Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Aktuelles aus dem Schulleben

Kochen mit Massimo Villari

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Unter dem Motto "saisonale, regionale Küche mit Bioprodukten" haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c am 4. Juli 2017 in nur drei Stunden ein leckeres Mittagessen zubereitet und anschließend gemeinsam verzehrt. Unter der Anleitung des Profikochs Massimo Villari wurde dabei verschiedenstes Gemüse geschnitten und angebraten, Nudelteig geknetet und ausgerollt, Dressing und Soße zubereitet und manches andere mehr. Dieser Kochmittag stellte den Abschluss eines fächerübergreifenden Projekts zum Thema "Ernährung und Ökonomie" dar, welches die 10c im Rahmen ihres Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht im zweiten Schulhabjahr durchgeführt hat. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler speziell mit folgenden selbstgewählten Aspekten: Übergewicht in der Gesellschaft, verpackungslose Läden, Wegwerfgesellschaft im Bereich von Lebensmitteln sowie mit der Fragestellung, ob Bio wirklich besser ist. Dieses Projekt bildet zugleich einen der beiden Beiträge, mit denen sich unsere Schule in diesem Jahr beim Wettbewerb "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" beworben hat. Die hierbei theoretisch erarbeiteten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen, welche von den Schülerinnen und Schülern insbesondere in Form von selbst erstellten Erklärvideos zusammengetragen und bereits an Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse weitergeben wurden, konnten durch den Kochmittag ? zumindest in Teilen ? auch noch praktisch erlebt bzw. erschmeckt werden. Herausgekommen ist ein wirklich leckeres Mittagessen, bestehend aus einem Navetten-Radieschen Salat sowie fränkischem Hochzeitsessen, also einem Tafelspitz vom Biorind mit selbstgemachten Bandnudeln, Gemüsen und Meerrettichsoße. Dabei sorgte u. a. ein sehr schmackhaftes Kartoffel-Bohnen-Lauchgemüse dafür, dass auch die Vegetarier nicht zu kurz kamen. So gelang es leicht, den Schülerinnen und Schülern ein größeres Bewusstsein für den Umgang mit und die Wertigkeit von Lebensmittel zu vermitteln. Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle Massimo Villari, der durch sein Temperament und seine humorvolle Art den Teilnehmern Spaß und Freude am Kochen und Essen überzeugend näherbringen konnte, sowie dem Verein der Freunde des Friedrich-Koenig-Gymnasiums e. V., der diesen Kochmittag großzügig finanziell unterstützt hat. Stefan Weierich

Exkursion der 10a ins XLAB

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Jedes Jahr experimentieren die Zehntklässler der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse drei Tage lang im XLAB in Göttingen - so auch in diesem Jahr. Dabei werden sie - auch das schon eine gute Tradition - von Schülern des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt begleitet. Das JSG ist wie das FKG auch eine MINT-EC-Schule. Das XLAB, das "Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V." ist das größte Experimentallabor für Schüler in Deutschland und in einem eigenen Gebäude auf dem Nordcampus der Universität Göttingen untergebracht. Auf vier Etagen sind vier naturwissenschaftliche Fachbereiche untergebracht, denen jeweils eine eigene Stockwerkfarbe zugeordnet ist: Physik (orange), Chemie (gelb), Biologie (grün) und Neurobiologie (blau). Wie in unserem FKG-Schülerlabor steht auch dort das selbsttätige Experimentieren ganz oben. Dort stehen allerdings zahlreiche hauptamtliche Dozenten bereit, um mit Schülergruppen aus dem ganzen Bundesgebiet ? und darüber hinaus ? zu arbeiten. Ein Teil der Dozenten sind Lehrer, der andere kommt direkt aus der experimentellen Wissenschaft. So wird eine große Wissenschaftsnähe und Aktualität der angebotenen Themen gewährleistet. Zudem wird so eine gute Verzahnung zwischen Theorie und Praxis erreicht. Am 22.2.2017 um 6:30 Uhr wurden die FKG-Schüler vom aus Karlstadt kommenden Bus abgeholt. In Göttingen angekommen, wurde das Gepäck in der Unterkunft abgestellt und es ging sofort weiter ins XLAB, so dass keine wertvolle Experimentierzeit verloren ging. Die 28 Schüler des FKG wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, während die 17 Schüler des JSG eine eigene Gruppe bildeten. Die drei Gruppen durchliefen dann an den drei Tagen jeweils Experimente aus den Themenkomplexen Wellenphysik, Reaktionskinetik und Neurophysiologie (FKG) bzw. Molekularbiologie (JSG). Die Wellenphysik wurde mit Hilfe von Mikrowellen erschlossen. Mikrowellen sind, genauso wie das sichtbare Licht, elektromagnetische Wellen. Allerdings ist ihre Wellenlänge so groß, dass die Messungen bei den Experimenten mit dem Lineal durchgeführt werden können, während die Wellenlänge von Licht im Bereich von einigen hundert Nanometern (1 nm = 0,000001 mm) liegt und so für Messungen schwer zugänglich sind. Die Experimente umfassten unter anderem die Beugung am Doppelspalt, die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit und die Interferometrie. Die Reaktionskinetik ist ein Teilbereich der Chemie, der sich mit dem zeitlichen Ablauf chemischer Reaktionen beschäftigt. Was sich zunächst sehr abstrakt anhört, hat doch große Bedeutung im Alltag. So verläuft z.B. die Oxidation von Kohle (also das Verbrennen) sehr schnell, während die von Eisen (also das Rosten) sehr langsam verläuft. Die Kunst eines Chemikers besteht dann z.B. darin, langsame Reaktionen so zu beschleunigen, dass sie technisch nutzbar angewendet werden können. Im XLAB wurde dieses spannende Gebiet anhand von Farbreaktionen behandelt, so dass der zeitliche Ablauf der Reaktionen gut nachvollziehbar war. Die Neurophysiologie ist eine biologische Teildisziplin, die sich mit der Funktionsweise von Nervensystemen beschäftigt. In der Schule kann dieses spannende Thema leider nur theoretische (oder durch Filme veranschaulicht) behandelt werden. Das XLAB besitzt nun einmalig eine ausreichende Anzahl an speziellen Messplätzen, an denen die Schüler selbsttätig neurophysiologische Experimente durchführen können. Als Versuchsbeispiel wurde das visuelle System von Säugetieren (in unserem Fall die Schüler selbst) und Insekten (hier von Heuschrecken) gewählt. In beiden Fällen wurde die Flickerfusionsgrenze untersucht, also die Frequenz von Lichtblitzen, bei der diese nur noch als kontinuierliches Licht wahrgenommen werden. Die Schüler konnten ihre eigene Wahrnehmungsgrenze beim Betrachten von Lichtblitzen selbst bestimmen. Da dies bei Heuschrecken nicht natürlich nicht möglich ist, wurde deren Flickerfusionsgrenze durch direkte Ableitung elektrische Nervenimpulse aus ihren Sehnerven ermittelt. Nach sieben bis acht Stunden im Labor, wobei das Mittagessen in der nahen gelegenen Universitätsmensa eingenommen wurde, standen die Abende zur freien Verfügung. So konnten unsere Schüler auch etwas in das studentische Leben der Universitätsstadt Göttingen hineinschnuppern. Christian Lorey und Martin Feige, Foto: Peter Schweitzer

