Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Run4Freedom&Tolerance

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Bei strahlendem Sonnenschein fand am 13.10.2019 der Run4Freedom&Tolerance statt. Mit insgesamt 33 LäuferInnen war das FKG in diesem Jahr stark vertreten. Es gingen 13 EinzeläuferInnen auf die Strecken von 1km, 5km und 10km sowie 5 Staffeln über 4 x 2,5km. Neu war bei der dritten Auflage des Laufs mit dem Motto "Begegnen, austauschen und gemeinsam etwas bewirken", dass auf dem Gelände der Landesgartenschau am Hubland gelaufen wurde. Unter den zahlreichen Zuschauern an der Strecke befanden sich Eltern und Geschwister, die lautstark anfeuerten und so zum Erfolg beitrugen.
Am Ende erzielte das FKG-Laufteam, dass aus Schülerinnen und Schüler, Gastschülern, Eltern, Verwandten, Referendarinnen und Referendare und Lehrkräften bestand, sehr gute Ergebnisse:
1 km - weiblich: Yasmin Gru?newald (1. Platz Gesamt sowie 1. Platz WK U12)
5 km - weiblich: Marie Schmitt
5 km - männlich: Jefferson McClure, Vincent McClure, Michael Schmitt (1. Platz MJ U18)
10 km - weiblich: Katharina Bernard (3. Platz W35), Maja Issing, Simone Klotzky
10 km - männlich: Jonas Bohl (3. Platz MHK), Kilian Endres (1. Platz MJ), Oskar Endres (3. Platz MJ), Alois Endres, Winfried Ziegler
4x 2,5km-Staffel - Jugend gemischt: Giulietta Schubert, Karolina Probst, Roman Scheuring, Jakob Mu?ller (1. Platz)/ Mia Morell, Elena Harbauer, Nicolas Retsch, Yannis Morell (2. Platz)/ Sarah Lauerbach, Jakob Lauerbach, Julian Mu?ller, Shinta Kakumoto/ Jamila Chatterjee, Sara Wilhelm, Laurenz Reichelt, Fynn Kuna,
4x 2,5km-Staffel - Erwachsene gemischt: Julia Gu?nter, Johanna Meyer, Franca Müller, Semir Kamhawi
WK = Kinder weiblich; MK = Kinder männlich, WJ = Jugend weiblich; MJ = Jugend männlich, MHK = Hauptklasse männlich
Text: Semir Kamhawi, Fotos: Familie Schubert

Ausgezeichnet - Das FKG ist Vorbild für Nachhaltigkeit

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Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus
"Das Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg hat es geschafft, Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich in seinen Strukturen zu verankern: Nachdem der Lernort nachhaltigkeitsbezogene Projekte, Angebote und Kooperationen an der Schule identifiziert hat, wurde ein überzeugender Nachhaltigkeitsbericht verfasst. Das Gymnasium zeigt, wie ein ganzheitlicher BNE-Ansatz Schritt für Schritt in der Praxis umgesetzt werden kann."
Zahlreiche Institution der Kategorien Lernorte, Netzwerke und Kommunen haben dieses Jahr erneut gezeigt wie sich BNE in vorbildlicher Weise umsetzten lässt und zeigen somit eine enorme Anzahl an praktischen Bildungsbeispielen für nachhaltige Entwicklung auf. Unter dem Motto "Ausgezeichnet" prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 20. November in Berlin.
BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.
Hintergrund BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen, Technologien sowie neue Verhaltensmuster. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015?2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde. Weitere Informationen
Bewerbung Beworben hatte sich das FKG mit seinem Nachhaltigkeitsbericht "Eine Schule bewegt sich in Richtung Nachhaltigkeit", der im letzten Jahr zusammen mit Dr. Martin Hellwig vom Nachhaltigkeitsinstitut Münster erarbeitet wurde. Dankbar ist die Schule dabei für die Förderung durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg.
Die ausgezeichneten Initiativen: www.bne-portal.de/auszeichnungen
Bundesministerium für Bildung und Forschung: www.bmbf.de/bne Publikation "Strukturen stärken - Ausgezeichnete Kommunen, Lernorte und Netzwerke des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung im Porträt"
Marco Korn

Umweltwettbewerb von SMV und Umwelt AG

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Um zu zeigen, dass jeder einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann und viele gemeinsam mehr bewirken können als einer allein, haben Schülerinnen und Schüler der SMV und der Umwelt AG des Friedrich-Koenig-Gymnasiums zum Ende des letzten Schuljahrs einen Wettbewerb initiiert. Sie haben die ganze Schulgemeinde aufgerufen, Aktionen zum Umweltschutz zu starten.
Zur Förderung der Artenvielfalt von Insekten wurden gleich mehrere Klassen durch den Bau von Insektenhotels aktiv. Zusätzlich zogen Schülerinnen und Schülern einer Klasse zahlreiche Pflanzen in liebevoller Arbeit aus Pflanzensamen, die sonst als unverwertbare Abfälle entsorgt werden, heran und verkauften diese während des Schulfestes. Der Erlös wurde größtenteils gespendet bzw. zur Finanzierung eines oben genannten Insektenhotels genutzt. Eine weitere Klasse kümmerte sich neben dem Bau einer zweiten Nist- und Überwinterungsmöglichkeit für Insekten auch um die Aussaat von Blühpflanzen, wie zum Beispiel Sonnenblumen.
Eine andere Klasse verkaufte in den Pausen Fairtradeschokolade und spendete den Gewinn an die Umweltstation.
Gleich mehrere Projekte wurden von einer besonders motivierten Klasse gestartet: Alle Schüler der Klasse fuhren über eine Woche mit dem Fahrrad in die Schule. Ein "Klassenbaum" wurde gepflanzt, der durch das Geld von gesammelten Pfandflaschen und Spenden finanziert werden konnte. Außerdem fand eine Sammelaktion von ausgedienten elektronischen Geräten mit dem Ziel eines fachgerechten Recyclings statt.
Ganz besonders konnten sich die Siegerklassen des Wettbewerbs freuen, denn alle Preise waren mit einer Klassenaktion verbunden und wurden nun zu Beginn des neuen Schuljahrs eingelöst.
So durften zwei Klassen an einem Nachmittag einen Ausflug zum Minigolfen an der Löwenbrücke machen und eine weitere Klasse radelte nach Sommerhausen in den Tierpark. Als Highlight konnten sich die Erstplatzierten über einen Ausflug in das PitPatWonderland in Würzburg, wo die Schülerinnen und Schüler Schwarzlichtminigolf, Poolball und PitPat spielen konnten, freuen.
An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an das PitPatWonderland, den Tierpark Sommerhausen und die Betreiber der Minigolfbahn an der Löwenbrücke für die Bereitschaft, den Umweltwettbewerb und das Engagement der Schülerinnen und Schüler mit so tollen Angeboten zu unterstützen!
Kerstin Nawrot

Lesung mit Oliver Lück

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"Eines ist mir schnell klar geworden: Dass dieser kleine Kontinent sehr viel vielfältiger sein kann, als ich immer gedacht hatte, und dass er als Ziel für meine Reisen auf lange Sicht völlig ausreichen würde: Er ist wild. Er ist weit. Er ist bunt. Er ist Kult." Oliver Lück, geboren 1973, begeistert bei seinem Vortrag und seiner Lesung gleich zu Schuljahresbeginn (am 16.09.) die gesamte Q11. Zu Beginn erzählt er von seinen faszinierenden und abenteuerreichen Reisen durch Asien und eben Europa. Dabei interessierte er sich jedoch weniger für die sogenannten Sehenswürdigkeiten als viel mehr für die dort lebenden Menschen und ihre Geschichten. Nach seinen jahrelangen Reisen in die Ferne entschloss er sich jedoch auch sein Heimatland Deutschland zu erkunden. In seinem Buch ?Buntland? hat er die Geschichten von 16 Menschen aus ebenso vielen Bundesländern, die er dabei kennengelernt hat, zusammengefasst. So berichtet und liest er von Frank, einem alten 68er in Baden-Württemberg, der nun in einer ehemaligen Mühle Sammler und Bewahrer von unglaublich vielen Dingen und ihren Geschichten ist und die Technologieorientierung unserer Zeit sehr kritisch sieht, von Joseph aus Waldbüttelbrunn, dessen Menschenfreundlichkeit ausgerechnet gegenüber einer Gruppe Rumänen dann doch nicht ausgenutzt wurde. Und so bleibt am Ende auf jeden Fall ein sehr positiver Eindruck von der Lesung und man fühlt sich bestärkt in dem Gefühl, an das Gute im Menschen zu glauben und mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.
Lara Nowak und Tharisa Thavarasavel

