans-Haffner-Sternwarte eingeweiht. Zur Einweihung an der Sternwarte und zum Festakt in der Aula des FKG waren zahlreiche Interessierte und Vertreter des öffentlichen Lebens gekommen. Die Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt ist als deutschlandweite Besonderheit Schul- und Universitätssternwarte und dient der Ausbildung von Schülern und Studierenden sowie der wissenschaftlichen Forschung. Sie wird vom Verein Naturwissenschaftliches Labor für Schüler am FKG e.V. des Friedrich-Koenig-Gymnasiums und dem Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg gemeinsam betrieben.
Das neue Teleskop befindet sich auf einem Anbau, der von Herbst 2015 bis Sommer 2016 eigens zu diesem Zweck errichtet wurde. Das Instrument selbst wurde dann in der zweiten Jahreshälfte 2016 installiert.
Die Arbeiten wurden von Schülern und Lehrern des FKG sowie Wissenschaftlern der Universität unter Anleitung und Mithilfe verschiedener Firmen und Handwerksbetriebe aus der Region selbst durchgeführt. Dabei taten sich Hettstädter Firmen ? wie schon beim Bau der Sternwarte vor acht Jahren ? besonders hervor: Die Erdarbeiten wurden von Erdbau Peter Schrenk, die Spenglerarbeiten von der Spenglerei Klaus Gottschlich und die Boden- und Fliesenlegearbeiten von der Sczygiel GmbH unentgeltlich durchgeführt. Die Elektroarbeiten wurden ? ebenfalls unentgeltlich ? von Lehrlingen der SSI Schäfer Automation GmbH durchgeführt, die hier ihren hohen Ausbildungsstand eindrucksvoll demonstrierten.
Große Unterstützung erfuhr das Projekt auch durch die Gemeinde Hettstadt, die bei allen Formalitäten und Anträgen tatkräftig unterstützte.
Die Finanzierung des Gebäudes und des Radioteleskops wurden hauptsächlich durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung sowie durch die Klett-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung getragen.
Durch das neue 3-Meter-Radioteleskop der Hans-Haffner-Sternwarte wird neben dem optischen Fenster für Schüler und Studenten ein weiteres Fenster ins Weltall aufgestoßen.
Die Segnung des neuen astronomischen Instruments übernahm am Nachmittag Pater Christoph Gerhard, der selbst begeisterter Hobbyastronom und Leiter der Klostersternwarte Münsterschwarzach ist. Er betonte, dass die Astronomie seit Jahrhunderten in der Kirche eine wichtige Rolle spiele, da durch astronomische Beobachtungen und Berechnungen das Datum des Osterfests als erster Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond festgelegt werden musste. Pater Christoph führte dann aus, dass in den unvorstellbaren Weiten des Weltalls die Größe Gottes spürbar werde.

Im Anschluss demonstrierte Alexander Kappes vom Lehrstuhl für Astronomie die Funktionsweise des neuen Radioteleskops, indem er vor den Augen der gut 70 Gästen eine Messungen der Sonne durchführte und den gespannt lauschenden Zuhörern die gewonnenen Daten erklärte.
Am Abend folgte dann in der Aula des FKG der Festakt. Nachdem OStD Dr. Siegfried Rose die rund 150 Gäste und die Ehrengäste, zu denen neben dem Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal, dem Stadtschulrat Muchtar Al Ghusain, dem stellvertertenden Landrat Armin Amrehn und dem stellvertretenden Bürgermeister von Hettstadt Volker Amon auch der Kanzler der Universität Würzburg, Dr. Uwe Klug, gehörte, folgten zwei Grußworte. Dr. Stefan Jorda, der Geschäftsführer der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, gab zunächst einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Stiftung. Dann hob er hervor, dass das Schülerlabor am FKG eine Einrichtung sei, die es besonders gut verstehe, Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Auch die Tatsache, dass das Schülerlabor mit seiner Sternwarte auch von Schülern anderer Schulen genutzt wird, sei etwas Außergewöhnliches.
Prof. Dr. Karl Mannheim, der Inhaber des Lehrstuhls für Astronomie an der Universität Würzburg, erläuterte im Anschluss die Bedeutung der Radioastronomie für die Erforschung des Universums und zeigte sich sehr erfreut, dass nun auch ein Radioteleskop für die Ausbildung von Schülern und Studierenden zur Verfügung steht.
Den Festvortrag "Faszination Radioastronomie ? von kleinen grünen Männchen, dem Klang des Urknalls und dem WLAN" hielt Prof. Dr. Ralf-Jürgen Dettmar von der Ruhruniversität Bochum. Er schlug einen Bogen von der historischen Entwicklung der Radioastronomie hin zur modernen Kosmologie und aktuellen Entwicklungen in der Astrophysik. Anschaulich zeigte er die Bedeutung astronomischer Grundlagenforschung für die technische Entwicklung unserer Gesellschaft auf.
In der abschließenden Danksagung führte Christian Lorey, der Vorsitzende des Vereins Naturwissenschaftliches Labor am FKG e.V., aus, dass allerorten die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im rohstoffarmen Deutschland gefordert werde, dann aber häufig bei der Umsetzung guter Ideen in die Praxis viele Probleme und Hürden auftauchten und es an Unterstützung fehle. Dies sei bei diesem Projekt ganz anders gewesen. Besonderes hob er hier die Gemeinde Hettstadt als vorbildlich hervor. Bei der Realisierung der Sternwarte und auch des Erweiterungsbaus für das Radioteleskop wurden in Hettstadt schnell und unbürokratisch Lösungen gefunden. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Gemeinde wäre die Sternwarte niemals Realität geworden.