Junior-Science-Café

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Nach Wochen der Planung und inhaltlichen Vorbereitung war es am Donnerstag, den 21. März, so weit: Die digitale Klasse 10d konnte dem Diplominformatiker Alexander Müller im Rahmen des Junior Science Café Projekts Fragen zum Thema "Wird es bald nur noch virtuelles Geld geben?" stellen. In einer angenehmen Caféatmosphäre mit kleinen Snacks und Getränken wurden die Teilnehmer dieser Videokonferenz über die Zukunft und Möglichkeiten, aber auch über die Risiken von virtuellem Geld, z. B. Bitcoins, aufgeklärt. Nach Meinung des Experten werden virtuelle Währungen auf absehbare Zeit nicht die klassischen Währungen verdrängen. Bitcoins werden aktuell primär zu Spekulationszwecken gehalten und noch selten als Zahlungsmittel verwendet. Aufgrund hoher Kursschwankungen ist bei der Anlage in Bitcoins jedoch Vorsicht geboten. Zudem besitzen sogenannte Bitcoin-Börsen keine Absicherung ähnlich den Rettungsfonds von Banken. In Folge krimineller Aktivitäten, so bereits geschehen, kann das virtuelle Geld der Anleger, das in derartigen Handelsbörsen aufbewahrt wird, daher unwiederbringlich verloren gehen. Dementgegen stehen Vorteile, wie die Fälschungssicherheit, die weltweite Verfügbarkeit und der Schutz vor Inflation. Zur Kommunikation der Klasse 10d mit dem Experten wurde die Videokonferenzsoftware Adobe Connect verwendet, sodass es möglich war, die Klasse 10c und andere interessierte Gäste via Internet in die Caféveranstaltung einzubinden. Hierbei konnten die Gäste während des gesamten Interviews Fragen im sogenannten Fragenparkplatz online stellen, welche dann durch die Moderatoren aus der Klasse 10d an den Experten weitergeleitet wurden. Insgesamt war das Junior Science Café Projekt unter der Leitung von Herrn Weierich für die Klasse 10d ein großer Erfolg, sodass noch ein weiteres in diesem Jahr folgen soll. Benedict Blume

Bezirksentscheid beim Sportklettern

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Am Montag (15.5.2017) öffnete das Kletterzentrum der DAV Sektion Würzburg bereits am Vormittag seine Türen für 170 Schüler und Schülerinnen von zehn unterfränkischen Schulen. Es fand der Bezirksentscheid im Sportklettern mit einer Rekordbeteiligung und nach einem neuen Modus statt: In drei Disziplinen, dem Lead (klettern am Seil), dem Speed (klettern auf Zeit am Seil) und Bouldern (klettern in Absprunghöhe) traten die Schulmannschaften an. Nach einem langen Wettkampftag, der im Innen- und Außenbereich des Kletterzentrums ausgetragen wurde, stand das Ergebnis fest. Dieses wurde im Nachgang aufgrund von Fehlern im Auswertungssystem korrigiert. Nun ist es aber offiziell - die vier FKG-Teams belegten die folgenden Plätze: WK III (2003 und jünger): 2. Platz - FKG 1 (Jasper Behre 7d, Elena Harbauer 7b, Leo Hien 6a, Mia Morell 7c, Jannis Müller 7b, Leonie Muth 7a) 4. Platz - FKG 2 (Johannes Knött 7d, Max Möhnle 7a, Max Pospischil 5e, Laura Schmitt 7a, Remco Steinecke 7d, Alina Winkler 7c) WK II (2000 ? 2003): 1. Platz ? FKG 1 (Sophie Hofmann 9c, Felix Hümmer 10a, Malte Korte 8a, Yannis Morell 9a, Jakob Müller 9a, Tim Würthner 9a) 6. Platz ? FKG 2 (Sarah Götz 9b, Amelie Karl 10b, Anna Kosel 10b, Thang Nguyen 10b, Finn Roelfsema 8a, Nico Schwind 9b) Somit hat sich das Team FKG 1 im WK II für das Landesfinale am 6.7.2017 in Freimann/München aufgrund der Platzierung qualifiziert. Semir Kamhawi, Fotos: Stefanie Muth und Semir Kamhawi

Finale von Jugend präsentiert

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Gleich fünf Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums stehen im Finale von Jugend präsentiert Insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler haben sich für das große Jugend präsentiert-Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Bei der eintägigen Qualifikationsrunde am 29. April am Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld waren insgesamt 72 Schülerinnen und Schüler aus Südbayern angetreten, aus denen die Jury knapp die Hälfte ausgewählt hat. Am Vormittag erwartete die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Performanz Warm-up, bevor es nachmittags darum ging, sich noch einmal live vor einer Jury zu beweisen. Dabei waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, die Jury von ihrem Sachverstand und ihrer Begeisterungsfähigkeit zu überzeugen ? kurz, mit rhetorischer Sicherheit und Kreativität die Zuhörer für ihr Thema zu gewinnen. Besonders gut gelungen ist dies Cora Schmidt (Q11), Zahraa Bazou (Q11), Joanna Weigl (Q11), Fabian Plendl (Q11) und Maximilian Platzer (10b). Die gesamte Schulfamilie des Friedrich-Koenig-Gymnasiums gratuliert den Schülerinnen und Schülern zu diesem Erfolg. Bundesweit zählen unsere Schüler somit zu den rund 150 besten von über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit dem Einzug in die Finalrunde ist auch die Einladung zu einer Präsentationsakademie im Studio der Villa Bosch, dem Sitz der Klaus Tschira Stiftung verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften. Das Finale findet vom 15.-17. September in Berlin statt. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler von ihrem Lehrer Christoph Bauer begleitet und unterstützt. Dort werden die ausgewählten 150 Schülerinnen und Schüler dann in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Am 17. September werden dann die ersten drei Plätze vor großem Publikum im Berliner Kino International vergeben. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien. Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de. Pressemitteilung von Jugend präsentiert, Christoph Bauer

Lehrer-Volleyballturnier

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Lange stand in den Sternen, ob das FKG überhaupt eine Mannschaft stellen könnte! Letztlich fanden sich aber doch unter der Führung von Semir Kamhawi in Simone Langhirt und den drei Referendaren Thomas Fischer, Jonas Günther und John Illing zumindest ein fast komplettes Team. Glücklicherweise konnten wir noch zwei, dem FKG verbundene, Personen verpflichten, sodass wir sogar sieben Spieler zur Verfügung hatten! So reisten wir also gut gelaunt und hochmotiviert nach Münnerstadt, wo uns sieben weitere Teams erwarteten. Nach kurzer Aufwärmphase und Auslosung der Gruppen ging es dann um 15:15 Uhr los. Leider konnte sich unser ganz neu zusammengewürfeltes Team in der Gruppenphase nicht durchsetzen (21:16, 21:16 und 18:19), was unserer Laune jedoch keinen Abbruch tat. Runde 2 ging nach einer starken Anfangsphase auch an die gegnerische Mannschaft. Das alles entscheidende Spiel um Platz 7 konnten wir dann aber in einem Herzschlagfinale im Tie-Break für uns entscheiden, sodass das Turnier für uns mit einem Erfolgserlebnis endete. Den Turniersieg sicherte sich die Heimmannschaft (Johann-Philipp-Schönborn-Gymnasium Münnerstadt), die das Turnier im nächsten Jahr erneut ausrichten darf. Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an Herrn Kamhawi, der die Organisation des Turniers übernommen und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat und trotzdem noch in allen Spielen konzentriert für das FKG-Team auf dem Feld stand. Im Anschluss fanden sich alle Teams in ausgelassener Stimmung beim naheliegenden Griechen ein, um nach einem langen und zugleich schönen Turnier den Tag in fachlichem und kollegialem Austausch ausklingen zu lassen. Kurzum: Wir freuen uns auf nächstes Jahr! Thomas Fischer, Jonas Günther, John Illing (T), Laura Johannes und Semir Kamhawi (B)