Verkehrssicherheitstag für die 5. Klassen

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Unter dem Motto "Sicher in die Schule und zurück" fand am 25.09.2019 der Verkehrssicherheitstag für die neue fünfte Jahrgangsstufe des Friedrich-Koenig-Gymnasiums statt. Wie jedes Jahr war an den drei Stationen für die Fünftklässler viel geboten.
Die Verkehrserzieher der Polizei Rainer Hellmann und Volker Amon klärten die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren des Schulwegs zu fuß, mit dem Rad und auch mit dem Bus auf. An Fallbeispielen wurden durch die Schülerinnen und Schüler Verhaltensweisen eingeübt und Gefahren erkannt. Besonders der lange Anhalteweg eines PKW mit Tempo 50 (ca. 28m) beeindruckte die Schülerinnen und Schüler besonders.
Clemens Großkopf-Klotz von der Bundespolizei ging in einer weiteren Station mit aktuellen Unfallbeispielen und Bildern von Gefahrenstellen auf die Gefahren von Bahnübergängen und Zügen ein. Besonders Unaufmerksamkeit und "Selfies" führten in den letzten Jahren häufiger zu Unfällen.
Mit großem Aufwand gestaltete die WVV gemeinsam mit der Fahrschule der WSB ihre Station und kam mit einem Bus der Fahrschule ans FKG. So konnte den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit gegeben werden das Ein- und Aussteigen zu üben und die wichtigen Regeln zu Sicherheit im Schulbus am Realobjekt zu üben. Mit der "Toter-Winkel-Plane" wurde den Schülerinnen und Schüler eindrücklich dargestellt wie groß der Sichtbereich des Fahrers im Rückspiegel ist. Das Highlight der Station war die Probezeit mit dem Bus, bei dem mehrere Gefahrenbremsungen durchgeführt wurden. So konnte den Schülerinnen und Schüler gezeigt werden, dass bei einer scharfen Bremsung Gegenstände zu Geschossen werden und unaufmerksame Personen von den Beinen gerissen werden können.
Alles in allem hat es sich wieder gezeigt, wie wichtig die Verkehrserziehung für die Sicherheit der Schüler ist und dass die SchülerInnen dankbar für die Hinweise der Profis sind. Im Namen des gesamten FKG ergeht ein herzlicher Dank an alle beteiligten externen Partner.
Thomas Schmitt

2. Platz beim Online-Voting der B@S videochallenge

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25.09.2019, 14.00 Uhr, Frankfurt am Main, 7. Stock eines Bürohochhauses in der Bockenheimer Landstraße. Gespannt sitzen die beiden FKG-Schüler Felix Fuchs und Philipp Landeck in den Räumlichkeiten der Boston Consulting Group, links und rechts der Glasfronten türmen sich die Hochhäuser der Frankfurter Skyline auf. Die beiden FKG-ler hoffen, bei der diesjährigen B@S videochallenge als Finalteilnehmer einen der begehrten Preise zu ergattern. In der besonders starken Kategorie der Unternehmensportraits der share GmbH fiebern gleich sechs der 15 Finalisten auf den Unternehmenspreis. Wie bei den Oscarverleihungen werden zunächst Auszüge aus den eingereichten Videos der Nominierten gezeigt. Dann verkündet Marie-Sophie Vorbrodt, Projektmanagerin bei share, den Namen des Gewinners ? leider werden Felix und Philipp nicht aufgerufen. "Wir haben uns natürlich Hoffnungen auf den Sieg gemacht, aber sind dennoch glücklich, es unter rund 350 Teilnehmern immerhin bis ins Finale geschafft zu haben", bekennt Philipp. Noch bleibt die Chance auf den Publikumspreis. Beachtliche 16 % aller Stimmen haben unsere Schüler der Q12 bei dem einwöchigen Online-Voting im Vorfeld der Preisverleihung erhalten und landen damit mit sieben Prozentpunkten Rückstand auf einem tollen zweiten Platz. "Zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben, auch wenn es nicht ganz gereicht hat. Aber bereits die Teilnahme an dieser Preisverleihung war für mich ein Erlebnis, welches ich so schnell nicht wieder vergessen werde", äußert sich Felix Fuchs. "Besonders beeindruckend fand ich, welche Typen von Teilnehmern im Finale anzutreffen waren, wobei zwei Abiturienten, die inzwischen ein eigenes Startup gegründet haben, besonders herausstachen."
Aufgabenstellung der B@S videochallenge, an der die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsinformatikkurses in der Oberstufe teilgenommen haben, war es, aus vier Unternehmen eines auszuwählen und dieses anhand von vier vorgegebenen Fragestellungen in einem vierminütigen Video zu portraitieren. "Besonders interessant bei der Erstellung des Videos fanden wir, ein Unternehmen auf neue Art und Weise zu analysieren und das Ergebnis dieser Analyse kreativ durch ein Video zum Ausdruck zu bringen", resümieren Philipp und Felix. Herzlichen Glückwunsch den beiden FKG-lern zu ihrem originellen und inhaltlich starken Wettbewerbsbeitrag.
Link zum Video von Felix und Philipp: https://videochallenge.online/best-of
Stefan Weierich

Autorenlesung von Thomas Thiemeyer

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Mit Thomas Thiemeyer besuchte ein international bekannter Jugendbuchautor, dessen Werke in 13 Sprachen übersetzt werden und der unter einem Pseudonym ebenfalls Korsika-Krimis schreibt, die 6. Klassen im MZR. Er las dem aufmerksamen Publikum nicht nur aus dem ersten Band seiner "Evolution"- Reihe vor, sondern zeigte auch ein von ihm selbst gemaltes Bild, das gut zur Thematik der Bücher passte. Viel erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch über seine Anfänge als Schriftsteller, seine tägliche Arbeit und seine Pläne und Ideen für neuen Lesestoff. Viel zu schnell verging die Doppelstunde, an deren Ende Herr Thiemeyer nicht nur zahlreiche Fragen beantwortete, Autogrammkarten signierte und für Erinnerungsfotos posierte, sondern auch zwei Spickerredakteuren ein Interview gab:
Nach der Lesung für die 6a und c konnten wir den sympathischen Autor interviewen.
Spicker: War Illustrator Ihr erster Beruf? Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?
Thiemeyer: Das Studium hat vom Geld her gereicht, ich wurde auch von meinen Eltern unterstützt und hab zu dem Zeitpunkt auch noch zuhause gewohnt. Also funktionierte das ganz gut und Illustrator war tatsächlich mein erster Beruf.
Spicker: Wann ist ungefähr Ihre Schreibzeit?
Thiemeyer: Ich schreib? am liebsten morgens, ich bin ein absoluter Morgenmensch. Meistens sitze ich schon um acht Uhr am Computer und schreibe dann bis zum Mittag. Dann mach ich natürlich ?ne Pause und am Nachmittag guck ich mal. Wenns gut läuft, schreib ich noch ein bisschen, ansonsten überarbeite ich meine Texte.
Spicker: Was hält Sie vom Schreiben ab?
Thiemeyer: Oh, es gibt viel zu viele Sachen, die mich vom Schreiben abhalten Beispielsweise nur mal schnell auf Facebook gucken, was los ist, bei den E-Mails nachschauen...Wenn´s nicht gut läuft mit dem Schreiben oder wenn ich in 'ner Szene feststecke, die mir nicht so gut gefällt, mach' ich auch gerne mal den Abwasch oder sauge Staub. Ich bin viel zu leicht abzulenken, ich muss mich wirklich immer zwingen zu sagen: "Nein du bleibst sitzen und schreibst jetzt."
Spicker:Was ist ihr perfekter Schreibort?
Thiemeyer: Das ist mein Zimmer oder mein Büro in unserer Wohnung.
Spicker: Planen Sie eher oder schreiben Sie direkt drauf los?
Thiemeyer: Ich plane. Ich schreib erstmal ein ausführliches Konzept und fang dann erst wirklich an zu schreiben.
Spicker: Wieso haben Sie eine Science-Fiction-Reihe geschrieben und keine Geschichte, die in der Vergangenheit spielt?
Thiemeyer: Erstens, weil mich das Thema sehr gereizt hat: Wie geht es weiter mit der Menschheit? Wie wird sich das Klima verändern? Was passiert mit der Natur? Zweitens weil ich schon eine Jugendbuchreihe geschrieben habe, die in der Vergangenheit spielt, ?Die Chroniken der Weltensucher?, und das wollt´ ich nicht nochmal wiederholen.
Spicker: Haben sie auch schon mal für die Schülerzeitung geschrieben?
Thiemeyer: Ich hab tatsächlich früher für die Schülerzeitung immer Zeichnungen gemacht, kleine Comics.
Spicker: Hatten Sie während Ihrer Kindheit einen Lieblingsautor?
Thiemeyer: Ja, und den lieb´ ich heute noch, das ist nämlich der englische Autor Roald Dahl. Er hat die Bücher wie "Charlie und die Schokoladenfabrik", "James und der Riesenpfirsich", "Sophiechen und der Riese" und viele mehr geschrieben, die mag ich heute noch, hab' ich auch meinen Kindern vorgelesen.
Spicker: Verraten Sie Ihre meistgeschriebene Aufsatznote?
Thiemeyer: So zwei bis drei.
Spicker: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Thiemeyer: Also ich treffe mich gern mit Freunden, gehe ins Kino, höre Musik, mache auch regelmäßig Sport und ich reise für mein Leben gerne. Wenn ich mal ein paar Wochen Zeit habe, verreise ich auch an möglichst exotische Orte.
Spicker: Danke für Ihre Zeit!
Thiemeyer: Gern geschehen.
David Kuberek, Paul Reichelt (6c), Karin Münz