Dann dankte er Herrn Dr. Jorda von der Heraeus-Stiftung dafür, dass sie Ideen vor Ort aufgreife und unterstütze. Nur durch dieses besondere Konzept konnte sich das Schülerlabor am FKG so gut entwickeln, da die Heraeus-Stiftung schon früher Projekte gefördert habe.
Besonders dankte er auch den beteiligten Firmen und Handwerksbetrieben, die vor allem aus Hettstadt kamen. Auch hier würde nicht nur geredet, sondern vor allem gehandelt.
Am Ende war es ihm eine große Freude, dem ehemaligen Bürgermeister von Hettstadt, Eberhard Götz, für seine großen Verdienste um die Errichtung der Hans-Haffner-Sternwarte, die Ehrenmitgliedschaft des Laborvereins zu überreichen.
Mit einem großen Dankeschön an alle aktiven Kollegen und Vereinsmitglieder, vor allem aber an die vielen Schülerinnen und Schüler, die sowohl bei der Errichtung des Erweiterungsbaus als auch bei der Durchführung dieser Feier weit über sich hinausgewachsen seien, lud er schließlich alle Anwesenden zum Stehempfang in der Aula des FKG ein.

Weitere Informationen und Bilder von der Einweihungfeier können auf der Homepage des Naturwissenschaftlichen Labors für Schüler am FKG e.V. unter http://www.schulerlabor-wuerzburg.de eingesehen werden.
Christian Lorey und Martin Feige

Outward Bound 2017

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Bei dem Mohawk Walk mussten wir auf einem Drahtseil zusammen entlanglaufen, es durfte aber niemand herunterfallen und wir durften nicht reden. Es hat die Gruppengemeinschaft gestärkt und mir gezeigt, dass man sich auf die anderen verlassen kann.
Die Bachbett-Wanderung in der Derra war sehr gut. Wir sind über Steine und Stämme im Bach gegangen und sind mit mehr oder weniger nassen Schuhen abgekommen. Während der Wanderung hat jeder dem anderen geholfen und ihm gesagt, welcher Stein locker bzw. rutschig ist.
Beim Klettern an der Hauswand und dem Mannschaftszug haben manche ihr Ängste mit der Höhe überwunden und andere hatten einfach Spaß sich an unterschiedlichen Routen auszuprobieren. Beim Mannschaftszug wurde man an einem Seil die Hauswand hochgezogen. Die beiden Aktivitäten haben das Vertrauen zu den anderen in der Gruppe gestärkt.
Die Tourenplanung hat das Touren-Team den Weg sehr gut berechnet und wir sind trotz einiger Kommunikationsschwierigkeiten pünktlich an der Hütte angekommen.
Der Abend auf der Hütte war sehr schön auch ohne Strom. Das Gewitter war sehr schön anzuschauen und die Abschlussrunde mit Kerzenlicht war sehr beruhigend. Trotz des Gewitters und der alten Hütte habe ich mich sehr sicher gefühlt. Der Morgen war sehr angenehm wir haben erst alle gemeinsam gefrühstückt und unser Lunch für den Tag gemacht und dann haben wir die ganze Hütte wieder sauber gemacht und unsere Sachen gepackt. Die Wanderung zurück nach Baad war anfangs sehr schön. Nach einer Weile hat die eine Gruppe die andere eingeholt und wir sind in einer großen Gruppe weiter gelaufen u.a. über eine Naturbrücke. Leider hat es später angefangen zu regnen und wir mussten den Weg schon frühzeitig abbrechen.
Am letzten Tag waren wir beim Abseilen, was sehr gut geklappt hat. Jeder, der sich abseilen wollte, konnte es machen und war dann auch begeistert davon. Es war eine Erlebnis zu merken, wie es ist, auf sich selbst gestellt zu sein.
Alina Götzelmann, ehemals 9d