Exkursion zur Firma Steinigke

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Am 22.03.2017 hatten die Schüler der Q11 im Rahmen ihrer Berufs- und Studieninformation die Möglichkeit, an einer Betriebserkundung der Firma Steinigke in Waldbüttelbrunn teilzunehmen. Im Verlauf der Veranstaltung wurden uns Einblicke in verschiedenste Facetten der Logistik, des Marketings, sowie der Produktion des Unternehmens gewährt. Die Führung unter der Prämisse eines Auftrags über 27 kleine Spiegelkugeln führte uns durch die verschiedenen Prozesse hinter der Arbeit des Betriebs. Das Kundengespräch, die Katalogisierung von Aufträgen, sowie der logistische Aufwand hinter der Lagerung, die Qualitätskontrolle und die Verpackung von Waren wurden anschaulich illustriert. Weiterhin erhielten wir Einblicke in das Marketing, die Kundenbetreuung, sowie die vielfältigen Bemühungen des Unternehmens um Umweltschutz. Gegen Ende der Führung erhielten wir im Zuge einer Skype-Konferenz Informationen zu den jüngsten Veränderungen im Prozess der Herstellung von Gütern bis hin zum Verkauf an den Endverbraucher von Firmenmitgründerin Ulrike Steinigke. Diese gab uns weiterhin einige wertvolle Hinweise im Hinblick auf unsere eigene Berufswahl. Gerne möchten wir uns bei allen Beteiligten der Firma Steinigke, insbesondere Frau Steinigke, die sich die Zeit nahm, uns, trotz ihrer anderweitigen Arbeit, persönlich über das Unternehmen zu informieren, sowie unserem Lehrer, Herrn Meyerhöfer bedanken, diese Exkursion für uns ermöglicht zu haben. Rahel Ohler, Q11

Geologie-Exkursion zum Mittelpunkt der Erde

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...konnten die Exkursionsteilnehmer an der Fahrt zum tiefsten Loch Mitteleuropas zwar nicht erleben und dennoch lohnte sich für 9 die beiden Geologiekurse der Q12 die Anreise zur KTB (Kontinentale Tiefbohrung) nach Windischeschenbach in der Oberpfalz. Nach der Abfahrt am 06.04. 7.00 Uhr an der Schule wurde Deutschlands teuerste Bohrung (500 Mio Euro wurden investiert!) planmäßig um 9.45 Uhr erreicht, wo die Schüler ein intensives Programm erwartete. Ein Modul widmete sich der Bohrtechnik am Objekt und dem Erarbeiten der sehenswerten Ausstellung rund um die Fragen der 1Tiefbohrung. Das zweite Modul hatte das Thema Plattentektonik zum Inhalt, das durch ansprechende Modelle von einem echten Experten nähergebracht wurde. Vor allem während die0ser Veranstaltung konnten die Schüler auch selber Aufgaben lösen und mit den Modellen Lerninhalte aus dem Kurs vertiefen. Auch für das leibliche Wohl der Exkursionsteilnehmer wurde vor Ort bestens gesorgt. Eine tolle Fahrt, die gegen 17.45 Uhr in Würzburg endete und Jules Verne sicherlich auch gut gefallen hätte. Ausdrücklich bedanken sich die Kurse beim Verein der Freunde, der die Fahrt sehr 1großzügig unterstützt hat und so den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine wirklich unvergessliche letzte Schulfahrt ermöglicht hat. Danke! Ja, und wie tief ist nun das Loch? Keine Ahnung, wir konnten nicht reinschauen? Aber aus zuverlässiger Quelle haben wir erfahren, dass es ...m sind. (Die Lösung findet sich durch chronologisch als Tippfehler getarnte Zahlen im Text...) Gabriel Meyerhöfer und Christian Kohl

Roll(b)retter für die Welt – Scheckübergabe

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Nun ist es wohl endgültig abgeschlossen - das P-Seminar "Roll(b)retter für die Welt" ist erfolgreich beendet. Eigentlich war der Abschluss mit dem Zeugnis für das Kurshalbjahr 12-1 geschafft, wenn da nicht noch das erwirtschaftete Geld, die restlichen Boards und das Ziel des Seminars (mal eben mit Rollbrettern die Welt retten) gewesen wären. Nach langem Hin und Her stand mit dem 4.4.2017 dann endlich auch der Termin für die Übergabe des Spendenschecks und der verbliebenen Rollbretter an skate-aid. Dafür kam kein Unbekannter an das FKG, sondern der ?Vater der deutschen Skateboardszene? persönlich, nämlich der Gründer von skate-aid Titus Dittmann. In der Aula wurde unter den Augen der FKG-Schülerinnen und -schüler, der Lehrkräfte, der Schulleitung sowie von Herrn Al-Ghusain (Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg), von Herrn Bratek (Leiter des Bildungswerks Würzburg der Handwerkskammer für Unterfranken), von Frau Aschoff und von Herrn Hof (Verein der Freunde des FKG) die stolze Summe von ?3540,- als Scheck an Titus übergeben, außerdem noch zwei Long- und zwei Skateboards. Diese gehen an das Projekt Nightkick vom Verein ?Da sind wir e.V.? am Heuchelhof und unterstützen damit das offene Sportangebot, an dem Flüchtlingskinder sowie Kinder und Jungendliche ohne Migrationshintergrund teilnehmen können. So fängt die große weite Welt, die gerettet werden soll, schon direkt vor der eigenen Schultür an. Der Geldbetrag wird für ein internationales Projekt von skate-aid verwendet, wahrscheinlich für den anstehenden Aufbau eines Skateparks in Uganda. Im Anschluss daran fand im kleinen Kreis (mit 150 Schülerinnen und -schüler und Lehrkräften) ein Vortrag von Titus zur Arbeit von skate-aid statt, bei dem auch viel aus dem Leben der lebenden Skatelegende preisgegeben wurde. Mit zwinkerndem Auge richtete Titus sein Konfuzius-Zitat ?Suche dir einen Job, der dir Spaß macht, und du wirst nie wieder arbeiten.? an die anwesenden Oberstufenschülerinnen und -schüler sowie Lehrkräfte und bedankte sich herzlich für die Einladung ans FKG und natürlich für die Unterstützung seiner Stiftung. Semir Kamhawi