Partnerschule Verbraucherbildung 2019

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Durch den Regierungspräsidenten von Unterfranken, Dr. Eugen Ehmann, wurde das FKG am Donnerstag, den 18.07.19, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im MZR bereits im dritten Jahr in Folge als "Partnerschule Verbraucherbildung" ausgezeichnet. In seiner Ansprache hob Dr. Ehmann die hohe Bedeutung hervor, die der Verbraucherschutz ? auch vor dem Hintergrund der Bewegung "Fridays for Future" - besitzt. Besonders beeindruckt hat uns dabei die Wertschätzung, die uns von Seiten der Projektorganisatoren, dem VerbraucherService Bayern, dem Bayer. Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz sowie für Unterricht und Kultus, entgegengebracht wurde. Auf der Bühne des MZR erhielten wir, wie alle 17 ausgezeichneten Schulen aus dem fränkischen Raum, die Gelegenheit, von unserem Projekt zu erzählen. Im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht haben wir ein Video zum Thema "Plastikmüll" erstellt, in dem es um die Schäden geht, die durch den Plastikmüll für die Umwelt, bei Mensch und Tier entstehen. Von Frau Dr. Baade, Leiterin des Referats für Verbraucherbildung beim Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, wurde positiv hervorgehoben, dass wir auch Forderungen an die Politik formuliert haben, in denen wir eine staatliche Förderung von Glasflaschen, privaten Antiplastikorganisationen sowie ein vereinheitlichtes Pfandsystem für Plastikflaschen in der gesamten EU verlangt haben. Zum Abschluss der Auszeichnungsveranstaltung erhielten wir bei einem kleinen Buffet die Möglichkeit, uns noch ein wenig auszutauschen. Für uns war die Projektteilnahme eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag.
Luca Merkl, Max Keller, Kevin Bauer

Bunte Wände für Vielfalt

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Bereits zum dritten Mal fand das Projekt "Bunte Wände für Vielfalt" in Würzburg statt. Dieses Mal wurde vom 19.7. bis 21.7.2019 die Unterführung am Ostbahnhof in Heidingsfeld gemeinsam von vier Schulen und einem Jugendtreff gestaltet. Am FKG kam eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen zusammen und überlegte sich mit Frau Gimpel, Herrn Kamhawi und Frau Zöpfel mögliche Motive und deren Aussage. Es entstanden zwei unterschiedliche Entwürfe, die jedoch gestalterisch miteinander in Verbindung gebracht wurden. An zwei gegenüberliegenden Wandstücken entwickelte sich dann vom Freitagnachmittag bis Sonntagabend das FKG-Kunstwerk mit Wandfarbe, Rollen, Pinseln, Schablonen und Sprühdosen. Aber auch der Bezug zu den Wandbereichen der anderen Beteiligten wurde mit Unterstützung des Künstlers Philipp "Katze" Katzenberger hergestellt. So wuchs der Dschungel bis ans FKG-Meer und das Universum heran durch den sich ein Regenbogen seinen Weg sucht. Neben Figuren, Tieren, Pflanzen, Gegenständen kam an mehreren Stellen auch Schrift zum Einsatz.
Insgesamt sind alle Beteiligten stolz auf das Endresultat, dass zum einen durch Passanten, zum anderen durch den Kultur- und Schulreferent der Stadt, Achim Könneke gelobt wurde.
Im Herbst wird es voraussichtlich mit der Gestaltung der Treppenaufgänge der Unterführung dann in die vierte Runde gehen. Interessierte FKG-Schülerinnen und -Schüler können sich gerne an die beteiligten Lehrkräfte wenden.
Semir Kamhawi

Erfolge beim Schulschwimmfest

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Erfolge des Vorjahres wiederholt Trotz anfänglicher Kühle meinte es der Wettergott diesmal gut mit den Schwimmern des 60. Würzburger Schulschwimmfests im Dallenbergbad. Und die 124 Schwimmerinnen und Schwimmer des Friedrich-Koenig-Gymnasiums dankten es am 11.07.2019 mit äußerst ansprechenden Leistungen, mit persönlichen Bestleistungen, guten Platzierungen, ja Siegen in Einzel- und Staffelrennen. Besonders diese zeigten, dass das FKG mit dem eigenen Bad im Haus priviligiert ist. Drei Staffeln konnten gemeldet werden, drei Staffeln siegten - teils mit großem Vorsprung. Bei den Jungen Jahrgang 2007/2008 gewann zudem Jakob Scheurich (6a) die 50m Brust, in der Altersklasse 2005/2006 Max Pospischil (7e) vor Gregor Keck (8c), in der ältesten Gruppe wurde Elias Faber Zweiter vor Dirk Seifert (beide 9a). Doch auch die Mädchen können Brustschwimmen: Bei den Jüngsten wurde Valentina Stanjek (6a) Zweite, die beiden älteren Jahrgangsgruppen wurden von Karla Keller (7d) und Emma Manger (9e) gewonnen, Vorjahressiegerin Lena Struck (9a) wurde diesmal ebenso Dritte wie Lara Koller (6a).
Über 50m Kraul zeichnete sich Leo Hien (8c, Jahrgang 2005) als Sieger vor Lio Thontteh (7e) aus, bei den Älteren siegte Jean-Luca Keupp (10c) mit 29,25 sec (!). Bei den Mädchen siegte bei den Jüngsten Sonja Steineke (6d) vor Henriette Appell (6a), bei den etwas Älteren Romy Baumgartner (8b) in 31,6 sec (!), Dritte wurde ihre Schwester Anja (6d). In der obersten Altersklasse belegte Mia Morell Platz 2 vor Paula Wölfel (beide 9a). Die beste Leistung allerdings erbrachte Anna Gotthardt als Zweite des Laufs der Asse (also der Leistungsklasse der Wettkampfschwimmerinnen) in 30,75 sec. Auf der 50m-Rückenstrecke waren die FKG-Schülerinnen und -schüler fast unter sich, so gewann Leonard Porzner (9c) bei den Jungen vor Erik Heidemann (9a), bei den jüngeren Mädchen wurde Hannah Schneider (8a) Zweite vor Katharina Götz (8b), den Lauf der Älteren gewann Elena Harbauer (8c) vor Lara Nowak (10c), Cornelia Timpf und weiteren FKGlerinnen.
Beteiligte der Staffeln: Lio Thontteh, Paul Scheiner, Ben Lochner, Max Pospischil, Patrick Dick, Jan Bauer, Tobias Lott, Maximilian Weth, Manuel Sahlmüller, Leo Hien (Jungen 2005 und jünger) Jasper Behre, Yannis Morell, Michael Schmitt, Remco Steineke, Rafael Fech, Nicolas Retsch, Leonard Porzner, Luis Kretschmer, Silas Neudert, Jean-Luca Keupp (2004 u. älter) Elena Harbauer, Anja Baumgartner, Paula Wölfel, Henriette Appell, Sonja Steineke, Cornelia Timpf, Melanie Heidemann, Mia Morell, Romy Baumgartner, Anna Gotthardt (2003 u. jünger)
Wir gratulieren!
Horst Ebert

