Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Turnerfolge auf Bezirks- und Landesebene

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Mädchen- und Jungenmannschaft beste in ganz Unterfranken Das Friedrich-Koenig-Gymnasium startet mit drei Mannschaften in der Wettkampfklasse Mädchen IV/1 beim Bezirksfinale 2017 und erreicht den ersten, dritten und sechsten Platz. Nach hochklassigem Wettkampf stand für diese Mädchenmannschaft die gleiche Punktzahl wie für Verfolger Münsterschwarzach in den Listen. Aufgrund des besseren Ergebnisses an den entscheidenden Geräten ging die Goldmedaille aber an uns. Damit erturnten sich die Mädchen auch das Ticket für das Landesfinale in München. Herzlichen Glückwunsch! Vielversprechend war der Auftritt des ?FKG-Nachwuchsteams?, die bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb den 3. Platz erreichten und mit nur einem Punkt Rückstand den Siegern knapp auf den Fersen waren! Mit etwas mehr Training für die Sonderprüfungen gehört ihr nächstes Jahr zu den Favoriten. Erfolgreich schlugen sich auch die Turnerinnen unserer dritten Mannschaft. Sie belegte hinter dem Riemenschneider-Gymnasium Würzburg und dem Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg den 6. Platz ? vor Riemenschneider 2 und dem Dag-Hammarskjöld-Gymnasium. Herzlichen Glückwunsch, nächstes Jahr turnt auch ihr um eine Medaille! Jungen Altersklasse III ebenfalls Bezirkssieger Die Jungenmannschaft der Altersklasse III gewann knapp vor Münsterschwarzach und darf sich am 07. März beim Landesfinale mit den besten bayerischen Schulmannschaften messen. Auch euch herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Landesfinale! FKG mit zwei Mannschaften beim Landesfinale Gerätturnen in München erfolgreich Am 07. + 08.03. fand in Unterhaching/München das diesjährige Landesfinale der Turnerinnen und Turner statt. Die Jungenmannschaft des FKG überraschte am ersten Tag mit einem zweiten Platz und der Silbermedaille, zwar hinter den Kaderturnern aus dem Isar-Gymnasium München, aber knapp vor starken Gegnern aus Kempten und Dießen. Gratulation! Am zweiten Tag mussten unsere Mädchen gegen die zehn besten Schulmannschaften aus ganz Bayern antreten und erreichten ihr bisher bestes Resultat: Vierter Platz ? ein super Ergebnis in einer stark besetzten Altersklasse und ein toller Abschluss eurer Karriere in der AK IV. Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, ihr seid nächstes Jahr dann in der AK III wieder mit dabei. Peter Hien

Fußball Jungen II gewinnen Stadtmeisterschaft

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Die Fußball-Wettkampfmannschaft Jungen II des Friedrich-Koenig-Gymnasiums qualifizierte sich für das Finale der Stadt Würzburg am 25.10.2016 und trat dort gegen das Wirsberg-Gymnasium sowie gegen das Matthias-Grünewald-Gymnasium im Turniermodus "Jeder gegen Jeden" an. Im ersten Turnierspiel erreichte das FKG einen letztlich verdienten 3:0 Sieg gegen das defensiv orientierte Wirsberg-Gymnasium. Besonders in der ersten Spielhälfte hatten das FKG größere Probleme, sich gegen den tief stehenden Gegner, nennenswerte Chancen zu erspielen. Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, speziell im individuellen Zweikampfverhalten, erzwang das Friedrich-Koenig-Gymnasium aber den Führungstreffer und konnte darauf aufbauend weitere Treffer folgen lassen. Im abschließenden Spiel gegen das Matthias-Grünewald-Gymnasium ging es für beide Mannschaften um den Turniersieg, da sie jeweils ihr vorheriges Spiel siegreich bestreiten konnten. Das FKG begann dieses spannende und kampfbetonte ?Finale? sehr konzentriert und konnte verdient mit 2:0 in Führung gehen. Jedoch ließ man den Gegner aufgrund von individuellen Fehlern und einer mangelnden Chancenverwertung wieder ins Spiel zurückkommen, so dass es wenige Minuten vor Abpfiff 2:2 stand. Durch den Ausgleich ließ sich das FKG aber nicht verunsichern und erzielte kurz vor Schluss noch den entscheidenden Treffer zum 3:2 Sieg. Mit diesem Sieg gewann das Friedrich-Koenig-Gymnasium den Stadttitel für Würzburg und wird im Kalenderjahr 2017 die Stadt Würzburg beim Regionalentscheid vertreten. Florian Göbel