Turnerfolge auf Bezirks- und Landesebene

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Mädchen- und Jungenmannschaft beste in ganz Unterfranken Das Friedrich-Koenig-Gymnasium startet mit drei Mannschaften in der Wettkampfklasse Mädchen IV/1 beim Bezirksfinale 2017 und erreicht den ersten, dritten und sechsten Platz. Nach hochklassigem Wettkampf stand für diese Mädchenmannschaft die gleiche Punktzahl wie für Verfolger Münsterschwarzach in den Listen. Aufgrund des besseren Ergebnisses an den entscheidenden Geräten ging die Goldmedaille aber an uns. Damit erturnten sich die Mädchen auch das Ticket für das Landesfinale in München. Herzlichen Glückwunsch! Vielversprechend war der Auftritt des ?FKG-Nachwuchsteams?, die bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb den 3. Platz erreichten und mit nur einem Punkt Rückstand den Siegern knapp auf den Fersen waren! Mit etwas mehr Training für die Sonderprüfungen gehört ihr nächstes Jahr zu den Favoriten. Erfolgreich schlugen sich auch die Turnerinnen unserer dritten Mannschaft. Sie belegte hinter dem Riemenschneider-Gymnasium Würzburg und dem Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg den 6. Platz ? vor Riemenschneider 2 und dem Dag-Hammarskjöld-Gymnasium. Herzlichen Glückwunsch, nächstes Jahr turnt auch ihr um eine Medaille! Jungen Altersklasse III ebenfalls Bezirkssieger Die Jungenmannschaft der Altersklasse III gewann knapp vor Münsterschwarzach und darf sich am 07. März beim Landesfinale mit den besten bayerischen Schulmannschaften messen. Auch euch herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Landesfinale! FKG mit zwei Mannschaften beim Landesfinale Gerätturnen in München erfolgreich Am 07. + 08.03. fand in Unterhaching/München das diesjährige Landesfinale der Turnerinnen und Turner statt. Die Jungenmannschaft des FKG überraschte am ersten Tag mit einem zweiten Platz und der Silbermedaille, zwar hinter den Kaderturnern aus dem Isar-Gymnasium München, aber knapp vor starken Gegnern aus Kempten und Dießen. Gratulation! Am zweiten Tag mussten unsere Mädchen gegen die zehn besten Schulmannschaften aus ganz Bayern antreten und erreichten ihr bisher bestes Resultat: Vierter Platz ? ein super Ergebnis in einer stark besetzten Altersklasse und ein toller Abschluss eurer Karriere in der AK IV. Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, ihr seid nächstes Jahr dann in der AK III wieder mit dabei. Peter Hien

Fußball Jungen II gewinnen Stadtmeisterschaft

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Die Fußball-Wettkampfmannschaft Jungen II des Friedrich-Koenig-Gymnasiums qualifizierte sich für das Finale der Stadt Würzburg am 25.10.2016 und trat dort gegen das Wirsberg-Gymnasium sowie gegen das Matthias-Grünewald-Gymnasium im Turniermodus "Jeder gegen Jeden" an. Im ersten Turnierspiel erreichte das FKG einen letztlich verdienten 3:0 Sieg gegen das defensiv orientierte Wirsberg-Gymnasium. Besonders in der ersten Spielhälfte hatten das FKG größere Probleme, sich gegen den tief stehenden Gegner, nennenswerte Chancen zu erspielen. Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, speziell im individuellen Zweikampfverhalten, erzwang das Friedrich-Koenig-Gymnasium aber den Führungstreffer und konnte darauf aufbauend weitere Treffer folgen lassen. Im abschließenden Spiel gegen das Matthias-Grünewald-Gymnasium ging es für beide Mannschaften um den Turniersieg, da sie jeweils ihr vorheriges Spiel siegreich bestreiten konnten. Das FKG begann dieses spannende und kampfbetonte ?Finale? sehr konzentriert und konnte verdient mit 2:0 in Führung gehen. Jedoch ließ man den Gegner aufgrund von individuellen Fehlern und einer mangelnden Chancenverwertung wieder ins Spiel zurückkommen, so dass es wenige Minuten vor Abpfiff 2:2 stand. Durch den Ausgleich ließ sich das FKG aber nicht verunsichern und erzielte kurz vor Schluss noch den entscheidenden Treffer zum 3:2 Sieg. Mit diesem Sieg gewann das Friedrich-Koenig-Gymnasium den Stadttitel für Würzburg und wird im Kalenderjahr 2017 die Stadt Würzburg beim Regionalentscheid vertreten. Florian Göbel

Produktpräsentation der Schülerfirma WAIN-TISCH

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Seit Ende Oktober präsentieren Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums ihr Produkt den "WAIN-TISCH" in den Räumen des Weingut Reiss einer interessierten Öffentlichkeit. Das Ziel des P-Seminares (Schülerfirma) des Jahres 2015/16 war es, ein regionales, exklusives Produkt zu planen, zu bauen und zu vermarkten. Die Planung und der Bau sind mit dem ?Wain-Tisch? schon in beeindruckender Weise gelungen. Der "WAIN-TISCH" besteht aus einem aus Weinkisten konstruierten Unterbau. Die Ablagefläche aus einer hochwertigen Glasplatte, die Einblick in die Konstruktion gewährt. Das Ganze ist im Vintage-Stil gehalten. Der "WAIN-TISCH" ist der Höhepunkt des Projektseminars, an dem 13 Schüler mit ihrem Lehrer beteiligt sind. Aufgabe der Schüler war es, eine Geschäftsidee zu entwickeln und eine eigene "Schülerfirma" für die Umsetzung aufzubauen. Das Projekt wird von "Junior", einer Dachgesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft, unterstützt, deren Kooperation mit Schulen lange Tradition hat. Den nächsten wichtigen Schritt, die Vermarktung gehen die Schüler inzwischen an. Dazu haben sie mit Frau Martina Reiss und dem Weingut Reiss eine starke und engagierte Partnerin gefunden. Sie war sofort bereit den ?Wain-Tisch? in ihren schönen Geschäftsräumen auszustellen. Nicht nur das! Sie unterstützt die Jugendlichen auch durch Tipps bei der Werbung von Kunden. So können Interessenten bis Ende Oktober sich den Tisch dort ansehen und diesen über die Emailadresse: WAINTISCH@web.de bestellen. Weitere Kontaktmöglichkeiten bieten die Homepage: www.waintisch.jimdo.com oder auf facebook www.facebook.com/waintisch. Auch die Fachpresse hat schon ein Auge auf das Projekt geworfen. Überzeugen Sie sich selbst bei frankenwein-aktuell.de Annika Fuchs (Q12)

Lateinexkursion nach Osterburken

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Das Römermuseum präsentierte den Lateinklassen 9d, 9e und dem Q11-Lateinkurs am Ende des Schuljahres bemerkenswerte Funde aus Osterburken und der Odenwald-Region, wie z.B. die spektakulären Altarsteine aus dem Beneficiarier-Weihebezirk. Bei der Exkursion am 11.07.2016 erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes rund um das Leben der Römer in einem Limeskastell. Wie die Römer ihre Freizeit verbrachten, konnten die Lateinklassen in der römischen Badehalle nachempfinden. Die zugängliche Ausgrabung des römischen Badehauses bot einen guten Einblick in die Wellness-Welt der Antike. Bei einem Rundgang durch die Thermen betraten die Schüler zunächst das frigidarium, in dem sich Waschmöglichkeiten und eine unbeheizte Wanne befanden. Dann gelangte man in einen Aufenthalts-, Massage- und Erholungsraum. Dieses tepidarium war angenehm temperiert. Von hier aus brach der Thermenbesucher in den eigentlichen Baderaum auf. Das caldarium bestand aus einem kleinen Saunaraum und einem größeren beheizten Warmbaderaum. Auch in Bezug auf die römische Religion bot Osterburken den Lateinklassen zwei besondere Highlights. Hervorzuheben ist das Mithras-Relief als eines der wichtigsten religiösen Zeugnisse eines orientalischen Kultes, der sich im Römischen Reich wachsender Beliebtheit erfreute. Außerdem erforschten die Schülerinnen und Schüler an der Jupitergigantensäule die römische Götterwelt und deren Vermischung mit einheimischen Kulten der germanischen Provinzen. Schließlich rundete eine Wanderung zum Kastell Osterburken die Exkursion ab. Die Parkanlage des Kastells erzeugte ein beeindruckendes Bild von der Größe einer antiken Wehranlage. Die begleitende Lateinlehrkraft Frau Hörner war sich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern einig: Der Exkursionstag nach Osterburken war in jedem Fall sehr lehrreich und informativ. Birgit Hörner