Theater - Biedermann und die Brandstifter

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Die Theatergruppe Q11 präsentiert das "Lehrstück ohne Lehre" von Max Frisch am Samstag, 6.7. um 18:00 Uhr und am Donnerstag, 11.7. um 19:00 im Theaterraum K11 des FKG.
Max Frischs Drama aus dem Jahr 1957 ist die Parabel vom "Biedermann", die die unheilvolle Fähigkeit des Menschen zeigt, eine erkennbar drohende Gefahr auszublenden und so dem Untergang mit offenen Augen entgegenzugehen.
Die Brandstifter Schmitz und Eisenring offenbaren klar ihre Absichten und Pläne und nutzen dabei Biedermanns Egoismus, sein Misstrauen und sein schlechtes Gewissen gekonnt für sich aus. Der Fabrikant Gottlieb Biedermann tut so, als seien alle Vorbereitungen zur Brandstiftung Scherze, er scheint anzunehmen, dass das, was nicht sein darf, auch nicht sein wird; er ist sich sicher, dass in seinem Haus nie Feuer gelegt wird, da er doch so selbstlos und hilfsbereit handelt. Der Untertitel ?Lehrstück ohne Lehre? verweist auf Bertolt Brechts episches Theater, auch gibt der Einsatz des aus der antiken Tragödie entlehnten Chors der Feuerwehrleute einen Hinweis auf die Absicht, den Zuschauer zur kritischen Distanz aufzufordern.
Der Chor warnt gleich zu Beginn vor Feuersbränden, schränkt aber auch gleichzeitig ein: "Nicht alles, was feuert, ist Schicksal, unabwendbares".
Es spielen: Gottlieb BiedermannMarius Stöcker Babette BiedermannJamila Chatterjee Anna, das DienstmädchenLea Eisert Schmitz, der Ex-RingerAlexander Schwulst Eisenring, der Ex-OberkellnerClara Häusner Der ChorAmani Adla, Eva Moustafa, Leon Graf, Yousef Nahhas, ChorführerLeon Ilg Bühnenbild-EntwurfTeresa Gimpl Licht und TonTobias Scheder RegieBarbara Stadler RegieassistenzDr. Winfried Ziegler

FKG-Kletterteam im Landesfinale

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In diesem Schuljahr fand der Bezirksentscheid der unterfränkischen Schulen im DAV Kletterzentrum in Schweinfurt statt. Neun Schulen mit 21 Teams waren für den Schulwettbewerb am 16.5.2019 gemeldet, so dass für die fast 130 Schülerinnen und Schüler über 30 Helferinnen und Helfer für die Durchführung zum Einsatz kamen.
Um 15.30 Uhr war der Klettermehrkampf aus Bouldern, Speed und Lead abgeschlossen. Bei der anschließenden Siegerehrung durften alle vier FKG-Teams das Siegerpodest erklettern.
In der jüngeren Altersklasse wurde ein 3. und ein 2. Platz erreicht. Die erstplatzierte Schulmannschaft von Kronberg Gymnasium aus Aschaffenburg war bereits im Vorjahr auf den 3. Platz beim Landesfinale gekommen und zeigte sich beim Lead (Klettern mit Seilsicherung) routinierter an der Kletterwand als die jungen FKG-Schülerinnen.
Räumlich eng wurde es auf der Siegertreppe bei der Vergabe der Bronzemedaillen in der älteren Wettkampfklasse, da sich hier das FKG-Team 2 mit dem Team vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium die Platzierung teilen durfte. Ganz nach oben ging es für FKG 1, was die Qualifikation für das Landesfinale am 4.7.2019 bedeutete. Aufgrund dieses Erfolgs durch die überzeugenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler sind die betreuenden Lehrkräfte S. Kamhawi, St. Schäfer und S. Zirkelbach, die von FSJlerinnen der DAV Sektion Würzburg unterstützt werden, sehr gespannt, wie das Ergebnis von Freimann Anfang Juli ausfallen wird. Für Malte Korte, Yannis Morell und Tim Würthner, die in den vergangenen Jahren das FKG sehr erfolgreich vertreten haben, wird es die letzte Teilnahme im Landesfinale sein, da sie im kommenden Jahr aufgrund ihres Alters nicht mehr gemeldet werden können. Somit machen sie Platz an den Klettergriffen für die jüngeren FKG-Kletterinnen und -Kletterer, die bereits jetzt schon ausreichende Kletter- und Wettbewerbserfahrung vorweisen können.
WK III (2005 und jünger): 2. Platz - Lea Dirsch, Ramon Issing, Moritz Halbmann, Henrik Kleinwort, Max Pospichil, Marlene Radau 3. Platz - Adrian Götz, Lea Lavalaye, Bennet Ritzer, Noel Rösch, Lio Tontteh, Ella Wiegand
WK II (2002 bis 2005): 1. Platz - Jasper Behre, Elena Harbauer, Malte Korte, Yannis Morell, Max Möhnle und Tim Würthner 3. Platz - Frederik Berger, Jannis Müller, Nicolas Retsch, Finn Roelfsema, Moritz Scheuring, Mihail Tulbure
Semir Kamhawi

Sporthistorische Exkursion

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Wo liegt denn bitte Schnepfenthal? Das haben sich die Oberstufenschülerinnen und ?schüler zweier Sportkurse sicherlich im Vorfeld gefragt als ihnen die Informationen zur sporthistorischen Exkursion am 7.5.2019 mitgeteilt wurden. Bekannt ist der thüringische Ort vor allem für die zwei Namen GutsMuths und Salzmann. Zu diese beiden kam an diesem Tag ein dritter hinzu, nämlich Coubertin. Die Sporkurse 1spo1 (Sport-Additum) und 1spo4 erfuhren von Herrn Pawlow, dem Leiter der GutsMuths-Gedächtnishalle in Schnepfenthal den Zusammenhang. C.G. Salzmann gründete 1784 in diesem Ort das Philantrophinum an dem J. C. F. GutsMuts ab 1785 als Pädagoge für 50 Jahre unterrichtete. GutsMuths gilt als Mitbegründer des Turnens. Neben theoretischen Abhandlungen zur Leibeserziehung entwickelte er auch einen Turnplatz mit zahlreichen Geräten. Die FKG-Schülerinnen und ?schüler konnten zum einen den historischen Platz besuchen, zum anderen an den Nachbauten neben der Gedächtnishalle sich selbst mit Aufschwung, muscle up (Kombination aus Klimmzug und Dip) am Reck oder dem historischen Fußkuss auf dem Balken körperlich ertüchtigen. Im Anschluss erhielten sie eine Führung durch die Salzmannschule und dem dazugehörigen Museum. Den Abschluss bildete die Teilnahme an der Eröffnung der Coubertin-Schülerausstellung. Auf 14 Postern haben Schülerinnen und ?schüler des Erfurter Coubertin Gymnasiums das Leben und Wirken Pierre de Coubertins in einem Projekt zur olympischen Erziehung dargestellt. Coubertin hat nicht nur die Olympischen Spiele der Neuzeit ins Leben gerufen, sondern war auch Künstler, Historiker, Schriftsteller und Ästhet. Anlässlich des 260. Geburtstag von GutsMuths wurde die Schülerausstellung, die inzwischen in 19 Sprachen übersetzt ist, überarbeitet. Neben den FKG-Schülerinnen und ?schüler waren auch Schülerinnen und ?schüler aus Erfurt und der Salzmannschule sowie Vorstandsmitgliedern des Deutschen Pierre de Coubertin Komitees und geladenen Gästen bei der Eröffnung anwesend.
Semir Kamhawi

Autorenlesung mit Dirk Rheinhardt

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Am Montag, den 13. Mai 2019 besuchte die neunte Jahrgangsstufe eine Lesung des Historikers und Autors Dirk Rheinhardt im MZR. Er erzählte viel über die NS-Zeit und seinen Roman "Die Edelweißpiraten".
Zunächst erläuterte er den Schülern, dass die Edelweißpiraten als Widerstandsgruppe früher wirklich existierte und er selbst auf diese in seiner Kindheit durch seine Großmutter aufmerksam wurde. Sehr viele Jahre verbrachte Herr Reinhardt damit, Informationen über die Jugendgruppe und ihre Aktionen gegen das Naziregime zu sammeln.
Sein Buch spielt in der Stadt Köln, in der 1000 Kinder aus der Arbeiterschaft zu den Edelweißpiraten gehörten. Anfangs ging es den Kindern und Jugendlichen eher um eine Alternative zur verpflichtenden Hitlerjugend und daher organisierten sie sich selbst als Jugendbewegung. Jedoch entwickelte sich mit der Zeit auch ein echtes Interesse an der Politik und sie formierten sich als Widerstandsgruppe.
Dirk Rheinhardt las den Schülern eine Stelle aus seinem Buch vor, in der die Edelweißpiraten eine Aktion planten und durchführten. Bei dieser sammelten sie Plakate, welche die Engländer mittels Flugzeugen zu verteilen versuchten, ein und warfen sie in deutsche Briefkästen, um so ihren Protest auszudrücken.
Später bemalten sie ihre eigenen Plakate mit verschiedenen Sprüchen, um so ihrer Ablehnung gegenüber dem Hitlerregime Ausdruck zu verleihen.
Der Autor erzählte den Schülern außerdem, dass die Edelweißpiraten sich mit Decknamen ansprachen, damit, falls sie belauscht würden oder sich ein Spion aus der Hitlerjugend einschlich, dieser nicht die richtigen Namen an die Gestapo geben konnte.
Zum Schluss zeigte der Schriftsteller den Schülern verschiedene Originalbilder aus der NS-Zeit, beispielsweise das Zeichen der Edelweißpiraten, das aus einer Edelweißblume und einem Stern mit der Inschrift "e. p." bestand oder seltene Bilder der richtigen Edelweißpiraten. Sie ließen sich bewusst nicht oft fotografieren, um nicht von den Nazis enttarnt zu werden.
Tatsächlich mussten früher auch viele der Jugendlichen ihre Familien verlassen, um vor der Gestapo zu fliehen. Falls sie dann trotzdem von den Nazis erwischt wurden, hängte man sie öffentlich, oft im Beisein ihrer Mütter oder brachte sie in ein Jugendkonzentrationslager.
Es war eindrucksvoll für alle, neue Aspekte über den sehr mutigen Widerstand Jugendlicher während des grausamen NS-Regimes zu erfahren und Originalbilder echter Edelweißpiraten aus der Vergangenheit sehen zu können.
Franziska Hienz, 9b