Produktpräsentation der Schülerfirma WAIN-TISCH

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Seit Ende Oktober präsentieren Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums ihr Produkt den "WAIN-TISCH" in den Räumen des Weingut Reiss einer interessierten Öffentlichkeit. Das Ziel des P-Seminares (Schülerfirma) des Jahres 2015/16 war es, ein regionales, exklusives Produkt zu planen, zu bauen und zu vermarkten. Die Planung und der Bau sind mit dem ?Wain-Tisch? schon in beeindruckender Weise gelungen. Der "WAIN-TISCH" besteht aus einem aus Weinkisten konstruierten Unterbau. Die Ablagefläche aus einer hochwertigen Glasplatte, die Einblick in die Konstruktion gewährt. Das Ganze ist im Vintage-Stil gehalten. Der "WAIN-TISCH" ist der Höhepunkt des Projektseminars, an dem 13 Schüler mit ihrem Lehrer beteiligt sind. Aufgabe der Schüler war es, eine Geschäftsidee zu entwickeln und eine eigene "Schülerfirma" für die Umsetzung aufzubauen. Das Projekt wird von "Junior", einer Dachgesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft, unterstützt, deren Kooperation mit Schulen lange Tradition hat. Den nächsten wichtigen Schritt, die Vermarktung gehen die Schüler inzwischen an. Dazu haben sie mit Frau Martina Reiss und dem Weingut Reiss eine starke und engagierte Partnerin gefunden. Sie war sofort bereit den ?Wain-Tisch? in ihren schönen Geschäftsräumen auszustellen. Nicht nur das! Sie unterstützt die Jugendlichen auch durch Tipps bei der Werbung von Kunden. So können Interessenten bis Ende Oktober sich den Tisch dort ansehen und diesen über die Emailadresse: WAINTISCH@web.de bestellen. Weitere Kontaktmöglichkeiten bieten die Homepage: www.waintisch.jimdo.com oder auf facebook www.facebook.com/waintisch. Auch die Fachpresse hat schon ein Auge auf das Projekt geworfen. Überzeugen Sie sich selbst bei frankenwein-aktuell.de Annika Fuchs (Q12)

Lateinexkursion nach Osterburken

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Das Römermuseum präsentierte den Lateinklassen 9d, 9e und dem Q11-Lateinkurs am Ende des Schuljahres bemerkenswerte Funde aus Osterburken und der Odenwald-Region, wie z.B. die spektakulären Altarsteine aus dem Beneficiarier-Weihebezirk. Bei der Exkursion am 11.07.2016 erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes rund um das Leben der Römer in einem Limeskastell. Wie die Römer ihre Freizeit verbrachten, konnten die Lateinklassen in der römischen Badehalle nachempfinden. Die zugängliche Ausgrabung des römischen Badehauses bot einen guten Einblick in die Wellness-Welt der Antike. Bei einem Rundgang durch die Thermen betraten die Schüler zunächst das frigidarium, in dem sich Waschmöglichkeiten und eine unbeheizte Wanne befanden. Dann gelangte man in einen Aufenthalts-, Massage- und Erholungsraum. Dieses tepidarium war angenehm temperiert. Von hier aus brach der Thermenbesucher in den eigentlichen Baderaum auf. Das caldarium bestand aus einem kleinen Saunaraum und einem größeren beheizten Warmbaderaum. Auch in Bezug auf die römische Religion bot Osterburken den Lateinklassen zwei besondere Highlights. Hervorzuheben ist das Mithras-Relief als eines der wichtigsten religiösen Zeugnisse eines orientalischen Kultes, der sich im Römischen Reich wachsender Beliebtheit erfreute. Außerdem erforschten die Schülerinnen und Schüler an der Jupitergigantensäule die römische Götterwelt und deren Vermischung mit einheimischen Kulten der germanischen Provinzen. Schließlich rundete eine Wanderung zum Kastell Osterburken die Exkursion ab. Die Parkanlage des Kastells erzeugte ein beeindruckendes Bild von der Größe einer antiken Wehranlage. Die begleitende Lateinlehrkraft Frau Hörner war sich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern einig: Der Exkursionstag nach Osterburken war in jedem Fall sehr lehrreich und informativ. Birgit Hörner

Astronomische Exkursion nach La Palma

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Die Schüler des P-Seminars Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne unternahmen zusammen mit ihren Lehrern Christian Lorey und Martin Feige vom 26. Juli bis 2. August eine astronomische Exkursion auf die Kanareninsel La Palma. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von den ehemaligen FKG-Schülern Nils Zottmann, Jannik Kania und Julius Klamt, sowie von Dr. Dominik Elsässer von der TU Dortmund und Dr. Carolin Liefke von der Universität Heidelberg. Erster Höhepunkt der Exkursion war gleich am 27. Juli die Teilnahme an einer astronomischen Konferenz in der Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma. Hier präsentierten die Schüler vor über fünfzig Astronomen aus der ganzen Welt die ersten Ergebnisse des Projekts Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne, das seit 2012 am FKG von Schülern in enger Kooperation mit dem Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg betrieben wird. Die Ergebnisse wurden sowohl durch ein wissenschaftliches Poster als auch durch einen kurzen Vortrag vorgestellt und fanden große Anerkennung von den Fachwissenschaftlern. Weiterer Höhepunkt der Exkursion war der Besuch des Observatorio del Roque de los Muchachos (ORM). Auf der höchsten Erhebung der Insel (2426m ü.N.N.) herrschen ideale Beobachtungsbedingungen, so dass hier mit gut zwanzig Einzelobservatorien der bedeutendste astronomische Standort auf der Nordhalbkugel entstanden ist. Diese Forschungseinrichtungen sind in der Regel für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Durch die wissenschaftliche Zusammenarbeit des Schülerprojekts mit der MAGIC-Kollaboration (s. Artikel "Schüler des FKG sind Koautoren in astrophysikalischer Fachpublikation") öffneten sich für die FKG-Gruppe viele Türen. Die vor Ort forschenden Wissenschaftler zeigten den Schülern viele interessante Details der Observatorien und erzählten von ihrer Forschung. Neben dem MAGIC-Teleskopsystem (zwei Tscherenkowteleskope mit einem Durchmesser von je 17 Metern), konnten noch die folgenden Observatorien besichtigt werden: Nordic Optical Telescope (Spiegeldurchmesser 2,56m), Swedish Solar Telescope (1m), Gran Telesopio Canarias (das mit einem Durchmesser von 10,4m zurzeit größte Spiegelteleskop der Erde), Liverpool Telescope (2m), Mercator Telescope (1,2m), FACT-Teleskop, KVA-Teleskop, Isaac Newton Telescope (2,5m) und William Herschel Telescope (4,2m). Gekrönt wurden die Besichtigungen auf dem Roque de los Muchachos durch Beobachtungsnächte am MAGIC-Teleskopsystem. Etwas ganz Besonderes war die Messung des aktiven Galaxienkerns (AGN) Mrk 501, die an einem Abend zeitgleich vom MAGIC-Teleskopsystem im Beisein des P-Seminars und an der Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt von Schülern der Naturwisschenschaftlichen Schwerpunktklasse 9a durchgeführt wurde. Mrk 501 gehört zu den AGN, die schon seit dem Projektbeginn im Jahr 2012 an der Hans-Haffner-Sternwarte monitoriert werden. Einige Wanderungen und in der besonderen Landschaft der Insel und Strandbesuche zur Erholung rundeten die Exkursion ab. Christian Lorey, Martin Feige