Kochen mit Massimo Villari

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Unter dem Motto "saisonale, regionale Küche mit Bioprodukten" haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c am 4. Juli 2017 in nur drei Stunden ein leckeres Mittagessen zubereitet und anschließend gemeinsam verzehrt. Unter der Anleitung des Profikochs Massimo Villari wurde dabei verschiedenstes Gemüse geschnitten und angebraten, Nudelteig geknetet und ausgerollt, Dressing und Soße zubereitet und manches andere mehr.
Dieser Kochmittag stellte den Abschluss eines fächerübergreifenden Projekts zum Thema "Ernährung und Ökonomie" dar, welches die 10c im Rahmen ihres Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht im zweiten Schulhabjahr durchgeführt hat. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler speziell mit folgenden selbstgewählten Aspekten: Übergewicht in der Gesellschaft, verpackungslose Läden, Wegwerfgesellschaft im Bereich von Lebensmitteln sowie mit der Fragestellung, ob Bio wirklich besser ist.
Dieses Projekt bildet zugleich einen der beiden Beiträge, mit denen sich unsere Schule in diesem Jahr beim Wettbewerb "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" beworben hat.
Die hierbei theoretisch erarbeiteten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen, welche von den Schülerinnen und Schülern insbesondere in Form von selbst erstellten Erklärvideos zusammengetragen und bereits an Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse weitergeben wurden, konnten durch den Kochmittag ? zumindest in Teilen ? auch noch praktisch erlebt bzw. erschmeckt werden. Herausgekommen ist ein wirklich leckeres Mittagessen, bestehend aus einem Navetten-Radieschen Salat sowie fränkischem Hochzeitsessen, also einem Tafelspitz vom Biorind mit selbstgemachten Bandnudeln, Gemüsen und Meerrettichsoße. Dabei sorgte u. a. ein sehr schmackhaftes Kartoffel-Bohnen-Lauchgemüse dafür, dass auch die Vegetarier nicht zu kurz kamen. So gelang es leicht, den Schülerinnen und Schülern ein größeres Bewusstsein für den Umgang mit und die Wertigkeit von Lebensmittel zu vermitteln.
Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle Massimo Villari, der durch sein Temperament und seine humorvolle Art den Teilnehmern Spaß und Freude am Kochen und Essen überzeugend näherbringen konnte, sowie dem Verein der Freunde des Friedrich-Koenig-Gymnasiums e. V., der diesen Kochmittag großzügig finanziell unterstützt hat.
Stefan Weierich