Treffen mit Oberbürgermeister Schuchardt

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Als Reaktion auf die vermehrte Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an den Klimaschutzdemonstrationen der vergangenen Monate, bot Oberbürgermeister Christian Schuchardt an, sich mit Schülerinnen und Schülern von verschiedenen Schulen aus Würzburg zu treffen um deren Meinungen, Fragen und auch Vorschläge zu hören.
Am 9. April war er zu diesem Anlass am FKG und führte ein Gespräch mit fünf Schülern, darunter der Vorsitzende der Umwelt-AG, die Schülersprecher und ein Vertreter der Unterstufe, sowie den zwei Vertrauenslehrern.
Im Dialog erklärte Herr Schuchardt ausführlich, welche Veränderungen er in Würzburg schon bewirkt habe, wie beispielsweise den Bau von 15 Kilometern Fahrradwegen und die Planung sechs weiterer Kilometer, sowie die Planung der Straßenbahnlinie 6 zum Hubland.
Er erläuterte die Schwierigkeiten, die bei solchen Projekten entstehen, wie z.B. die bestmögliche Nutzung des ihm zur Verfügung stehenden Geldes oder das Finden von Kompromissen zwischen den verschiedensten Interessen der Bürgerinnen und Bürger.
Auf konkrete Fragen der Schülerschaft über mögliche Aktionen, welche zur Nachhaltigkeit beitragen, zeigte er sich sehr aufgeschlossen und kooperativ und versprach die Idee der Organisation einer "Umweltkonferenz" für Schüler und Schülerinnen nach dem Vorbild der "Web-Week" weiterzugeben und falls möglich umzusetzen.
Zudem sicherte er den Schülerinnen und Schülern des FKG die Anschaffung weiterer Fahrradständer durch die Stadt Würzburg zu, damit mehr Stellplätze für Fahrräder entstehen und alle ihre Fahrräder sicher abschließen können.
Vielen Dank an Herrn Schuchardt für das offene Gespräch, für das er sich zwei ganze Stunden Zeit nahm.
Laurenz Reichelt, Q11

FKG-Turnerinnen in Berlin erfolgreich

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Ainara Urkiaga, Julie Kocot, Lina Länger, Jule Herzog und Anna Gotthardt hatten sich als Landessieger in Bayern zum Deutschlandfinale von Jugend trainiert für Olympia qualifiziert, das vom 7. bis 11. Mai in Berlin stattfand. Die fünf Mädchen, die bei der TG Veitshöchheim trainieren und am Friedrich-Koenig-Gymnasium ihre schulische Heimat gefunden haben, erreichten in der Wettkampfklasse Mädchen III den siebten Platz unter 15 angetretenen Bundesländern.
Nach ihrem Wettkampftag hatten die Mädchen noch Zeit die Stadt kennenzulernen und so manche Sehenswürdigkeit zur Kulisse für sportliche Fotoshootigs zu machen. Am Freitagabend fand schließlich die große gemeinsame Siegerehrung aller Sportarten mit Länderflaggen und Nationalhymne in der Max-Schmeling-Halle statt - für alle Teilnehmerinnen ein unvergessliches Erlebnis. Ein großer Dank geht an den Elternbeirat des FKGs, der die Fahrt finanziell unterstützt hat.
Das Motto für´s nächste Jahr ist klar: Bundesfinale in Berlin ? da woll´n wir wieder hin!
Dieser siebte Platz beim Bundesfinale ist der bisher größte Erfolg für die Turnerinnen und Turner des Friedrich-Koenig-Gymnasiums. Seit der ersten Teilnahme am Landesfinale 2012, haben sich unsere Teilnehmerzahlen und Erfolge stetig gesteigert. 2019 konnte das FKG sechs Turnmannschaften zum Bezirksfinale Unterfranken melden, von denen drei Gold gewannen. Mit einem ersten und zwei dritten Plätzen beim diesjährigen Landesfinale gehört das FKG zu den aktivsten und erfolgreichsten "Turnschulen" in Bayern.
Peter Hien

Insekten-Vivarium am FKG

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Im Rahmen unseres W-Seminars "Insekten" haben wir im Raum H8 ein Insekten-Vivarium eingerichtet. Die Idee, lebende Insekten in unserer Schule zu halten, kam uns nach einem Besuch an der Umweltstation in der Zellerau, die selbst eine große Anzahl an Insekten hält. Die Umweltstation bot uns einige Starter-Tiere an, wodurch unser Vivarium entstand. Nach weiteren Ergänzungen besteht unser Vivarium jetzt aus folgenden Tieren: Wandelnde Blätter, Gespenstschrecken, Wanderheuschrecken, Gottesanbeterinnen, Heimchen und Schaben.
Damit wir uns täglich um unsere Insekten kümmern können, haben wir einen Versorgungsplan erstellt, bei dem sich jeder einbringt. Dabei ist neben der Fütterung bei den Wandelnden Blättern und den Gespenstschrecken auch das Einsprühen der Käfige mit Wasser sehr wichtig, da diese Tiere eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Während sich die Wandelnden Blätter und die Gespenstschrecken bei uns von Brombeerblättern ernähren, brauchen die Gottesanbeterinnen als Raubtiere lebendige Beute. Besonders faszinierend ist es zu beobachten, wie eine Gottesanbeterin ein fliegendes Insekt, beispielsweise eine Biene, fängt. Dabei ist ihr Timing sehr wichtig. Sie lauert auf ihre Beute und packt im richtigen Moment mit ihren Vorderbeinen zu. Dieses Verhalten haben wir im Rahmen unseres Seminars auch beobachtet und dokumentiert. Aus praktischen Gründen füttern wir sie aktuell jedoch mit Heimchen und Heuschrecken.
Auch die Wandelnden Blätter faszinieren durch ihr Aussehen. Sie imitieren Blätter in Form und Farbe, was es manchmal schwierig macht, sie zwischen den Brombeerblättern erkennen zu können. Wenn man sie jedoch gefunden hat, bemerkt man, dass sie sehr aktiv sind.
Um unsere Mitschüler und Lehrkräfte über die verschiedenen Insektenarten unseres Insekten-Vivariums zu informieren, haben wir Plakate erstellt und diese im Biosaal H8 und an der Wand vor der Biologie Fachschaft im Hanggeschoss aufgehängt.
Schauen Sie doch mal auf einen Sprung bei unserem Vivarium vorbei und informieren Sie sich über die ausgestellten Plakate. Wir freuen uns auf Nachfragen.
Jamila Chatterjee (Q11)