Musik im Sommer

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Chor- und Orchesterfahrt nach Rothenfels vom 20. bis 22. Juni und Sommerkonzert am 23. Juni 2016 Wer die Musik zum Film "Fluch der Karibik" aufs Programm setzt, darf sich nicht über entsprechende tropische Temperaturen in der Aula des FKG wundern. Der erste heiße Sommertag machte unseren Musikern zu schaffen, trotzdem boten alle mit Begeisterung ihre Musikstücke dar. 94 Schüler und Schülerinnen begleitet von vier Lehrern - Herrn Brand, Herrn Jung, Herrn Erdinger und Frau Dr. Carl - waren zuvor zu intensiven Probentagen auf die Burg Rothenfels gefahren. Auch etliche Abiturienten ließen es sich nicht nehmen, ein letztes Mal mit auf die Burg zu fahren, in den schönen Räumen zu singen und zu musizieren und in der probenfreien Zeit die herrliche Burganlage mit ihren Grünflächen, Rosenbeeten, dem Sportplatz und dem Bergfried zu genießen. Nach der gelungenen Generalprobe am Donnerstagvormittag konnte am Abend das Konzert mit einem schwungvollen Auftritt des Oberstufenchores unter der Leitung von Michael Brand starten. Bekannte Titel wie ?Spinning wheel? von Blood, Sweat and Tears, ?Just the way you are? von Bruno Mars und eine beeindruckende Uraufführung unseres Abiturienten Simon Neuhaus mit dem Titel ?Black Dice? bildeten den Anfang. Das Instrumentalensemble unter der Leitung von Tobias Jung schloss sich mit zwei charmanten französischen Stücken an. Danach gab es eine Koproduktion von Jugendchor, Instrumentalensemble und der Theaterklasse 6b. Alle zusammen führten unter der Leitung von Dr. Beate Carl mit Schauspielern (Einstudierung von Dr. Winfried Ziegler), Solosängern und Tobias Jung am Klavier den ?Gockel Rag? von Michael Hurd auf. Das witzige Stück über einen eitlen Hahn und die ihm ergebenen Hühner brachte das Publikum zum Lachen. Nachdem sich in der Pause alle mit Getränken erfrischt hatten, heizte die Thirsty Thursday Band unter der Leitung von Michael Brand die Stimmung ein und begeisterte das jugendliche Publikum auf den Rängen und im Parkett mit ihren Rhythmen. An den Schluss des Konzertes hatten wir ganz gezielt den Auftritt der FKG-Winds gesetzt. Denn mit diesem Konzert beendete Markus Erdinger die Leitung der Winds und übergab den Taktstock an Tobias Jung, der das Ensemble im nächsten Schuljahr übernehmen wird. Oberstudiendirektor Dr. Rose dankte Markus Erdinger für fast zwanzig Jahre intensiver musikalischer Arbeit. Markus Erdinger hat das Ensemble aufgebaut und es zu einem Klangkörper geformt, mit dem er bei allen Konzerten, bei der Abiturfeier, Schulfesten usw. immer mit Erfolg aufgetreten ist. Die Schüler kamen gerne in seine Proben und waren ihrem Bandleader eng verbunden. Mitglieder der FKG-Winds und natürlich die Musiklehrer bedankten sich für viele Jahre angenehmer und künstlerisch-anregender Zusammenarbeit. Mit bekannten Titeln wie ?Final Countdown? von Joey Tempest, einem Medley aus der anspruchsvollen und spannenden Filmmusik zu ?Das Boot? von Klaus Doldinger, einem lateinamerikanischen Stück ?Solamente Una Vez?. und am Ende dem ?Fluch der Karibik? zeigten die Winds nochmals ihr musikalisches Können und machten ihrem Leiter alle Ehren. Dr. Beate Carl

Spannende Experimente für Grundschüler

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Am Freitag, 15.07., besuchten uns zwei Grundschulklassen (eine 3. Klasse der Grundschule Steinbachtal und eine 4. Klasse der Adalbert-Stifter-Grundschule), um spannende Versuche rund um das Thema "Farbstoffe" durchzuführen. Ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen ging es für die Schülerinnen und Schüler in den umgebauten Chemiesaal, welcher absolut staunende Gesichter hervorrief. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung starteten Lisa Hofmann und Jonas Iwert aus dem Q11-Kurs "Chemie für Grundschüler" mit einer tollen Einstiegsgeschichte und einem passenden Versuch über ein Chamäleon, das seine Farbe auf einer Weltreise den jeweils vorherrschenden naturräumlichen Bedingungen anpassen konnte. Die chemischen Hintergründe zu diesem Einstiegsversuch waren weniger relevant, ging es doch viel mehr darum, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse zu wecken. An den vielen offenen Mündern war zu erkennen, dass ihnen das in jedem Fall gelungen war. Im Folgenden konnten an insgesamt sieben Stationen verschiedene Versuche selbst durchgeführt und analysiert werden. So konnte z.B. Tinte aus Tee hergestellt oder ein chemisches Chamäleon selbst kreiert werden. Die betreuenden Schülerinnen und Schüler der Q11 machten ihren Job wirklich toll und belohnten sich so für die Arbeit des zurückliegenden Schuljahres. Am Ende der ca. zwei Stunden erhielt jeder Schüler / jede Schülerin der entsprechenden Grundschule ein von Dr. Rose unterschriebenes Zertifikat über die Teilnahme an der Veranstaltung. Als Resümee kann festgehalten werden, dass nicht nur die jungen Schülerinnen und Schüler ihren Spaß hatten, sondern auch bei den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern ein Leuchten in den Augen zu beobachten war. Christian Kohl