Exkursion der 10a ins XLAB

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Jedes Jahr experimentieren die Zehntklässler der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse drei Tage lang im XLAB in Göttingen - so auch in diesem Jahr. Dabei werden sie - auch das schon eine gute Tradition - von Schülern des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt begleitet. Das JSG ist wie das FKG auch eine MINT-EC-Schule.
Das XLAB, das "Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V." ist das größte Experimentallabor für Schüler in Deutschland und in einem eigenen Gebäude auf dem Nordcampus der Universität Göttingen untergebracht. Auf vier Etagen sind vier naturwissenschaftliche Fachbereiche untergebracht, denen jeweils eine eigene Stockwerkfarbe zugeordnet ist: Physik (orange), Chemie (gelb), Biologie (grün) und Neurobiologie (blau).
Wie in unserem FKG-Schülerlabor steht auch dort das selbsttätige Experimentieren ganz oben. Dort stehen allerdings zahlreiche hauptamtliche Dozenten bereit, um mit Schülergruppen aus dem ganzen Bundesgebiet ? und darüber hinaus ? zu arbeiten. Ein Teil der Dozenten sind Lehrer, der andere kommt direkt aus der experimentellen Wissenschaft. So wird eine große Wissenschaftsnähe und Aktualität der angebotenen Themen gewährleistet. Zudem wird so eine gute Verzahnung zwischen Theorie und Praxis erreicht.
Am 22.2.2017 um 6:30 Uhr wurden die FKG-Schüler vom aus Karlstadt kommenden Bus abgeholt. In Göttingen angekommen, wurde das Gepäck in der Unterkunft abgestellt und es ging sofort weiter ins XLAB, so dass keine wertvolle Experimentierzeit verloren ging.
Die 28 Schüler des FKG wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, während die 17 Schüler des JSG eine eigene Gruppe bildeten. Die drei Gruppen durchliefen dann an den drei Tagen jeweils Experimente aus den Themenkomplexen Wellenphysik, Reaktionskinetik und Neurophysiologie (FKG) bzw. Molekularbiologie (JSG).
Die Wellenphysik wurde mit Hilfe von Mikrowellen erschlossen. Mikrowellen sind, genauso wie das sichtbare Licht, elektromagnetische Wellen. Allerdings ist ihre Wellenlänge so groß, dass die Messungen bei den Experimenten mit dem Lineal durchgeführt werden können, während die Wellenlänge von Licht im Bereich von einigen hundert Nanometern (1 nm = 0,000001 mm) liegt und so für Messungen schwer zugänglich sind. Die Experimente umfassten unter anderem die Beugung am Doppelspalt, die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit und die Interferometrie.
Die Reaktionskinetik ist ein Teilbereich der Chemie, der sich mit dem zeitlichen Ablauf chemischer Reaktionen beschäftigt. Was sich zunächst sehr abstrakt anhört, hat doch große Bedeutung im Alltag. So verläuft z.B. die Oxidation von Kohle (also das Verbrennen) sehr schnell, während die von Eisen (also das Rosten) sehr langsam verläuft. Die Kunst eines Chemikers besteht dann z.B. darin, langsame Reaktionen so zu beschleunigen, dass sie technisch nutzbar angewendet werden können. Im XLAB wurde dieses spannende Gebiet anhand von Farbreaktionen behandelt, so dass der zeitliche Ablauf der Reaktionen gut nachvollziehbar war.
Die Neurophysiologie ist eine biologische Teildisziplin, die sich mit der Funktionsweise von Nervensystemen beschäftigt. In der Schule kann dieses spannende Thema leider nur theoretische (oder durch Filme veranschaulicht) behandelt werden. Das XLAB besitzt nun einmalig eine ausreichende Anzahl an speziellen Messplätzen, an denen die Schüler selbsttätig neurophysiologische Experimente durchführen können. Als Versuchsbeispiel wurde das visuelle System von Säugetieren (in unserem Fall die Schüler selbst) und Insekten (hier von Heuschrecken) gewählt. In beiden Fällen wurde die Flickerfusionsgrenze untersucht, also die Frequenz von Lichtblitzen, bei der diese nur noch als kontinuierliches Licht wahrgenommen werden. Die Schüler konnten ihre eigene Wahrnehmungsgrenze beim Betrachten von Lichtblitzen selbst bestimmen. Da dies bei Heuschrecken nicht natürlich nicht möglich ist, wurde deren Flickerfusionsgrenze durch direkte Ableitung elektrische Nervenimpulse aus ihren Sehnerven ermittelt.
Nach sieben bis acht Stunden im Labor, wobei das Mittagessen in der nahen gelegenen Universitätsmensa eingenommen wurde, standen die Abende zur freien Verfügung. So konnten unsere Schüler auch etwas in das studentische Leben der Universitätsstadt Göttingen hineinschnuppern.
Christian Lorey und Martin Feige, Foto: Peter Schweitzer