Astronomische Exkursion nach La Palma

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Die Schüler des P-Seminars Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne unternahmen zusammen mit ihren Lehrern Christian Lorey und Martin Feige vom 26. Juli bis 2. August eine astronomische Exkursion auf die Kanareninsel La Palma. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von den ehemaligen FKG-Schülern Nils Zottmann, Jannik Kania und Julius Klamt, sowie von Dr. Dominik Elsässer von der TU Dortmund und Dr. Carolin Liefke von der Universität Heidelberg. Erster Höhepunkt der Exkursion war gleich am 27. Juli die Teilnahme an einer astronomischen Konferenz in der Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma. Hier präsentierten die Schüler vor über fünfzig Astronomen aus der ganzen Welt die ersten Ergebnisse des Projekts Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne, das seit 2012 am FKG von Schülern in enger Kooperation mit dem Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg betrieben wird. Die Ergebnisse wurden sowohl durch ein wissenschaftliches Poster als auch durch einen kurzen Vortrag vorgestellt und fanden große Anerkennung von den Fachwissenschaftlern. Weiterer Höhepunkt der Exkursion war der Besuch des Observatorio del Roque de los Muchachos (ORM). Auf der höchsten Erhebung der Insel (2426m ü.N.N.) herrschen ideale Beobachtungsbedingungen, so dass hier mit gut zwanzig Einzelobservatorien der bedeutendste astronomische Standort auf der Nordhalbkugel entstanden ist. Diese Forschungseinrichtungen sind in der Regel für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Durch die wissenschaftliche Zusammenarbeit des Schülerprojekts mit der MAGIC-Kollaboration (s. Artikel "Schüler des FKG sind Koautoren in astrophysikalischer Fachpublikation") öffneten sich für die FKG-Gruppe viele Türen. Die vor Ort forschenden Wissenschaftler zeigten den Schülern viele interessante Details der Observatorien und erzählten von ihrer Forschung. Neben dem MAGIC-Teleskopsystem (zwei Tscherenkowteleskope mit einem Durchmesser von je 17 Metern), konnten noch die folgenden Observatorien besichtigt werden: Nordic Optical Telescope (Spiegeldurchmesser 2,56m), Swedish Solar Telescope (1m), Gran Telesopio Canarias (das mit einem Durchmesser von 10,4m zurzeit größte Spiegelteleskop der Erde), Liverpool Telescope (2m), Mercator Telescope (1,2m), FACT-Teleskop, KVA-Teleskop, Isaac Newton Telescope (2,5m) und William Herschel Telescope (4,2m). Gekrönt wurden die Besichtigungen auf dem Roque de los Muchachos durch Beobachtungsnächte am MAGIC-Teleskopsystem. Etwas ganz Besonderes war die Messung des aktiven Galaxienkerns (AGN) Mrk 501, die an einem Abend zeitgleich vom MAGIC-Teleskopsystem im Beisein des P-Seminars und an der Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt von Schülern der Naturwisschenschaftlichen Schwerpunktklasse 9a durchgeführt wurde. Mrk 501 gehört zu den AGN, die schon seit dem Projektbeginn im Jahr 2012 an der Hans-Haffner-Sternwarte monitoriert werden. Einige Wanderungen und in der besonderen Landschaft der Insel und Strandbesuche zur Erholung rundeten die Exkursion ab. Christian Lorey, Martin Feige

Musik im Sommer

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Chor- und Orchesterfahrt nach Rothenfels vom 20. bis 22. Juni und Sommerkonzert am 23. Juni 2016 Wer die Musik zum Film "Fluch der Karibik" aufs Programm setzt, darf sich nicht über entsprechende tropische Temperaturen in der Aula des FKG wundern. Der erste heiße Sommertag machte unseren Musikern zu schaffen, trotzdem boten alle mit Begeisterung ihre Musikstücke dar. 94 Schüler und Schülerinnen begleitet von vier Lehrern - Herrn Brand, Herrn Jung, Herrn Erdinger und Frau Dr. Carl - waren zuvor zu intensiven Probentagen auf die Burg Rothenfels gefahren. Auch etliche Abiturienten ließen es sich nicht nehmen, ein letztes Mal mit auf die Burg zu fahren, in den schönen Räumen zu singen und zu musizieren und in der probenfreien Zeit die herrliche Burganlage mit ihren Grünflächen, Rosenbeeten, dem Sportplatz und dem Bergfried zu genießen. Nach der gelungenen Generalprobe am Donnerstagvormittag konnte am Abend das Konzert mit einem schwungvollen Auftritt des Oberstufenchores unter der Leitung von Michael Brand starten. Bekannte Titel wie ?Spinning wheel? von Blood, Sweat and Tears, ?Just the way you are? von Bruno Mars und eine beeindruckende Uraufführung unseres Abiturienten Simon Neuhaus mit dem Titel ?Black Dice? bildeten den Anfang. Das Instrumentalensemble unter der Leitung von Tobias Jung schloss sich mit zwei charmanten französischen Stücken an. Danach gab es eine Koproduktion von Jugendchor, Instrumentalensemble und der Theaterklasse 6b. Alle zusammen führten unter der Leitung von Dr. Beate Carl mit Schauspielern (Einstudierung von Dr. Winfried Ziegler), Solosängern und Tobias Jung am Klavier den ?Gockel Rag? von Michael Hurd auf. Das witzige Stück über einen eitlen Hahn und die ihm ergebenen Hühner brachte das Publikum zum Lachen. Nachdem sich in der Pause alle mit Getränken erfrischt hatten, heizte die Thirsty Thursday Band unter der Leitung von Michael Brand die Stimmung ein und begeisterte das jugendliche Publikum auf den Rängen und im Parkett mit ihren Rhythmen. An den Schluss des Konzertes hatten wir ganz gezielt den Auftritt der FKG-Winds gesetzt. Denn mit diesem Konzert beendete Markus Erdinger die Leitung der Winds und übergab den Taktstock an Tobias Jung, der das Ensemble im nächsten Schuljahr übernehmen wird. Oberstudiendirektor Dr. Rose dankte Markus Erdinger für fast zwanzig Jahre intensiver musikalischer Arbeit. Markus Erdinger hat das Ensemble aufgebaut und es zu einem Klangkörper geformt, mit dem er bei allen Konzerten, bei der Abiturfeier, Schulfesten usw. immer mit Erfolg aufgetreten ist. Die Schüler kamen gerne in seine Proben und waren ihrem Bandleader eng verbunden. Mitglieder der FKG-Winds und natürlich die Musiklehrer bedankten sich für viele Jahre angenehmer und künstlerisch-anregender Zusammenarbeit. Mit bekannten Titeln wie ?Final Countdown? von Joey Tempest, einem Medley aus der anspruchsvollen und spannenden Filmmusik zu ?Das Boot? von Klaus Doldinger, einem lateinamerikanischen Stück ?Solamente Una Vez?. und am Ende dem ?Fluch der Karibik? zeigten die Winds nochmals ihr musikalisches Können und machten ihrem Leiter alle Ehren. Dr. Beate Carl