Dialektforscherin besucht die 9b

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Am Dienstag, den 19.02.19, hatten wir im Deutschunterricht eine Dialektforscherin der Universität Würzburg zu Besuch, die uns interessante Dinge über Dialekte in Deutschland und explizit in Bayern und Unterfranken erzählt hat. Es war spannend zu erfahren, dass Deutschland sprachlich in drei Teile geteilt ist, nämlich in den oberdeutschen, den mitteldeutschen und den niederdeutschen Teil. Unterfranken mit Würzburg liegt im mitteldeutschen Sprachraum, wobei durch den Spessart eine Trennlinie verläuft, die sogenannte "Appel-Apfel-Linie". Die drei großen Sprachräume unterscheiden sich bei ihren Dialekten in der Schreibweise und Aussprache von Wörtern aufgrund der Lautverschiebung, die im Mittelalter stattgefunden hat, zum Teil erheblich. So haben sich die Buchstaben "p" zu "pf", "t" zu "s/z" und "k" zu "ch" verschoben. Wenn man zum Beispiel im Oberdeutschen und Mitteldeutschen "Wasser" sagt, spricht man es im Niederdeutschen "Water" aus. Außerdem gibt es regional verschiedene Bezeichnungen für bestimmte Alltagsbegriffe. So sagt man in Franken zum Beispiel zum Brötchen "Weck" und in Berlin "Schrippe".
Um die verschiedenen Dialekte zu erforschen und den unterfränkischen Dialektatlas zu erstellen, wurden in verschiedenen Orten in ganz Unterfranken ausgewählten Personen jeweils 3000 Fragen gestellt. Die befragten Personen mussten über 65 Jahre alte Gewährspersonen sein, deren Familie seit drei Generationen in diesem Ort wohnte.
Am Ende des Vortrags führte die Forscherin ein Quiz mit uns durch, bei dem wir Bedeutungen von Wörtern im Dialekt herausfinden mussten. "Abern" oder auch "Grundbirne" heißen in Unterfranken je nach Ort beispielsweise die Kartoffeln.
Insgesamt war es sehr interessant Neues über die verschiedenen Dialekte in unserer Heimatregion zu erfahren und so das Wissen zu bewahren, damit Dialekte nicht ganz in Vergessenheit geraten.
Franziska Hienz (9b)

Turnerfolge beim Landesfinale

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FKG-Turnerinnen als beste in Bayern für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert Mädchen IV und Jungen IV auf dem dritten Platz beim Landesfinale Nach ihrem Sieg in Unterfranken haben Ainara Urkiaga, Julie Kocot, Lina Länger, Anna Gotthardt und Jule Herzog auch den Vergleich der besten Schulmannschaften beim Landesfinale unerwartet klar gewonnen und dürfen vom 7. bis 11. Mai zum Deutschlandfinale von Jugend trainiert für Olympia nach Berlin fahren. Dass solch ein Erfolg in dieser Wettkampfklasse Mädchen III - es muss hier Kür modifiziert geturnt werden - nur mit Vereinstraining möglich ist, ist kein Geheimnis, so geht mein Dank auch an die TG Veitshöchheim, bei der alle fünf Mädchen seit Jahren hervorragend trainiert werden. Ich freue mich sehr, dass ihr das FKG zu eurer Schule gemacht habt!
Dieser erste Platz ist aber auch der Höhepunkt einer langjährigen Turnarbeit an unserer Schule.
Seit 2012, als wir es erstmals mit einer Mannschaft ins Landesfinale geschafft und einen 6. Platz erreicht hatten, haben sich unsere Teilnehmerzahlen und Erfolge stetig gesteigert. Nach mehreren 3. Plätzen und einem 2. Platz im Jahr 2017 bei den Jungen III ist 2019 das bisher erfolgreichste Jahr für die Turnerinnen und Turner des Friedrich-Koenig-Gymnasium, denn mit den zwei weiteren Podestplätzen beim Landesfinale in der Wettkampfklasse IV, sowohl Mädchen als auch Jungen, gehört das FKG zu den aktivsten und besten "Turnschulen" in Bayern.
Alexa Leonhardt, Fannie Wehr, Lea Dirsch, Sophia Postler und Sophia Rügemer (beim Bezirksfinale Liora Borbe) erturnten den dritten Platz und damit das bisher beste FKG-Ergebnis in dieser Wettkampfklasse. Jan Luis Hümmert, Julian Müller, Emil Weißmann, (verstärkt mit den zwei erlaubten Mädchen) Karla Keller und Valentina Stanjek wiederholten den Vorjahreserfolg des FKG und erreichten ebenfalls den dritten Platz.
Nicht vergessen werden sollen unsere Mannschaften, die es nicht bis ins Landesfinale geschafft, aber das FKG beim Bezirksfinale würdig vertreten haben. Unsere zweite Mannschaft in der Klasse Mädchen IV war in der Besetzung Clara Geltinger, Annika Bernhard, Hanna Coric, Tara Stemann und Sophia Rügemer der ersten Mannschaft knapp auf den Fersen und wurde zweiter. In der Klasse Mädchen II erreichten Luzie Paskuda, Antonia Heinrich, Lara Hahn, Lea Bernhardt und Carlotta Brux einen respektablen 4. Platz. In der Klasse Jungen III traten Max Möhnle, David Henig, Jannis Müller und Leo Hien an und gewannen Bronze.
Auch im nächsten Jahr werden wir an den Wettkämpfen teilnehmen und ich freue mich auf viele neue Talente.
Peter Hien

Exkursion zum Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik

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Am 12.2.2019 durfte unser W-Seminar "Die wunderbare Welt der Insekten" zum zweiten Mal das Biozentrum der Universität Würzburg besuchen. Unser Ziel war dieses Mal der Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik, um dort einen Einblick in die Arbeit der Profi-Forscher erhalten zu können. Dort lernten wir Frau Prof. Förster und ihre Forschung kennen, die sich hauptsächlich mit der Funktionsweise von inneren Uhren befasst.
In einer kurzen Einleitung erklärte uns die Professorin ihren Berufsweg. Nach ihrem Biologiestudium arbeitete sie zunächst in der Pflanzenphysiologie, um sich nach einigen Jahren auf das Themengebiet der inneren Uhr zu spezialisieren.
Die innere Uhr ist vereinfacht gesagt ein System, welches in Lebewesen den Tag-Nacht-Rhythmus vorgibt.
Frau Prof. Förster entschied sich dafür, die innere Uhr an der Taufliege Drosophila melanogaster zu untersuchen, da das genetische Arbeiten mit dieser Fliegenart viel einfacher ist als mit Säugetieren.
Durch mutante Fliegen kennt man drei Fälle mit einer gestörten inneren Uhr: Die innere Uhr ist zu schnell, d.h. die Fliege hat anstatt eines 24-Stunden-Tags nur einen 19-Stunden-Tag. Die innere Uhr ist zu langsam, d.h. die Fliege hat anstatt eines 24-Stunden-Tags einen 28-Stunden-Tag. Es gibt keine innere Uhr, d.h. die Fliege hat keinen richtigen Tag-Nacht Rhythmus.
Dass es diese drei Fälle gibt, liegt daran, dass es im Genom der Fruchtliege zu jeweils einer Punktmutation (eine DNA-Base ist ausgetauscht) in einem wichtigen Kontroll-Gen kam. Mit diesen Erkenntnissen konnte man auch die inneren Uhr des Menschen besser verstehen.
Nach diesem Vortrag führte uns die Professorin noch durch einige Laborräume und erklärte uns z. B. die Arbeit mit dem Konfokal-Mikroskop.
Nach der Führung zeigte uns ihre Mitarbeiterin, Frau Clemens-Richter, die Fliegenhaltung. Mit ihr schauten wir genetisch veränderte Fruchtfliegen unter dem Binokular an. Da die Tiere noch lebten, mussten wir sie dauerhaft mit CO2 betäuben, was das Beobachten der Fliegen enorm erleichterte.
Abschließend danken wir sehr herzlich Frau Prof. Förster und Frau Clemens-Richter für diese sehr interessante und sehr gut gelungene Exkursion, wie auch die positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Schüler bestätigten.
Akbar Korodowou (Q11)

Qualifiziert für das Bundesfinale von Jugend präsentiert

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Würzburg, 20.02.2019: Für Annika Müller geht es im September zum großen Bundesfinale von Jugend präsentiert nach Berlin. Sie belegte beim Jugend präsentiert-Schulwettbewerb am Friedrich-Koenig-Gymnasium mit ihrer Präsentation "Wie funktioniert die Niere?" den ersten Platz und steht somit direkt im Bundesfinale. Mit seiner Präsentation "Wie entstehen Föhnwinde?" schaffte es Samuel Rauh auf den zweiten Platz und hat sich damit die Einladung zu einer regionalen Qualifikationsrunde gesichert. Beim finalen Schulwettbewerb waren insgesamt sieben Schüler angetreten, die sich zuvor in ihren Kursen für das Schulfinale qualifiziert hatten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Dabei waren nicht nur Sachverstand, sondern auch Begeisterungsfähigkeit gefragt ? kurz, die Zuhörer mit rhetorischer Sicherheit und Souveränität für das Vortragsthema zu gewinnen.
Neben der Möglichkeit, sich über einen Schulwettbewerb für den Bundeswettbewerb zu bewerben, können sich Schülerinnen und Schüler auch direkt mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation bis 1. März 2019 bei Jugend präsentiert bewerben.
Mit dem Einzug in das Finale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.
Bei einer regionalen Qualifikationsrunde treten Schüler die bei Schulwettbewerben erfolgreich waren und die besten aus den Videobewerbungen noch einmal auf Regionalebene gegeneinander an, um sich einen Platz im Bundesfinale und bei einer Präsentationsakademie zu sichern.
Das Finale findet vom 13.-15. September in Berlin statt, wo die bundesweit 150 besten Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 15. September vor großem Publikum im Berliner Kino International um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.
Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Weitere Informationen: https://www.jugend-praesentiert.de/.
Pressemitteilung von Jugend präsentiert