Junior-Science-Café

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Nach Wochen der Planung und inhaltlichen Vorbereitung war es am Donnerstag, den 21. März, so weit: Die digitale Klasse 10d konnte dem Diplominformatiker Alexander Müller im Rahmen des Junior Science Café Projekts Fragen zum Thema "Wird es bald nur noch virtuelles Geld geben?" stellen. In einer angenehmen Caféatmosphäre mit kleinen Snacks und Getränken wurden die Teilnehmer dieser Videokonferenz über die Zukunft und Möglichkeiten, aber auch über die Risiken von virtuellem Geld, z. B. Bitcoins, aufgeklärt. Nach Meinung des Experten werden virtuelle Währungen auf absehbare Zeit nicht die klassischen Währungen verdrängen. Bitcoins werden aktuell primär zu Spekulationszwecken gehalten und noch selten als Zahlungsmittel verwendet. Aufgrund hoher Kursschwankungen ist bei der Anlage in Bitcoins jedoch Vorsicht geboten. Zudem besitzen sogenannte Bitcoin-Börsen keine Absicherung ähnlich den Rettungsfonds von Banken. In Folge krimineller Aktivitäten, so bereits geschehen, kann das virtuelle Geld der Anleger, das in derartigen Handelsbörsen aufbewahrt wird, daher unwiederbringlich verloren gehen. Dementgegen stehen Vorteile, wie die Fälschungssicherheit, die weltweite Verfügbarkeit und der Schutz vor Inflation.
Zur Kommunikation der Klasse 10d mit dem Experten wurde die Videokonferenzsoftware Adobe Connect verwendet, sodass es möglich war, die Klasse 10c und andere interessierte Gäste via Internet in die Caféveranstaltung einzubinden. Hierbei konnten die Gäste während des gesamten Interviews Fragen im sogenannten Fragenparkplatz online stellen, welche dann durch die Moderatoren aus der Klasse 10d an den Experten weitergeleitet wurden. Insgesamt war das Junior Science Café Projekt unter der Leitung von Herrn Weierich für die Klasse 10d ein großer Erfolg, sodass noch ein weiteres in diesem Jahr folgen soll.
Benedict Blume

Bezirksentscheid beim Sportklettern

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Am Montag (15.5.2017) öffnete das Kletterzentrum der DAV Sektion Würzburg bereits am Vormittag seine Türen für 170 Schüler und Schülerinnen von zehn unterfränkischen Schulen. Es fand der Bezirksentscheid im Sportklettern mit einer Rekordbeteiligung und nach einem neuen Modus statt: In drei Disziplinen, dem Lead (klettern am Seil), dem Speed (klettern auf Zeit am Seil) und Bouldern (klettern in Absprunghöhe) traten die Schulmannschaften an. Nach einem langen Wettkampftag, der im Innen- und Außenbereich des Kletterzentrums ausgetragen wurde, stand das Ergebnis fest. Dieses wurde im Nachgang aufgrund von Fehlern im Auswertungssystem korrigiert.
Nun ist es aber offiziell - die vier FKG-Teams belegten die folgenden Plätze:
WK III (2003 und jünger): 2. Platz - FKG 1 (Jasper Behre 7d, Elena Harbauer 7b, Leo Hien 6a, Mia Morell 7c, Jannis Müller 7b, Leonie Muth 7a) 4. Platz - FKG 2 (Johannes Knött 7d, Max Möhnle 7a, Max Pospischil 5e, Laura Schmitt 7a, Remco Steinecke 7d, Alina Winkler 7c)
WK II (2000 ? 2003): 1. Platz ? FKG 1 (Sophie Hofmann 9c, Felix Hümmer 10a, Malte Korte 8a, Yannis Morell 9a, Jakob Müller 9a, Tim Würthner 9a) 6. Platz ? FKG 2 (Sarah Götz 9b, Amelie Karl 10b, Anna Kosel 10b, Thang Nguyen 10b, Finn Roelfsema 8a, Nico Schwind 9b)
Somit hat sich das Team FKG 1 im WK II für das Landesfinale am 6.7.2017 in Freimann/München aufgrund der Platzierung qualifiziert.
Semir Kamhawi, Fotos: Stefanie Muth und Semir Kamhawi