Skate-Event

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Den Auftakt des Skate-Events am 15.7.2016 bildete die Begrüßung der Schüler und Schülerinnen sowie den Lehrkräften des FKG in der Aula. Laura Johannes und Philipp Jahn übernahmen stellvertretend für ihr P-Seminar die Vorstellung des Projekts und begrüßten die geladenen Ehrengäste. Zu diesen zählten der zweite Bürgermeister Würzburgs, Herr Bauer, der Leiter des Bildungszentrums Würzburg der Handwerkskammer für Unterfranken, Herr Bratek und der lokale Vertreter für skate-aid e.V., Herr Pereras. In zwei Durchgängen fand anschließend für alle Klassen und Oberstufenkurse ein Programm für/auf/um Skate- und Longboards auf den Mainwiesen rund um den Skatepark statt. Es gab Stationen unter den Namen Bowling, Slalomfahren, Eierlaufen, Kreativ, Rauschbrille, Info/Demo, Pendelstaffel, Slackline, an denen alle aktiv werden konnten. Für die Sicherheit auf dem Weg zum und beim Event sorgten dankenswerterweise die Schülerlotsen, Schulsanitäter und die DRLG Ortsgruppe Gerbrunn. Grund für dieses Event war die Präsentation der selbstgefertigten Skate- und Longboards, die in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer für Unterfranken von den 17 OberstufenschülerInnen produziert wurden. Zum Teil sind diese bereits im Vorfeld schon verkauft worden. Entgegen der Pressemitteilungen ist das P-Seminar mit dem Event noch nicht beendet. Es läuft noch bis Januar 2017. Bis dahin sollen die restlichen Boards verkauft sein, so dass der Gewinn an skate-aid e.V. gespendet werden kann. Kaufinteressenten können sich unter rollbretter@fkg-wuerzburg.de melden. Semir Kamhawi

Easy Business

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Am Freitag, den 8.07.2016, hatten wir, die 9c, die Möglichkeit, in die kleine Welt des Planspiels Easy Business einzutauchen. Das Planspiel, das am Vortag in der 9d gespielt wurde, wiederholte wichtige betriebswirtschaftliche Inhalte der bisherigen Mittelstufe sowohl der Fächer Wirtschaft Recht und Wirtschaftsinformatik. Um 8:45 standen Herr Meyerhöfer und Herr Gegenheimer, die Betreuer des Planspiels, mit der großen Spielbox in unserem Klassenzimmer. In den ersten 45 Minuten wurden uns das Projekt und wichtige theoretische Hintergründe erklärt: Man hat ein Spielbrett, welches das Unternehmen darstellt und außerdem hat man noch Spielgeld, das den einzelnen Konten des Unternehmens zuzuordnen war. Die Aufgabe war dann, verschiedene Geschäftsvorfälle und -prozesse buchhalterische einzuordnen und zu begleiten. Wir arbeiteten zwei Geschäftsjahre á 4 Quartalen in kleinen Vierergruppen ab und waren gespannt, ob am Ende die Bilanzen stimmten... Das ganze Planspiel ging dann bis zum Ende des Schultages und bei manchen Gruppen stellte sich tatsächlich das erwartete Ergebnis ein. Meiner Meinung nach ist das Planspiel eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht, weil das ganze Thema viel klarer wurde als wir es real vor uns sahen, außerdem haben wir so auch ziemlich schnell neue Sachen gelernt, die wir bisher so im Unterricht noch nicht durchgekommen hatten. Ich finde so ein Planspiel sollte es auch in anderen Fächern geben, da man das jeweilige Thema schnell lernt und dabei noch Spaß hat. Amer Durakowic (9c)