Gastaufenthalt in Trient

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Wir, Anna und Katharina aus der Q12, hatten das große Glück an einem zweiwöchigen Gastaufenthalt in Trient teilnehmen zu dürfen. Jedes Jahr werden vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz in Bonn (PAD) in Zusammenarbeit mit der autonomen Provinz Trient Stipendien an ca. 40 Italienisch lernende Schüler aus ganz Deutschland vergeben.
Am Freitag, dem 19.10.2018, ging es für uns los: Wir fuhren mit dem Zug von Würzburg nach München und trafen uns dort mit den anderen Stipendiaten und den zwei Begleitlehrerinnen. Nachdem wir den Ablauf besprochen hatten, stiegen wir in den Bus nach Trient. Nach ca. sechs Stunden Fahrt wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Schnell wurde uns bewusst, dass unsere Bedenken hinsichtlich der italienischen Sprache unbegründet gewesen waren.
Den Samstag verbrachten wir vormittags in der Schule, da es in Italien üblich ist, auch samstags zur Schule zu gehen. Nachmittags besichtigten wir mit der Gastfamilie Trient und tranken nach italienischer Art einen Espresso in einer Bar. Am nächsten Tag stand ein gemeinsamer Ausflug mit den anderen deutschen Schülern und ihren italienischen Partnern nach Verona auf dem Programm. Wir besichtigten unter anderem die berühmte Piazza delle Erbe, die Arena und das Haus der Julia aus "Romeo und Julia". Dort ist es Tradition, die Brust der Julia-Statue zu berühren, um eines Tages die große Liebe zu finden...
Während der Woche wurden verschiedene Aktivitäten für die Gruppe angeboten. Wir besuchten z.B. ein höherklassiges Basketballspiel der Trienter Mannschaft, besichtigten die Burg "Buonconsiglio", ein Wahrzeichen Trients, gingen in das naturwissenschaftliche Museum MUSE und genossen in einer Hotelfachschule im nahegelegenen Ort Levico ein typisch italienisches 4-Gänge-Menü.
Ein Ziel des Aufenthalts ist es, dass man einen Einblick in das italienische Schulsystem bekommt. So verbrachten wir viel Zeit in der Schule gemeinsam mit unseren Gastschülern. Gravierende Unterschiede konnten wir nicht feststellen, außer, dass samstags Unterricht stattfindet.
Die mit der Familie geplanten Ausflüge am zweiten Wochenende, wie z.B. Wandern in den Bergen oder die Besichtigung von Bologna, fielen dann leider buchstäblich ins Wasser. Aufgrund von starken Regenfällen gab es Überschwemmungen, sodass einige Straßen gesperrt werden mussten und infolgedessen auch die Schulen geschlossen blieben. So verbrachten wir viel Zeit zu Hause bei unseren Gastfamilien und konnten diese besser kennenlernen.
Unser Aufenthalt in Trient endete mit einem gemeinsamen Abschiedsessen in einer Pizzeria in Trient.
Insgesamt waren es zwei sehr schöne Wochen und eine Erfahrung, die man in jedem Fall wahrnehmen sollte, falls sich die Möglichkeit bietet.
Zum Schluss möchten wir dem PAD danken, der uns dieses Stipendium ermöglicht hat. Wir haben nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern können, sondern auch einen Einblick ins italienische Leben bekommen. Den Kontakt zu unseren Gastfamilien werden wir sicher beibehalten.
Anna Kosel und Katharina Schüll (Q12)

Kunstausstellung

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Kunstausstellung: gemeinsames Projekt des Friedrich-Koenig-Gymnasiums und der Christophorus-Schule "Jeder einzelne Würfel verkörpert ein Individuum", so die Kunstlehrerin Frau Issing der Klasse 7e des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.
Vermische Farben auf einer Folie und es entsteht ein Zufallsprodukt. Unter diesem Motto im Rahmen der 1. Würzburger Inklusionswochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Christophorus-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung) von November bis Januar gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums an einem Kunstprojekt.
Im Vordergrund dieses Kunstprojektes stand für beide Schulklassen zunächst die "Begegnung". Ein Schüler der Klasse B4 von der Christophorus-Schule beschrieb, wie es ihnen am Friedrich-Koenig-Gymnasium erging: "Zwei verschiedene Welten sind sich begegnet und es war unbeschreiblich schön!"
Genau das spiegelt sich auch in ihrem Kunstprojekt wieder: verschiedene Farben treffen aufeinander und verschmelzen zu einer völlig neuen Farbe. Gut zu erkennen an ihrer Arbeit, wo sich beispielsweise gelb und blau zu einem saftigen grün verfärbte. Jeden Dienstag von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr trafen sich beide Schulklassen im Kunstraum des Gymnasiums. Nach zahlreichen Ideensammlungen haben sich die Schüler*innen für eine Neugestaltung der Mobile in der Aula des Gymnasiums mit vielen Würfeln aus Folie und Farbinnenverläufen entschieden.
Diese Idee war für alle Schüler umsetzbar und ansprechend. Gemeinsam wurden die Folien in den unterschiedlichsten Farben bemalt, wodurch die verschiedenen Farben ineinander verschmolzen sind. Anschließend wurden diese in Form eines Würfels ausgeschnitten und zusammengefaltet, sodass am Ende der fertige Würfel entstanden ist.
In der Aula des Gymnasiums kann das fertige Kunstprojekt betrachtet werden. Jeder einzelne Würfel ist einmalig und verkörpert ein Individuum. Die bunten Farben in den Würfeln stehen für die unterschiedlichen Charaktere von jedem einzelnen Menschen. Auch hier kommt das Thema der Inklusion zum Vorschein: "Normal ist allein die Tatsache, dass Unterschiede vorhanden sind"!
An einem Dienstagvormittag trafen sie die beiden Schulklassen (7e und B4) noch einmal, um auch anderen Schulklassen des Gymnasiums ihr Kunstprojekt in der Aula vorzustellen.
Anschließend ging es zurück in den Kunstraum, wo Kaffee und Kuchen bereitgestellt wurden. Hier wurde viel gelacht und abschließend festgehalten: "Jeder Mensch ist einzigartig, genauso wie die gebastelten Würfel!"
Laura Gorbracht (FHWS)

4. Schulstadtmeisterschaft im Sportklettern mit starkem Nachwuchs

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Friedrich-Koenig-Gymnasium in beiden Altersklassen Stadtmeister Der neue Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg Herr Könneke begrüßte zusammen mit Herrn Erdinger als dem stellvertretenden Schulleiter der ausrichtenden Schule (FKG) 94 Schülerinnen und Schüler im DAV-Kletterzentrum zur 4. Schulstadtmeisterschaft im Sportklettern. Die große Teilnehmerzahl macht deutlich, dass sich das Sportklettern auch an den Schulen großer Beliebtheit erfreut und die vielfältige Zusammenarbeit von Schule und Verein reiche Früchte trägt. Das FKG war mit insgesamt zehn Teams vertreten.
Die Schulstadtmeisterschaft wurde als Mannschaftswettbewerb in Anlehnung an die olympischen Wettkampfbestimmungen in den Disziplinen Lead, Speed und Bouldern ausgetragen - also Klettern am Seil in einer Normalroute, Klettern auf Zeit und Lösen von Kletterproblemen an Kletterwänden im bodennahen Bereich. In einem abwechslungsreichen und sportlich fairen Wettbewerb konnte auch in diesem Jahr der starke Kletternachwuchs des FKG die Stadtmeisterschaft in beiden Altersklassen gewinnen. Bei den Älteren in der WK II gewann das Team FKG 1 mit Elena Harbauer, Malte Korte, Johanna Ludwig, Yannis Morell und Tim Würthner alle drei Teildisziplinen und belegte somit den 1. Platz. Bei den Jüngeren in der WK III stand zunächst das Team FKG 1 ganz oben auf dem Siegerpodest. Jedoch mussten die Ergebnisse aufgrund eines Eingabefehlers korrigiert werden und letztendlich gewann das Team FKG 2 mit Lea Lavalaye, Jonas Ludwig, Max Pospichil, Lio Thonteh, Max Weidner und Ella Wiegand.
Die Siegerehrung wurde vom ersten Vorsitzenden der DAV-Sektion Würzburg Herrn Dr. Martin Rainer und dem Schulleiter des Friedrich-Koenig-Gymnasiums Herrn Korn vorgenommen. Die erstplatzierten Teams wurden mit dem T-Shirt des Würzburger Stadtmeisters geehrt.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle der DAV-Sektion Würzburg, die wieder das Kletterzentrum als attraktive Wettkampfstätte zur Verfügung stellte.
Semir Kamhawi