Spannende Experimente für Grundschüler

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Am Freitag, 15.07., besuchten uns zwei Grundschulklassen (eine 3. Klasse der Grundschule Steinbachtal und eine 4. Klasse der Adalbert-Stifter-Grundschule), um spannende Versuche rund um das Thema "Farbstoffe" durchzuführen. Ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen ging es für die Schülerinnen und Schüler in den umgebauten Chemiesaal, welcher absolut staunende Gesichter hervorrief. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung starteten Lisa Hofmann und Jonas Iwert aus dem Q11-Kurs "Chemie für Grundschüler" mit einer tollen Einstiegsgeschichte und einem passenden Versuch über ein Chamäleon, das seine Farbe auf einer Weltreise den jeweils vorherrschenden naturräumlichen Bedingungen anpassen konnte. Die chemischen Hintergründe zu diesem Einstiegsversuch waren weniger relevant, ging es doch viel mehr darum, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse zu wecken. An den vielen offenen Mündern war zu erkennen, dass ihnen das in jedem Fall gelungen war. Im Folgenden konnten an insgesamt sieben Stationen verschiedene Versuche selbst durchgeführt und analysiert werden. So konnte z.B. Tinte aus Tee hergestellt oder ein chemisches Chamäleon selbst kreiert werden. Die betreuenden Schülerinnen und Schüler der Q11 machten ihren Job wirklich toll und belohnten sich so für die Arbeit des zurückliegenden Schuljahres. Am Ende der ca. zwei Stunden erhielt jeder Schüler / jede Schülerin der entsprechenden Grundschule ein von Dr. Rose unterschriebenes Zertifikat über die Teilnahme an der Veranstaltung. Als Resümee kann festgehalten werden, dass nicht nur die jungen Schülerinnen und Schüler ihren Spaß hatten, sondern auch bei den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern ein Leuchten in den Augen zu beobachten war. Christian Kohl

Skate-Event

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Den Auftakt des Skate-Events am 15.7.2016 bildete die Begrüßung der Schüler und Schülerinnen sowie den Lehrkräften des FKG in der Aula. Laura Johannes und Philipp Jahn übernahmen stellvertretend für ihr P-Seminar die Vorstellung des Projekts und begrüßten die geladenen Ehrengäste. Zu diesen zählten der zweite Bürgermeister Würzburgs, Herr Bauer, der Leiter des Bildungszentrums Würzburg der Handwerkskammer für Unterfranken, Herr Bratek und der lokale Vertreter für skate-aid e.V., Herr Pereras. In zwei Durchgängen fand anschließend für alle Klassen und Oberstufenkurse ein Programm für/auf/um Skate- und Longboards auf den Mainwiesen rund um den Skatepark statt. Es gab Stationen unter den Namen Bowling, Slalomfahren, Eierlaufen, Kreativ, Rauschbrille, Info/Demo, Pendelstaffel, Slackline, an denen alle aktiv werden konnten. Für die Sicherheit auf dem Weg zum und beim Event sorgten dankenswerterweise die Schülerlotsen, Schulsanitäter und die DRLG Ortsgruppe Gerbrunn. Grund für dieses Event war die Präsentation der selbstgefertigten Skate- und Longboards, die in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer für Unterfranken von den 17 OberstufenschülerInnen produziert wurden. Zum Teil sind diese bereits im Vorfeld schon verkauft worden. Entgegen der Pressemitteilungen ist das P-Seminar mit dem Event noch nicht beendet. Es läuft noch bis Januar 2017. Bis dahin sollen die restlichen Boards verkauft sein, so dass der Gewinn an skate-aid e.V. gespendet werden kann. Kaufinteressenten können sich unter rollbretter@fkg-wuerzburg.de melden. Semir Kamhawi

Easy Business

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Am Freitag, den 8.07.2016, hatten wir, die 9c, die Möglichkeit, in die kleine Welt des Planspiels Easy Business einzutauchen. Das Planspiel, das am Vortag in der 9d gespielt wurde, wiederholte wichtige betriebswirtschaftliche Inhalte der bisherigen Mittelstufe sowohl der Fächer Wirtschaft Recht und Wirtschaftsinformatik. Um 8:45 standen Herr Meyerhöfer und Herr Gegenheimer, die Betreuer des Planspiels, mit der großen Spielbox in unserem Klassenzimmer. In den ersten 45 Minuten wurden uns das Projekt und wichtige theoretische Hintergründe erklärt: Man hat ein Spielbrett, welches das Unternehmen darstellt und außerdem hat man noch Spielgeld, das den einzelnen Konten des Unternehmens zuzuordnen war. Die Aufgabe war dann, verschiedene Geschäftsvorfälle und -prozesse buchhalterische einzuordnen und zu begleiten. Wir arbeiteten zwei Geschäftsjahre á 4 Quartalen in kleinen Vierergruppen ab und waren gespannt, ob am Ende die Bilanzen stimmten... Das ganze Planspiel ging dann bis zum Ende des Schultages und bei manchen Gruppen stellte sich tatsächlich das erwartete Ergebnis ein. Meiner Meinung nach ist das Planspiel eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht, weil das ganze Thema viel klarer wurde als wir es real vor uns sahen, außerdem haben wir so auch ziemlich schnell neue Sachen gelernt, die wir bisher so im Unterricht noch nicht durchgekommen hatten. Ich finde so ein Planspiel sollte es auch in anderen Fächern geben, da man das jeweilige Thema schnell lernt und dabei noch Spaß hat. Amer Durakowic (9c)

Französischer Abend

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Zu dieser Frage konnten sich rund 80 Zuschauer am 08.06.2016 ihre ganz persönliche Meinung bilden. Denn an diesem Abend stand das Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg ganz im Zeichen der Sprache der Liebe, des Adels und des Baguettes. "Le Petit Nicolas", der kleine Nick, lud zu einer spannenden und lustigen Zeitreise in die französische Schule der sechziger Jahre ein, und dort geht es alles andere als vornehm zu. La maîtresse, die etwas überforderte Lehrerin, hat mit ihrer berühmt-berüchtigten Klasse alle Hände voll zu tun ? wenn das mal nicht eine uns allen bekannte Situation ist: den Streber oft genug drannehmen, damit er nicht noch mehr nervt, den Schläger davon abhalten, wegen jeder Kleinigkeit eine Prügelei vom Zaun zu brechen, und zugleich die schüchterne Heulsuse und ihren vorlauten Banknachbarn daran hindern, das Klassenzimmer zu fluten ? egal, ob mit Tränen oder Tinte? Zusätzlich erschwert wird dies der armen Madame, wenn sich letztere ausgerechnet beim Besuch des Schulrates auch noch mitten auf Tisch und Händen befindet. Ja, Monsieur l?Inspecteur und der Direktor bekommen eine wahrhaft unvergessliche Unterrichtseinheit dargeboten, der es an Lebhaftigkeit zu keiner Sekunde mangelt. Nur die Sache mit der Aufmerksamkeit? Der einzige Lichtblick der Stunde: die Schüler erinnern sich an die Fabel der vergangenen Stunde ? und an den Streit um den Lieblingskäse des Raben. Roquefort oder Camembert? Das ist hier die Frage! Da werden der Schulrat, die Lehrerin und die Moral von der Geschicht? doch glatt zur bloßen Nebensache! Doch allen Widrigkeiten zum Trotz meistert Madame den Schulratsbesuch irgendwie doch. Mit angegriffenem Nervenkostüm vielleicht, aber dafür mit einem überraschenden Lob des Schulrats: Wer diese Klasse führt, für den muss der Lehrerberuf eine Berufung sein. Bravo! Also weiter so, Madame! Damit die Lachmuskeln nicht überbeansprucht wurden, entführten der speziell für diesen Anlass gegründete ?Französische Chor? und das Instrumentalensemble unter Leitung von Herrn Jung im Anschluss in die Welt französischer (Film-)Musik. Dargeboten wurden unter anderem zwei berühmte Stücke aus dem Film ?Les Choristes?, zu Deutsch ?Die Kinder des Monsieur Mathieu?. Auch für das leibliche Wohl war den ganzen Abend lang bestens gesorgt. Streitfragen über Käse kamen zumindest am Buffet mit vielen kleinen französischen Köstlichkeiten nur in einem Zusammenhang auf: welchen Käse zuerst probieren? Es geht eben nichts über Baguette, Quiche, Tarte oder das eine oder andere gute Stück Camembert ? oder doch lieber Roquefort? Eine letzte, wahrhaft außerirdisch gute Szene aus ?Petit Nicolas? rundete den Abend schließlich noch mit einigen Lachern ab, wenngleich das Outfit aus Goldfolie und Nicks Glaube an extraterrestrisches Leben beim Publikum mehr Begeisterung und Lacher hervorriefen als bei der leidgeplagten Maîtresse... Aber sie ist ja schon einiges gewohnt von ihrer Klasse? Zum Abschluss durften dann alle nochmal ran. Die Sänger, Musikanten und Akteure verabschiedeten sich mit kurzen Dankworten an die Organisatoren, Frau Klotzky, Herrn Jung und Herrn Ziegler, ehe sie zusammen mit dem Publikum den Abend mit dem berühmten Lobgesang auf die oder besser ?Aux Champs-Elysées? wahrhaft ?ausklingen? ließen. Ruth Strätling Q12, Fabio Grieco 10d