Finale von Jugend präsentiert

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Gleich fünf Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums stehen im Finale von Jugend präsentiert Insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler haben sich für das große Jugend präsentiert-Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Bei der eintägigen Qualifikationsrunde am 29. April am Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld waren insgesamt 72 Schülerinnen und Schüler aus Südbayern angetreten, aus denen die Jury knapp die Hälfte ausgewählt hat. Am Vormittag erwartete die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Performanz Warm-up, bevor es nachmittags darum ging, sich noch einmal live vor einer Jury zu beweisen. Dabei waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, die Jury von ihrem Sachverstand und ihrer Begeisterungsfähigkeit zu überzeugen ? kurz, mit rhetorischer Sicherheit und Kreativität die Zuhörer für ihr Thema zu gewinnen. Besonders gut gelungen ist dies Cora Schmidt (Q11), Zahraa Bazou (Q11), Joanna Weigl (Q11), Fabian Plendl (Q11) und Maximilian Platzer (10b). Die gesamte Schulfamilie des Friedrich-Koenig-Gymnasiums gratuliert den Schülerinnen und Schülern zu diesem Erfolg.
Bundesweit zählen unsere Schüler somit zu den rund 150 besten von über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit dem Einzug in die Finalrunde ist auch die Einladung zu einer Präsentationsakademie im Studio der Villa Bosch, dem Sitz der Klaus Tschira Stiftung verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.
Das Finale findet vom 15.-17. September in Berlin statt. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler von ihrem Lehrer Christoph Bauer begleitet und unterstützt. Dort werden die ausgewählten 150 Schülerinnen und Schüler dann in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Am 17. September werden dann die ersten drei Plätze vor großem Publikum im Berliner Kino International vergeben. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.
Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de.
Pressemitteilung von Jugend präsentiert, Christoph Bauer

Lehrer-Volleyballturnier

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Lange stand in den Sternen, ob das FKG überhaupt eine Mannschaft stellen könnte! Letztlich fanden sich aber doch unter der Führung von Semir Kamhawi in Simone Langhirt und den drei Referendaren Thomas Fischer, Jonas Günther und John Illing zumindest ein fast komplettes Team. Glücklicherweise konnten wir noch zwei, dem FKG verbundene, Personen verpflichten, sodass wir sogar sieben Spieler zur Verfügung hatten!
So reisten wir also gut gelaunt und hochmotiviert nach Münnerstadt, wo uns sieben weitere Teams erwarteten. Nach kurzer Aufwärmphase und Auslosung der Gruppen ging es dann um 15:15 Uhr los. Leider konnte sich unser ganz neu zusammengewürfeltes Team in der Gruppenphase nicht durchsetzen (21:16, 21:16 und 18:19), was unserer Laune jedoch keinen Abbruch tat. Runde 2 ging nach einer starken Anfangsphase auch an die gegnerische Mannschaft. Das alles entscheidende Spiel um Platz 7 konnten wir dann aber in einem Herzschlagfinale im Tie-Break für uns entscheiden, sodass das Turnier für uns mit einem Erfolgserlebnis endete.
Den Turniersieg sicherte sich die Heimmannschaft (Johann-Philipp-Schönborn-Gymnasium Münnerstadt), die das Turnier im nächsten Jahr erneut ausrichten darf. Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an Herrn Kamhawi, der die Organisation des Turniers übernommen und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat und trotzdem noch in allen Spielen konzentriert für das FKG-Team auf dem Feld stand.
Im Anschluss fanden sich alle Teams in ausgelassener Stimmung beim naheliegenden Griechen ein, um nach einem langen und zugleich schönen Turnier den Tag in fachlichem und kollegialem Austausch ausklingen zu lassen.
Kurzum: Wir freuen uns auf nächstes Jahr!
Thomas Fischer, Jonas Günther, John Illing (T), Laura Johannes und Semir Kamhawi (B)