Französischer Abend

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Zu dieser Frage konnten sich rund 80 Zuschauer am 08.06.2016 ihre ganz persönliche Meinung bilden. Denn an diesem Abend stand das Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg ganz im Zeichen der Sprache der Liebe, des Adels und des Baguettes. "Le Petit Nicolas", der kleine Nick, lud zu einer spannenden und lustigen Zeitreise in die französische Schule der sechziger Jahre ein, und dort geht es alles andere als vornehm zu. La maîtresse, die etwas überforderte Lehrerin, hat mit ihrer berühmt-berüchtigten Klasse alle Hände voll zu tun ? wenn das mal nicht eine uns allen bekannte Situation ist: den Streber oft genug drannehmen, damit er nicht noch mehr nervt, den Schläger davon abhalten, wegen jeder Kleinigkeit eine Prügelei vom Zaun zu brechen, und zugleich die schüchterne Heulsuse und ihren vorlauten Banknachbarn daran hindern, das Klassenzimmer zu fluten ? egal, ob mit Tränen oder Tinte? Zusätzlich erschwert wird dies der armen Madame, wenn sich letztere ausgerechnet beim Besuch des Schulrates auch noch mitten auf Tisch und Händen befindet. Ja, Monsieur l?Inspecteur und der Direktor bekommen eine wahrhaft unvergessliche Unterrichtseinheit dargeboten, der es an Lebhaftigkeit zu keiner Sekunde mangelt. Nur die Sache mit der Aufmerksamkeit? Der einzige Lichtblick der Stunde: die Schüler erinnern sich an die Fabel der vergangenen Stunde ? und an den Streit um den Lieblingskäse des Raben. Roquefort oder Camembert? Das ist hier die Frage! Da werden der Schulrat, die Lehrerin und die Moral von der Geschicht? doch glatt zur bloßen Nebensache! Doch allen Widrigkeiten zum Trotz meistert Madame den Schulratsbesuch irgendwie doch. Mit angegriffenem Nervenkostüm vielleicht, aber dafür mit einem überraschenden Lob des Schulrats: Wer diese Klasse führt, für den muss der Lehrerberuf eine Berufung sein. Bravo! Also weiter so, Madame! Damit die Lachmuskeln nicht überbeansprucht wurden, entführten der speziell für diesen Anlass gegründete ?Französische Chor? und das Instrumentalensemble unter Leitung von Herrn Jung im Anschluss in die Welt französischer (Film-)Musik. Dargeboten wurden unter anderem zwei berühmte Stücke aus dem Film ?Les Choristes?, zu Deutsch ?Die Kinder des Monsieur Mathieu?. Auch für das leibliche Wohl war den ganzen Abend lang bestens gesorgt. Streitfragen über Käse kamen zumindest am Buffet mit vielen kleinen französischen Köstlichkeiten nur in einem Zusammenhang auf: welchen Käse zuerst probieren? Es geht eben nichts über Baguette, Quiche, Tarte oder das eine oder andere gute Stück Camembert ? oder doch lieber Roquefort? Eine letzte, wahrhaft außerirdisch gute Szene aus ?Petit Nicolas? rundete den Abend schließlich noch mit einigen Lachern ab, wenngleich das Outfit aus Goldfolie und Nicks Glaube an extraterrestrisches Leben beim Publikum mehr Begeisterung und Lacher hervorriefen als bei der leidgeplagten Maîtresse... Aber sie ist ja schon einiges gewohnt von ihrer Klasse? Zum Abschluss durften dann alle nochmal ran. Die Sänger, Musikanten und Akteure verabschiedeten sich mit kurzen Dankworten an die Organisatoren, Frau Klotzky, Herrn Jung und Herrn Ziegler, ehe sie zusammen mit dem Publikum den Abend mit dem berühmten Lobgesang auf die oder besser ?Aux Champs-Elysées? wahrhaft ?ausklingen? ließen. Ruth Strätling Q12, Fabio Grieco 10d

Römischer Legionär erobert das FKG

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Am 20. April 2016 konnten sich die Lateinschülerinnen und -schüler der Klasse 7ac auf eine Zeitreise circa 2000 Jahre zurück in die Vergangenheit begeben. Verkleidet als Marcus Tullius Rabanus erzählte Christopher Strätling aus dem Leben eines römischen Legionärs. Nach einer lateinischen Begrüßung sprach der Legionär zum besseren Verständnis in Germanisch weiter. Seine Geschichte begann nämlich als Germane Charban, der in der Nähe des heutigen Marktbreit aufwuchs. Nach seinem Eintritt in die römische Armee legte er seinen Geburtsnamen ab und nannte sich fortan Marcus Tullius Rabanus. Dann wurde der frischgebackene Soldat eingekleidet, was ein Schüler selbst nachempfinden durfte. Er wurde mit Schienenpanzer, römischem Legionärshelm und Standardbewaffnung ausgestattet. Die Schüler lernten, dass ein römischer Soldat nichts alleine machen konnte, da er sogar zum Ankleiden der Legionärsrüstung die Hilfe eines Sklaven in Anspruch nehmen musste. Außerdem bekamen die Lateinschüler noch die wichtigste Lektion beigebracht: Die Antwort auf alles, was der Zenturio fragte oder verlangte, war stets: ?Sic est, domine.? Anschließend berichtete der römische Legionär vom täglichen Leben des römischen Soldaten, das nicht nur aus Marschieren und Kämpfen bestand. Neben kräfteraubenden Aufgaben, wie Straßenbau und Ziegelproduktion, mussten die Soldaten auch ihr Essen selbst kochen. Gerne kam ein Schüler nach vorne, der erleben durfte, wie anstrengend es ist, Weizenkörner zu Mehl zu zermahlen. Die Interaktion mit den Schülern war dem römischen Legionär im Rahmen des Projekts sehr wichtig, weshalb die Schüler auch mehrmals die Gelegenheit erhielten, Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. Schwerter, Schuhe, Schreibtafeln und viele antike Utensilien anzufassen oder genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Legionär hatte auch unterschiedliche Gewänder dabei, die eine Schülerin und ein Schüler mit großem Engagement als Models der Klasse vorführten. Die Schüler machten begeistert mit und lauschten gespannt der Lebensgeschichte des römischen Legionärs. Allen gefiel die Präsentation sehr gut und Lateinlehrerin Birgit Hörner lobte das enorme Interesse und die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Birgit Hörner