Römischer Legionär erobert das FKG

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Am 20. April 2016 konnten sich die Lateinschülerinnen und -schüler der Klasse 7ac auf eine Zeitreise circa 2000 Jahre zurück in die Vergangenheit begeben. Verkleidet als Marcus Tullius Rabanus erzählte Christopher Strätling aus dem Leben eines römischen Legionärs. Nach einer lateinischen Begrüßung sprach der Legionär zum besseren Verständnis in Germanisch weiter. Seine Geschichte begann nämlich als Germane Charban, der in der Nähe des heutigen Marktbreit aufwuchs. Nach seinem Eintritt in die römische Armee legte er seinen Geburtsnamen ab und nannte sich fortan Marcus Tullius Rabanus. Dann wurde der frischgebackene Soldat eingekleidet, was ein Schüler selbst nachempfinden durfte. Er wurde mit Schienenpanzer, römischem Legionärshelm und Standardbewaffnung ausgestattet. Die Schüler lernten, dass ein römischer Soldat nichts alleine machen konnte, da er sogar zum Ankleiden der Legionärsrüstung die Hilfe eines Sklaven in Anspruch nehmen musste. Außerdem bekamen die Lateinschüler noch die wichtigste Lektion beigebracht: Die Antwort auf alles, was der Zenturio fragte oder verlangte, war stets: ?Sic est, domine.? Anschließend berichtete der römische Legionär vom täglichen Leben des römischen Soldaten, das nicht nur aus Marschieren und Kämpfen bestand. Neben kräfteraubenden Aufgaben, wie Straßenbau und Ziegelproduktion, mussten die Soldaten auch ihr Essen selbst kochen. Gerne kam ein Schüler nach vorne, der erleben durfte, wie anstrengend es ist, Weizenkörner zu Mehl zu zermahlen. Die Interaktion mit den Schülern war dem römischen Legionär im Rahmen des Projekts sehr wichtig, weshalb die Schüler auch mehrmals die Gelegenheit erhielten, Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. Schwerter, Schuhe, Schreibtafeln und viele antike Utensilien anzufassen oder genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Legionär hatte auch unterschiedliche Gewänder dabei, die eine Schülerin und ein Schüler mit großem Engagement als Models der Klasse vorführten. Die Schüler machten begeistert mit und lauschten gespannt der Lebensgeschichte des römischen Legionärs. Allen gefiel die Präsentation sehr gut und Lateinlehrerin Birgit Hörner lobte das enorme Interesse und die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Birgit Hörner

Exkursion ins XLAB Göttingen

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Für die Schüler der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse findet in der 10. Jahrgangsstufe jährlich eine dreitägige Exkursion ins XLAB Göttingen, dem "Göttinger Experimentallabor für junge Leute", statt. So starteten am 13. April die Schwerpunktschüler der 10a um 6:30 Uhr mit dem Bus. Begleitet wurden sie in diesem Jahr von 14 Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt am Main. Nach der Ankunft ging es sofort ins Labor, so dass die Schüler bis Freitagabend drei volle Tage zum Experimentieren hatten. Dabei wurden an einem Tag in der Chemie Experimente rund um das Thema Reaktionskinetik durchgeführt. Da ein Dozent krankheitsbedingt ausfiel, mussten die geplanten Experimente zu Leuchterscheinungen durch einen Ausflug in die Molekularbiologie ersetzt werden. An einem weiteren Tag standen in der Physik Experimente zur Wellenlehre auf dem Plan. Mit Mikrowellen wurden anschauliche Untersuchungen am Doppelspalt, zur Interferometrie und zur Lichtgeschwindigkeit durchgeführt. Ergänzt wurde das Angebot aus der Physik durch einige Experimente zur Radioaktivität. Dabei beeindruckte besonders die große Nebelkammer des XLAB. Der dritte Tag stand im Zeichen der Neurophysiologie. Dazu wurde das visuelle System von Säugetieren mit dem von Insekten verglichen. Als Versuchsobjekte dienten im einen Fall die Schülerinnen und Schüler selbst und im anderen Fall Wüsten- bzw. Wanderheuschrecken. Während es natürlich bei ersteren bei nichtinvasiven Experimenten blieb, wurden bei letzteren mit Elektroden direkt Nervensignale zur weiteren Untersuchung abgegriffen. Da die Laborarbeit jeweils bis 17 Uhr dauerte, benötigten ein Teil der Schüler die Abende zur Erholung. Wer etwas mehr Ausdauer hatte, konnten in das studentische Leben der Universitätsstadt Göttingen eintauchen. Martin Feige und Christian Lorey

SOR-SMC-Netzwerktreffen

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Am 08.03. 16 fand das erste unterfränkische Netzwerktreffen der "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage" im Jugendkulturhaus Cairo statt. Der Tag startete um 9.00 Uhr mit dem Kabarettisten Malte Anders und seinem Programm "Homologie", das sich mit dem Thema Homosexualität und auch den Problemen und Vorurteilen, denen Homosexuelle leider oft begegnen müssen, auf verständliche und unterhaltsame Weise auseinandersetzt. Anschließend hatte jede Courage-Schule die Möglichkeit, sich und ihre gelaufenen SOR-SMC Projekte vorzustellen und sich Inspirationen für weitere Projekte zu holen. Nach einer kleinen Verschnaufpause in Form eines gemeinsamen Mittagessens wurden wir in Workshops über verschiedenste Formen von Rassismus und über viel Wissenswertes rund um dieses Thema informiert. Die Workshops beschäftigten sich beispielsweise mit 'Mobbing im Netz' oder 'Flucht und Asyl'. In unserem Workshop 'Rechtsextremismus aktuell' konnten wir die vielen verschiedenen Facetten des Rechtsextremismus kennenlernen, so zum Beispiel unterschiedliche Erkennungszeichen oder Zahlen Codes, aber auch viele rechte Gruppierungen. Das war sehr interessant, weil wir das Thema aus einer ganz anderen Perspektive angehen konnten, als wir es im Unterricht tun. Abschließend stellte je ein Teilnehmer seinen besuchten Workshop und dessen Ergebnisse in großer Runde vor, sodass schließlich jeder viel Interessantes von diesem 'Vernetzungstag' mit nach Hause nehmen konnte. Delara Azodanlou, Fabio Grieco und Luca Kämmerer