Exkursion zur Firma Steinigke

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Am 22.03.2017 hatten die Schüler der Q11 im Rahmen ihrer Berufs- und Studieninformation die Möglichkeit, an einer Betriebserkundung der Firma Steinigke in Waldbüttelbrunn teilzunehmen. Im Verlauf der Veranstaltung wurden uns Einblicke in verschiedenste Facetten der Logistik, des Marketings, sowie der Produktion des Unternehmens gewährt. Die Führung unter der Prämisse eines Auftrags über 27 kleine Spiegelkugeln führte uns durch die verschiedenen Prozesse hinter der Arbeit des Betriebs. Das Kundengespräch, die Katalogisierung von Aufträgen, sowie der logistische Aufwand hinter der Lagerung, die Qualitätskontrolle und die Verpackung von Waren wurden anschaulich illustriert. Weiterhin erhielten wir Einblicke in das Marketing, die Kundenbetreuung, sowie die vielfältigen Bemühungen des Unternehmens um Umweltschutz.
Gegen Ende der Führung erhielten wir im Zuge einer Skype-Konferenz Informationen zu den jüngsten Veränderungen im Prozess der Herstellung von Gütern bis hin zum Verkauf an den Endverbraucher von Firmenmitgründerin Ulrike Steinigke. Diese gab uns weiterhin einige wertvolle Hinweise im Hinblick auf unsere eigene Berufswahl.
Gerne möchten wir uns bei allen Beteiligten der Firma Steinigke, insbesondere Frau Steinigke, die sich die Zeit nahm, uns, trotz ihrer anderweitigen Arbeit, persönlich über das Unternehmen zu informieren, sowie unserem Lehrer, Herrn Meyerhöfer bedanken, diese Exkursion für uns ermöglicht zu haben.
Rahel Ohler, Q11

Geologie-Exkursion zum Mittelpunkt der Erde

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...konnten die Exkursionsteilnehmer an der Fahrt zum tiefsten Loch Mitteleuropas zwar nicht erleben und dennoch lohnte sich für 9 die beiden Geologiekurse der Q12 die Anreise zur KTB (Kontinentale Tiefbohrung) nach Windischeschenbach in der Oberpfalz.
Nach der Abfahrt am 06.04. 7.00 Uhr an der Schule wurde Deutschlands teuerste Bohrung (500 Mio Euro wurden investiert!) planmäßig um 9.45 Uhr erreicht, wo die Schüler ein intensives Programm erwartete. Ein Modul widmete sich der Bohrtechnik am Objekt und dem Erarbeiten der sehenswerten Ausstellung rund um die Fragen der 1Tiefbohrung. Das zweite Modul hatte das Thema Plattentektonik zum Inhalt, das durch ansprechende Modelle von einem echten Experten nähergebracht wurde. Vor allem während die0ser Veranstaltung konnten die Schüler auch selber Aufgaben lösen und mit den Modellen Lerninhalte aus dem Kurs vertiefen.
Auch für das leibliche Wohl der Exkursionsteilnehmer wurde vor Ort bestens gesorgt.
Eine tolle Fahrt, die gegen 17.45 Uhr in Würzburg endete und Jules Verne sicherlich auch gut gefallen hätte. Ausdrücklich bedanken sich die Kurse beim Verein der Freunde, der die Fahrt sehr 1großzügig unterstützt hat und so den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine wirklich unvergessliche letzte Schulfahrt ermöglicht hat. Danke! Ja, und wie tief ist nun das Loch? Keine Ahnung, wir konnten nicht reinschauen? Aber aus zuverlässiger Quelle haben wir erfahren, dass es ...m sind. (Die Lösung findet sich durch chronologisch als Tippfehler getarnte Zahlen im Text...)
Gabriel Meyerhöfer und Christian Kohl