Exkursion ins XLAB Göttingen

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Für die Schüler der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse findet in der 10. Jahrgangsstufe jährlich eine dreitägige Exkursion ins XLAB Göttingen, dem "Göttinger Experimentallabor für junge Leute", statt. So starteten am 13. April die Schwerpunktschüler der 10a um 6:30 Uhr mit dem Bus. Begleitet wurden sie in diesem Jahr von 14 Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt am Main. Nach der Ankunft ging es sofort ins Labor, so dass die Schüler bis Freitagabend drei volle Tage zum Experimentieren hatten. Dabei wurden an einem Tag in der Chemie Experimente rund um das Thema Reaktionskinetik durchgeführt. Da ein Dozent krankheitsbedingt ausfiel, mussten die geplanten Experimente zu Leuchterscheinungen durch einen Ausflug in die Molekularbiologie ersetzt werden. An einem weiteren Tag standen in der Physik Experimente zur Wellenlehre auf dem Plan. Mit Mikrowellen wurden anschauliche Untersuchungen am Doppelspalt, zur Interferometrie und zur Lichtgeschwindigkeit durchgeführt. Ergänzt wurde das Angebot aus der Physik durch einige Experimente zur Radioaktivität. Dabei beeindruckte besonders die große Nebelkammer des XLAB. Der dritte Tag stand im Zeichen der Neurophysiologie. Dazu wurde das visuelle System von Säugetieren mit dem von Insekten verglichen. Als Versuchsobjekte dienten im einen Fall die Schülerinnen und Schüler selbst und im anderen Fall Wüsten- bzw. Wanderheuschrecken. Während es natürlich bei ersteren bei nichtinvasiven Experimenten blieb, wurden bei letzteren mit Elektroden direkt Nervensignale zur weiteren Untersuchung abgegriffen. Da die Laborarbeit jeweils bis 17 Uhr dauerte, benötigten ein Teil der Schüler die Abende zur Erholung. Wer etwas mehr Ausdauer hatte, konnten in das studentische Leben der Universitätsstadt Göttingen eintauchen. Martin Feige und Christian Lorey

SOR-SMC-Netzwerktreffen

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Am 08.03. 16 fand das erste unterfränkische Netzwerktreffen der "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage" im Jugendkulturhaus Cairo statt. Der Tag startete um 9.00 Uhr mit dem Kabarettisten Malte Anders und seinem Programm "Homologie", das sich mit dem Thema Homosexualität und auch den Problemen und Vorurteilen, denen Homosexuelle leider oft begegnen müssen, auf verständliche und unterhaltsame Weise auseinandersetzt. Anschließend hatte jede Courage-Schule die Möglichkeit, sich und ihre gelaufenen SOR-SMC Projekte vorzustellen und sich Inspirationen für weitere Projekte zu holen. Nach einer kleinen Verschnaufpause in Form eines gemeinsamen Mittagessens wurden wir in Workshops über verschiedenste Formen von Rassismus und über viel Wissenswertes rund um dieses Thema informiert. Die Workshops beschäftigten sich beispielsweise mit 'Mobbing im Netz' oder 'Flucht und Asyl'. In unserem Workshop 'Rechtsextremismus aktuell' konnten wir die vielen verschiedenen Facetten des Rechtsextremismus kennenlernen, so zum Beispiel unterschiedliche Erkennungszeichen oder Zahlen Codes, aber auch viele rechte Gruppierungen. Das war sehr interessant, weil wir das Thema aus einer ganz anderen Perspektive angehen konnten, als wir es im Unterricht tun. Abschließend stellte je ein Teilnehmer seinen besuchten Workshop und dessen Ergebnisse in großer Runde vor, sodass schließlich jeder viel Interessantes von diesem 'Vernetzungstag' mit nach Hause nehmen konnte. Delara Azodanlou, Fabio Grieco und Luca Kämmerer

Lehr-Lern-Labor Luft

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Am 08. April 2016 hatten wir, Schülerinnen und Schüler des Kurses "Chemie für Grundschüler", einen ganz besonderen Tag vor uns: Einmal in die Rolle eines Betreuers schlüpfen, um gemeinsam mit Grundschülern aus Eisingen kleine naturwissenschaftliche Experimente zum Thema "Luft" durchzuführen. Bereits um 7:30 Uhr trafen wir uns deshalb mit unserem Kursleiter Herrn Kohl und unserer externen Partnerin der Uni Würzburg, Frau Weirauch (Didaktik der Chemie), vor dem MIND-Center der Universität Würzburg, um noch letzte Vorbereitungen zu treffen. Und dann war es auch schon so weit: Neugierig empfingen wir die Grundschüler aus Eisingen mit ihrer Lehrerin Frau Grammel in einem kindgerechten Ambiente der Laborräume des MIND-Centers. Zwei Schüler unseres Kurses begrüßten diese sogleich mit dem "Forscher Finn", einer Handpuppe, die durch die beiden zum Leben erwachte. Anschließend wurden die Schüler mit Kittel und Schutzbrille ausgestattet und durften sich im Nu in ihren jeweiligen Gruppen, ausgehend von einem Laufplan, auf die Suche nach der ersten Station machen. Mit Luftballons und Stationssymbol gekennzeichnet, fanden die Schüler auch sehr schnell zu ihrer Station, an der wir als Betreuer schon voller Vorfreude warteten. Nun regten wir die Grundschüler durch kleine Impulse und Experimente aus dem Alltag dazu an, mit uns gemeinsam Erklärungsversuche für allgegenwärtige Naturphänomene im Zusammenhang mit Luft zu finden. Wir wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil: Die Kinder legten ein breites Spektrum an naturwissenschaftlichem Hintergrundwissen an den Tag, mit dem wir bei Weitem nicht gerechnet hätten. Spielerisch konnten die Kinder an jeder Station abschließend ihre neu dazu gewonnenen Kenntnisse mithilfe eines Arbeitsblattes festigen. Nach der Bewältigung von fünf Stationen und zwei Zwischenpausen hatten die Grundschüler viel Neues in Erfahrung gebracht und warteten gespannt, was als Nächstes passieren würde. Doch vor einer letzten Rekapitulation des Gelernten, trafen wir Betreuer uns noch kurz mit der Lehrerin der Grundschüler in einem Nebenraum zu einer kurzen Feedback-Runde. Dadurch bekamen wir noch ein paar wesentliche Tipps für unser Projekt: Ein wichtiger Aspekt des Lehrerseins bestehe auch darin, einfach einmal nichts zu sagen. Und das ist ganz schön schwer! Zum Schluss durften die Grundschüler, angeregt durch ein Symbol jeder Station, noch einmal kurz ihr Gelerntes kundtun. Für so viel Fleiß wurden die Kinder natürlich auch noch belohnt. Der aufregende und ereignisreiche Tag endete für sie mit einem individuellen Forscherdiplom - unterschrieben von Prof. Dr. Geidel (Didaktik der Chemie) höchstpersönlich! Alles in allem ein gelungener und erkenntnisreicher Tag für alle Beteiligten, denn nicht nur die Grundschüler hatten viele neue Erfahrungen gesammelt. Auch wir Betreuer konnten viel von dieser Begegnung mitnehmen. Sabrina Bäuerlein