Lehr-Lern-Labor Luft

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Am 08. April 2016 hatten wir, Schülerinnen und Schüler des Kurses "Chemie für Grundschüler", einen ganz besonderen Tag vor uns: Einmal in die Rolle eines Betreuers schlüpfen, um gemeinsam mit Grundschülern aus Eisingen kleine naturwissenschaftliche Experimente zum Thema "Luft" durchzuführen. Bereits um 7:30 Uhr trafen wir uns deshalb mit unserem Kursleiter Herrn Kohl und unserer externen Partnerin der Uni Würzburg, Frau Weirauch (Didaktik der Chemie), vor dem MIND-Center der Universität Würzburg, um noch letzte Vorbereitungen zu treffen. Und dann war es auch schon so weit: Neugierig empfingen wir die Grundschüler aus Eisingen mit ihrer Lehrerin Frau Grammel in einem kindgerechten Ambiente der Laborräume des MIND-Centers. Zwei Schüler unseres Kurses begrüßten diese sogleich mit dem "Forscher Finn", einer Handpuppe, die durch die beiden zum Leben erwachte. Anschließend wurden die Schüler mit Kittel und Schutzbrille ausgestattet und durften sich im Nu in ihren jeweiligen Gruppen, ausgehend von einem Laufplan, auf die Suche nach der ersten Station machen. Mit Luftballons und Stationssymbol gekennzeichnet, fanden die Schüler auch sehr schnell zu ihrer Station, an der wir als Betreuer schon voller Vorfreude warteten. Nun regten wir die Grundschüler durch kleine Impulse und Experimente aus dem Alltag dazu an, mit uns gemeinsam Erklärungsversuche für allgegenwärtige Naturphänomene im Zusammenhang mit Luft zu finden. Wir wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil: Die Kinder legten ein breites Spektrum an naturwissenschaftlichem Hintergrundwissen an den Tag, mit dem wir bei Weitem nicht gerechnet hätten. Spielerisch konnten die Kinder an jeder Station abschließend ihre neu dazu gewonnenen Kenntnisse mithilfe eines Arbeitsblattes festigen. Nach der Bewältigung von fünf Stationen und zwei Zwischenpausen hatten die Grundschüler viel Neues in Erfahrung gebracht und warteten gespannt, was als Nächstes passieren würde. Doch vor einer letzten Rekapitulation des Gelernten, trafen wir Betreuer uns noch kurz mit der Lehrerin der Grundschüler in einem Nebenraum zu einer kurzen Feedback-Runde. Dadurch bekamen wir noch ein paar wesentliche Tipps für unser Projekt: Ein wichtiger Aspekt des Lehrerseins bestehe auch darin, einfach einmal nichts zu sagen. Und das ist ganz schön schwer! Zum Schluss durften die Grundschüler, angeregt durch ein Symbol jeder Station, noch einmal kurz ihr Gelerntes kundtun. Für so viel Fleiß wurden die Kinder natürlich auch noch belohnt. Der aufregende und ereignisreiche Tag endete für sie mit einem individuellen Forscherdiplom - unterschrieben von Prof. Dr. Geidel (Didaktik der Chemie) höchstpersönlich! Alles in allem ein gelungener und erkenntnisreicher Tag für alle Beteiligten, denn nicht nur die Grundschüler hatten viele neue Erfahrungen gesammelt. Auch wir Betreuer konnten viel von dieser Begegnung mitnehmen. Sabrina Bäuerlein

Hans-Haffner-Sternwarte ist Schul- und Universitätssternwarte

Foto: Robert Emmerich

-Kooperation zwischen Universität und Schülerlabor am FKG- An der Sternwarte des Naturwissenschaftlichen Labors für Schüler am FKG e.V. arbeiten schon seit Jahren Schüler, Studenten und Wissenschaftler eng zusammen. Diese Zusammenarbeit wurde nun durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Laborverein und der Universität Würzburg institutionalisiert. Dadurch wird die Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt ganz offiziell Schul- und Universitätssternwarte. Die Hans-Haffner-Sternwarte wurde von Sommer 2008 bis Ende 2009 von Schülern, Eltern, Lehrern, unterstützt von örtlichen Unternehmen und mit tatkräftiger Hilfe der Gemeinde Hettstadt am Mädelhofer Weg in Hettstadt errichtet. Das Observatorium konnte rechtzeitig zum Ende des lnternationalen Jahrs der Astronomie 2009 am 18. Dezember eingeweiht werden. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Karl Mannheim, der 2001 den Lehrstuhl für Astronomie an der Universität Würzburg übernommen hatte und dem Naturwissenschaftlichen Labor für Schüler am FKG e.V. Die Sternwarte wird seitdem nicht nur von Schülern des FKG und anderer Schulen genutzt, sondern in zunehmendem Maße auch von Studierenden für astronomische Praktika und von Mitarbeitern des Lehrstuhls für Forschungsprojekte, in die auch Schüler eingebunden werden. Als wissenschaftlicher Höhepunkt dieser Zusammenarbeit entstand das Projekt "Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne": Schülerinnen und Schüler des Schülerlabors untersuchen an der Sternwarte die Helligkeit aktiver Galaxienkerne im optischen Spektralbereich. Diese Messungen ergänzen die Forschungsarbeit der Wissenschaftler des Lehrstuhls für Astronomie, die dieselben Objekte im Gammastrahlenbereich mit dem MAGIC-Teleskopsystems auf der Kanareninsel La Palma untersuchen. Für dieses Projekt stattete der Lehrstuhl die Sternwarte Hettstadt mit einem professionellen Spiegelteleskop mit einem Durchmesser von 50cm aus. Zum "First Light" dieses neuen Hauptinstrumentes wurde die Sternwarte am 21. März 2012 nach dem Astronomen und ersten Ordinarius für Astronomie an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Hans Haffner, benannt. Der Erfolg des Projekts "Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne" wurde im Jahr 2013 von der Robert-Bosch-Stiftung mit einem zweiten Preis bei "Schule trifft Wissenschaft" ausgezeichnet. Ein weiterer Höhepunkt dieser erfolgreichen Zusammenarbeit war im Dezember 2015: In einem Artikel in der renommierten Fachzeitschrift Astrophysical Journal Letters wurden kürzlich auch Ergebnisse der Messungen an der Hans-Haffner-Sternwarte veröffentlicht. Dabei treten nicht nur die Astronomen der Universität Würzburg sondern auch die beteiligten Schüler und Lehrer des FKG als Mitautoren auf. Der Artikel findet weltweit Beachtung. So widmet sogar die NASA diesem astrophysikalischen Ereignis eine eigene Seite auf ihrer Homepage, auf der auch auf diese Veröffentlichung verwiesen wird (https://svs.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/details.cgi?aid=12004). Für die Universität ist die Hans-Haffner-Sternwarte nun die vierte Universitätssternwarte in ihrer Geschichte. Bis zur Bombennacht im März 1945 war die Universitätssternwarte im Turm der Neubaukirche untergebracht, wo sie 1757 auf Anordnung des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim durch den Professor für Mathematik und Astronomie, den Jesuitenpater Franz Huberti, eingerichtet worden war. Nach einem kurzen Intermezzo in der Franziskanergasse wurde in den 1960er in der Keesburg die neue Universitätssternwarte errichtet. Auf Grund der stark angewachsenen Lichtverschmutzung wurde diese Sternwarte schon seit den 1990er Jahren nicht mehr durch die Universität genutzt und 2000 endgültig aufgegeben. Seitdem wird sie als Volkssternwarte genutzt. "Mitten in der Lichtglocke von Würzburg sind empfindliche Messungen für wissenschaftliche Zwecke nicht möglich", so Professor Mannheim. Der Standort bei Hettstadt dagegen sei überraschend gut geeignet, das hätten die Messreihen der vergangenen Jahre eindeutig gezeigt. Christian Lorey und Martin Feige

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