Roll(b)retter für die Welt – Scheckübergabe

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Nun ist es wohl endgültig abgeschlossen - das P-Seminar "Roll(b)retter für die Welt" ist erfolgreich beendet. Eigentlich war der Abschluss mit dem Zeugnis für das Kurshalbjahr 12-1 geschafft, wenn da nicht noch das erwirtschaftete Geld, die restlichen Boards und das Ziel des Seminars (mal eben mit Rollbrettern die Welt retten) gewesen wären.
Nach langem Hin und Her stand mit dem 4.4.2017 dann endlich auch der Termin für die Übergabe des Spendenschecks und der verbliebenen Rollbretter an skate-aid.
Dafür kam kein Unbekannter an das FKG, sondern der ?Vater der deutschen Skateboardszene? persönlich, nämlich der Gründer von skate-aid Titus Dittmann.
In der Aula wurde unter den Augen der FKG-Schülerinnen und -schüler, der Lehrkräfte, der Schulleitung sowie von Herrn Al-Ghusain (Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg), von Herrn Bratek (Leiter des Bildungswerks Würzburg der Handwerkskammer für Unterfranken), von Frau Aschoff und von Herrn Hof (Verein der Freunde des FKG) die stolze Summe von ?3540,- als Scheck an Titus übergeben, außerdem noch zwei Long- und zwei Skateboards.
Diese gehen an das Projekt Nightkick vom Verein ?Da sind wir e.V.? am Heuchelhof und unterstützen damit das offene Sportangebot, an dem Flüchtlingskinder sowie Kinder und Jungendliche ohne Migrationshintergrund teilnehmen können. So fängt die große weite Welt, die gerettet werden soll, schon direkt vor der eigenen Schultür an.
Der Geldbetrag wird für ein internationales Projekt von skate-aid verwendet, wahrscheinlich für den anstehenden Aufbau eines Skateparks in Uganda.
Im Anschluss daran fand im kleinen Kreis (mit 150 Schülerinnen und -schüler und Lehrkräften) ein Vortrag von Titus zur Arbeit von skate-aid statt, bei dem auch viel aus dem Leben der lebenden Skatelegende preisgegeben wurde.
Mit zwinkerndem Auge richtete Titus sein Konfuzius-Zitat ?Suche dir einen Job, der dir Spaß macht, und du wirst nie wieder arbeiten.? an die anwesenden Oberstufenschülerinnen und -schüler sowie Lehrkräfte und bedankte sich herzlich für die Einladung ans FKG und natürlich für die Unterstützung seiner Stiftung.
Semir Kamhawi

Turnerfolge auf Bezirks- und Landesebene

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Mädchen- und Jungenmannschaft beste in ganz Unterfranken Das Friedrich-Koenig-Gymnasium startet mit drei Mannschaften in der Wettkampfklasse Mädchen IV/1 beim Bezirksfinale 2017 und erreicht den ersten, dritten und sechsten Platz.
Nach hochklassigem Wettkampf stand für diese Mädchenmannschaft die gleiche Punktzahl wie für Verfolger Münsterschwarzach in den Listen. Aufgrund des besseren Ergebnisses an den entscheidenden Geräten ging die Goldmedaille aber an uns. Damit erturnten sich die Mädchen auch das Ticket für das Landesfinale in München. Herzlichen Glückwunsch!
Vielversprechend war der Auftritt des ?FKG-Nachwuchsteams?, die bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb den 3. Platz erreichten und mit nur einem Punkt Rückstand den Siegern knapp auf den Fersen waren! Mit etwas mehr Training für die Sonderprüfungen gehört ihr nächstes Jahr zu den Favoriten.
Erfolgreich schlugen sich auch die Turnerinnen unserer dritten Mannschaft. Sie belegte hinter dem Riemenschneider-Gymnasium Würzburg und dem Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg den 6. Platz ? vor Riemenschneider 2 und dem Dag-Hammarskjöld-Gymnasium. Herzlichen Glückwunsch, nächstes Jahr turnt auch ihr um eine Medaille!
Jungen Altersklasse III ebenfalls Bezirkssieger Die Jungenmannschaft der Altersklasse III gewann knapp vor Münsterschwarzach und darf sich am 07. März beim Landesfinale mit den besten bayerischen Schulmannschaften messen.
Auch euch herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Landesfinale!
FKG mit zwei Mannschaften beim Landesfinale Gerätturnen in München erfolgreich Am 07. + 08.03. fand in Unterhaching/München das diesjährige Landesfinale der Turnerinnen und Turner statt. Die Jungenmannschaft des FKG überraschte am ersten Tag mit einem zweiten Platz und der Silbermedaille, zwar hinter den Kaderturnern aus dem Isar-Gymnasium München, aber knapp vor starken Gegnern aus Kempten und Dießen. Gratulation!
Am zweiten Tag mussten unsere Mädchen gegen die zehn besten Schulmannschaften aus ganz Bayern antreten und erreichten ihr bisher bestes Resultat: Vierter Platz ? ein super Ergebnis in einer stark besetzten Altersklasse und ein toller Abschluss eurer Karriere in der AK IV. Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, ihr seid nächstes Jahr dann in der AK III wieder mit dabei.
Peter Hien

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