Hans-Haffner-Sternwarte ist Schul- und Universitätssternwarte

Foto: Robert Emmerich

-Kooperation zwischen Universität und Schülerlabor am FKG- An der Sternwarte des Naturwissenschaftlichen Labors für Schüler am FKG e.V. arbeiten schon seit Jahren Schüler, Studenten und Wissenschaftler eng zusammen. Diese Zusammenarbeit wurde nun durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Laborverein und der Universität Würzburg institutionalisiert. Dadurch wird die Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt ganz offiziell Schul- und Universitätssternwarte. Die Hans-Haffner-Sternwarte wurde von Sommer 2008 bis Ende 2009 von Schülern, Eltern, Lehrern, unterstützt von örtlichen Unternehmen und mit tatkräftiger Hilfe der Gemeinde Hettstadt am Mädelhofer Weg in Hettstadt errichtet. Das Observatorium konnte rechtzeitig zum Ende des lnternationalen Jahrs der Astronomie 2009 am 18. Dezember eingeweiht werden. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Karl Mannheim, der 2001 den Lehrstuhl für Astronomie an der Universität Würzburg übernommen hatte und dem Naturwissenschaftlichen Labor für Schüler am FKG e.V. Die Sternwarte wird seitdem nicht nur von Schülern des FKG und anderer Schulen genutzt, sondern in zunehmendem Maße auch von Studierenden für astronomische Praktika und von Mitarbeitern des Lehrstuhls für Forschungsprojekte, in die auch Schüler eingebunden werden. Als wissenschaftlicher Höhepunkt dieser Zusammenarbeit entstand das Projekt "Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne": Schülerinnen und Schüler des Schülerlabors untersuchen an der Sternwarte die Helligkeit aktiver Galaxienkerne im optischen Spektralbereich. Diese Messungen ergänzen die Forschungsarbeit der Wissenschaftler des Lehrstuhls für Astronomie, die dieselben Objekte im Gammastrahlenbereich mit dem MAGIC-Teleskopsystems auf der Kanareninsel La Palma untersuchen. Für dieses Projekt stattete der Lehrstuhl die Sternwarte Hettstadt mit einem professionellen Spiegelteleskop mit einem Durchmesser von 50cm aus. Zum "First Light" dieses neuen Hauptinstrumentes wurde die Sternwarte am 21. März 2012 nach dem Astronomen und ersten Ordinarius für Astronomie an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Hans Haffner, benannt. Der Erfolg des Projekts "Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne" wurde im Jahr 2013 von der Robert-Bosch-Stiftung mit einem zweiten Preis bei "Schule trifft Wissenschaft" ausgezeichnet. Ein weiterer Höhepunkt dieser erfolgreichen Zusammenarbeit war im Dezember 2015: In einem Artikel in der renommierten Fachzeitschrift Astrophysical Journal Letters wurden kürzlich auch Ergebnisse der Messungen an der Hans-Haffner-Sternwarte veröffentlicht. Dabei treten nicht nur die Astronomen der Universität Würzburg sondern auch die beteiligten Schüler und Lehrer des FKG als Mitautoren auf. Der Artikel findet weltweit Beachtung. So widmet sogar die NASA diesem astrophysikalischen Ereignis eine eigene Seite auf ihrer Homepage, auf der auch auf diese Veröffentlichung verwiesen wird (https://svs.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/details.cgi?aid=12004). Für die Universität ist die Hans-Haffner-Sternwarte nun die vierte Universitätssternwarte in ihrer Geschichte. Bis zur Bombennacht im März 1945 war die Universitätssternwarte im Turm der Neubaukirche untergebracht, wo sie 1757 auf Anordnung des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim durch den Professor für Mathematik und Astronomie, den Jesuitenpater Franz Huberti, eingerichtet worden war. Nach einem kurzen Intermezzo in der Franziskanergasse wurde in den 1960er in der Keesburg die neue Universitätssternwarte errichtet. Auf Grund der stark angewachsenen Lichtverschmutzung wurde diese Sternwarte schon seit den 1990er Jahren nicht mehr durch die Universität genutzt und 2000 endgültig aufgegeben. Seitdem wird sie als Volkssternwarte genutzt. "Mitten in der Lichtglocke von Würzburg sind empfindliche Messungen für wissenschaftliche Zwecke nicht möglich", so Professor Mannheim. Der Standort bei Hettstadt dagegen sei überraschend gut geeignet, das hätten die Messreihen der vergangenen Jahre eindeutig gezeigt. Christian Lorey und Martin Feige

Schüler des FKG sind Koautoren in astrophysikalischer Fachpublikation

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Messergebnisse von der Hans-Haffner-Sternwarte sind in eine astrophysikalische Veröffentlichung eingeflossen. Der Artikel mit dem Titel "VERY HIGH ENERGY GAMMA-RAYS FROM THE UNIVERSE'S MIDDLE AGE: DETECTION OF THE z = 0.940 BLAZAR PKS 1441+25 WITH MAGIC", bei dem Schüler und Lehrer des Naturwissenschaftlichen Labors für Schüler am FKG e.V. als Koautoren auftreten, erschien am 15. Dezember 2015 in der renommierten Fachzeitschrift "The Astrophysical Journal Letters" (Volume 815, Number 2). Das darin beschriebene Objekt mit der Bezeichnung PKS 1441+25 ist ein sieben Milliarden Lichtjahre entfernter Blazar im Sternbild Bärenhüter. Dieser Aktive Galaxienkern (Blazar) besteht aus einem System zweier Schwarzer Löcher, die sich umkreisen und von dem intensive elektromagnetische Strahlung (Gammastrahlung, Licht und Radiostrahlung) ausgeht. Das Außergewöhnliche am Blazar PKS 1441+25 ist, dass er mit einer Entfernung von etwa 7,6 Milliarden Lichtjahren eine der am weitesten entfernten Quellen von Gammastrahlung ist, die jemals beobachtet wurde. Im Frühjahr dieses Jahres sendete PKS 1441+25 kurzzeitig außergewöhnlich energiereiche Strahlung aus. Dieses Ereignis wurde sowohl mit den VERITAS-Teleskopen (USA), dem Satellitenobservatorium Fermi-LAT als auch mit dem MAGIC-Teleskopsystem auf der kanarischen Insel La Palma aufgezeichnet. Eine Astronomiegruppe des FKG nimmt seit Sommer 2012 begleitend zu dem MAGIC-Beobachtungen Messungen derselben Objekte im optischen Spektralbereich an der Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt vor. Deshalb wurden wir gebeten, von diesem außergewöhnlichen Ereignis optische Messungen anzufertigen. So entstand von Ende April bis Ende Mai dieses Jahres ein Satz optischer Daten, die zudem von finnischen Astrophysikern ergänzt wurden. Die von den Schülern erhobenen Daten flossen nun in diesen Fachartikel ein und unterstreichen die hohe fachwissenschaftliche Qualität der Schülerarbeiten im Naturwissenschaftlichen Labor für Schüler am FKG e.V. Martin Feige, Christian Lorey Pressemitteilung der Universität Würzburg "The Astrophysical Journal Letters" (Volume 815, Number 2)

Klaus-von-Klitzing-Preis 2015 für Christian Lorey

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Der Klaus-von-Klitzing-Preis wird jährlich an eine Lehrerpersönlichkeit verliehen, die sich "in besonderer Weise um die Anregung der Schülerinnen und Schüler zu wissenschaftlichem Arbeiten und Denken verdient gemacht hat." Namensgeber dieses bundesweit einzigartigen Lehrer-Preises, der von der EWE-Stiftung und der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg ausgelobt wird, ist der Physiknobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing, der bis 1980 auch in Würzburg wirkte. Herr Lorey wurde vom Senator der Universität Würzburg, dem Biochemiker Prof. Dr. Thomas Müller, vorgeschlagen und setzte sich gegen 51 Bewerber durch. Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands qualifizierter Nachwuchs in den Naturwissenschaften nötig ist. Dazu müssen Jugendliche für MINT-Fächer begeistert werden. Dieses Ziel verfolgte auch OStR Lorey, als er vor neun Jahren das "Naturwissenschaftliche Labor für Schüler am FKG e.V." ins Leben rief. Ergänzt wurden das Biologie- und Chemie-Labor sowie das Laser- und Optiklabor drei Jahre später durch die gemeinsam mit Schülern, Eltern, Kollegen und regionalen Betrieben selbst geplante und gebaute Hans-Haffner-Sternwarte. Inzwischen wird die Sternwarte gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg betrieben. Im Schülerlabor können die Schüler in selbstständiger Arbeit Kontakt zur Wissenschaft aufnehmen. Dabei verfolgen die Schüler eigene Forschungsprojekte und sind zum Teil sogar in echte Forschungsprojekte eingebunden, wobei sie eng mit verschiedenen Lehrstühlen der Universität Würzburg kooperieren. Der Erfolg von Herrn Loreys Konzept zeigt sich in der Begeisterung der Schüler, die auf diese Weise sogar gerne mehr Zeit in der Schule verbringen, wie Laudator Jannik Kania, ehemals Schüler des FKG, hervorhob. Neben der Arbeit im Naturwissenschaftlichen Labor organisiert Herr Lorey das regelmäßig stattfindende Naturwissenschaftliche Colloquium am FKG, bei dem renommierte Wissenschaftler allgemeinverständlich von ihrer Forschung berichten. Auch die Naturwissenschaftliche Schwerpunktklasse, die im Jahr 2011 am FKG eingerichtet wurde, und ein Paradeprojekt für MINT-Förderung in Bayern geworden ist, geht auf Christian Loreys Engagement zurück. Das FKG freut sich gemeinsam mit Herrn Lorey über den Preis und die damit verbundene große Anerkennung seiner Verdienste um die MINT-Förderung. Links: klaus-von-klitzing-preis.de schuelerlabor-wuerzburg.de Meldung der Universität Oldenburg M. Feige

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