Totale Mondfinsternis am Jahresbeginn 2019

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Gleich zu Beginn des Jahres 2019 fand ein besonderes astronomisches Ereignis statt: Am 21. Januar 2019 war eine totale Mondfinsternis.
Die Mondbilder dieses Artikels finden Sie hier: https://www.dropbox.com/sh/wg3d18w1vrbos1t/AAAyTiBb7wIjm0fMt6fERleIa?dl=0.
Totale Mondfinsternisse sind zwar häufiger beobachtbar als totale Sonnenfinsternisse, trotzdem sind sie rare astronomische Besonderheiten: Auch wenn uns allen noch die letzte totale Mondfinsternis vom 27. Juli des letzten Jahres gut in Erinnerung ist ? damals war vom Jahrhundert-Blutmond die Rede ? sind totale Mondfinsternisse bei uns nur alle eineinhalb bis zwei Jahre beobachtbar. Das Besondere an der totalen Mondfinsternis im Sommer 2018 waren ihre sehr lange Dauer, und dass die Phase der totalen Finsternis zu einer angenehmen Zeit in einer lauen Sommernacht lag.
Dieses astronomische Ereignis ließen sich einige astronomiebegeisterte Schüler und Lehrer nicht entgehen. Dabei hatten sie großes Glück, denn 20 Minuten, bevor der Halbschatten der Erde den Mond berührte, riss der bis dahin vollständig bewölkte Himmel an der Hans-Haffner-Sternwarte auf und gab den Blick auf den Erdtrabanten frei. Um 4:33 Uhr trat der Mond in den Kernschatten der Erde ein und der Mond verfärbte sich langsam von Süden her blutrot. Beeindruckend war dabei auch, wie schnell es durch die einsetzende Bedeckung des Monds deutlich dunkler wurde. Ab 5:41 Uhr strahle der Mond in einem wunderschönen rotorange: Blutmond.
Zu den FKG-Astronomen stießen dann noch unsere ehemalige Konrektorin Michaela Zahn und ihr Ehemann, die es sich nicht nehmen ließen, bei den Schülern und Lehrern an der Sternwarte vorbeizuschauen. Obwohl die Nacht bei knapp -6°C frostig war, fesselte das faszinierende Himmelsschauspiel die Hobbyastronomen und entschädigte für die sehr kurze Nacht.
Um 6:43 Uhr begann der Mond aus dem Kernschatten auszutreten und von oben her wieder im gewohnten Silbrig-weiß zu erstrahlen, jedoch bedeckten aufkommende Wolken ihn kurz darauf, sodass die Gruppe um kurz nach 7 Uhr mit dem Abbau der Instrumente begann. Durchgefroren und etwas müde, aber dennoch glücklich, machte sich die Gruppe auf den Weg nach Würzburg, um rechtzeitig zum Unterricht im FKG zu sein.
Mondfinsternisse kommen zustande, wenn sich die Erde zwischen den Mond und die ihn beleuchtende Sonne schiebt und so der Schatten der Erde auf den Mond fällt. Wenn dabei Sonne, Erde und Mond wie am 21. Januar 2019 genau auf einer Geraden liegen, verdunkelt der Kernschatten der Erde den Mond komplett und kommt es zu einer totalen Mondfinsternis. Ganz dunkel wird der Mond dabei jedoch trotzdem nicht, weil die Erdatmosphäre einen Teil des Sonnenlichts auf den Mond lenkt. Dieses Licht ist außerdem rot, was in früheren Jahrhunderten als unheilvoll empfunden wurde. Die Färbung kommt daher, dass das langwellige rote Licht die Erdatmosphäre leichter durchdringen kann als das kürzerwellige grüne und blaue Licht. Dieses wird nämlich in der Erdatmosphäre stärker gestreut, sodass davon viel weniger auf den Mond fällt. Somit überwiegt der rote Anteil deutlich und der verfinsterte Mond erscheint rot, weshalb auch vom ?Blutmond? gesprochen wird.
Bis wir das nächste Mal eine totale Mondfinsternis bei uns beobachten können, müssen wir zehn Jahre warten. Zwar gibt es in den Jahren 2022 und 2025 bei uns wieder Mondfinsternisse, diese werden aber schlecht beobachtbar sein, da der Mond dann in der Bedekungsphase nur knapp über dem Horizont stehen wird. Erst 2028, am Silvesterabend, wird die nächste Mondfinsternis stattfinden, die bei uns in Mainfranken halbwegs gut beobachtbar sein dürfte.
Christian Lorey, Martin Feige

Evolutionsbiologische Führung im Botanischen Garten

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Am Montag, den 17.12.2018, unternahm der Bio-Kurs von Frau Öhrlein zusammen mit den Biologiereferendaren eine Exkursion in den Botanischen Garten der Universität Würzburg. Dort führte uns Herr Dr. Vogg, der Leiter des Botanischen Gartens, durch den Tropenschauhauskomplex.
Im Gewächshaus mit der Klimaführung des immerfeuchten Tieflandregenwaldes ergänzte Herr Dr. Vogg unseren Blick auf die Fülle tropischen Wachstums mit Erklärungen zu Lianen, Würgefeigen, der Kokosnuss und Mangroven. Lianen sind Kletterpflanzen. Sie wachsen an Bäumen empor und gelangen so an das Sonnenlicht, das die dichten Baumkronen des tropischen Regenwaldes kaum durchdringen kann. Würgefeigen haben ihren Namen von der Besonderheit, dass sie ihren Wirt (Baum) langsam durch das Unterbinden des Wasser- und Nährstofftransports erdrosseln. Wird eine Kokosnuss, nachdem sie monatelang im Salzwasser getrieben ist, an eine neue Küste angespült, besitzt sie immer noch die Fähigkeit auszukeimen. Bei Mangroven keimen die Samen bereits aus, wenn sie noch an der Pflanze hängen. Fallen die Embryonen ab, können sie in einer nur wenige Stunden dauernden Ebbe einwurzeln.
Im Gewächshaus, welches das Klima des tropischen Bergnebelwaldes imitiert, wurden uns Baumfarne vorgestellt. Die Besonderheit dieser Pflanzen ist, dass sie ihre Wurzeln hauptsächlich außen am Stamm tragen, da die Luftfeuchtigkeit in dieser Region besonders hoch ist. So kann Wasser nicht nur aus dem Boden, sondern auch aus der Luft aufgenommen werden.
Im Gewächshaus mit der Klimaführung der Trockengebiete der Erde verglichen wir die Euphorbien Afrikas und die Kakteen Amerikas. Bei beiden ist die Sprossachse aufgrund von Wasserspeicherung verdickt und sind die Blätter als Dornen ausgebildet. Das ähnliche Erscheinungsbild dieser Sukkulenten lässt sich auf eine konvergente Entwicklung zurück-führen.
Im letzten Gewächshaus mit einer beeindruckenden Anzahl von Nutzpflanzen der Tropen und Subtropen erhielten wir interessante Informationen über einige ausgewählte Pflanzen, wie z. B. Baumwolle, Kaffee, Kakao, Vanille und Kautschuk. Staaten haben z. B. versucht, ihre Monopolstellung im Hinblick auf Nutzpflanzen zu halten. Dies gelang jedoch nicht. Es wurden z. B. Samen von Kautschukbäumen in toten Krokodilen, die ausgeführt werden durften, aus Brasilien geschmuggelt.
Wir danken Herrn Dr. Vogg für die informative und sehr interessante Führung!
Simon Krug, Lilian Gawlas (Q12)

Exkursion an das Biozentrum

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Am 4.12.2018 besuchte unser W-Seminar "Die wunderbare Welt der Insekten" das Biozentrum der Universität Würzburg, um gemeinsam mit den Profi-Forschern Prof. J. Spaethe und Dr. O. Geissler vom Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie Verhaltensversuche mit Blattscheiderameisen und Erdhummeln durchzuführen. Gleichzeitig sollte uns der Besuch im Biozentrum auch eine Inspiration für mögliche Fragestellungen für unsere Seminararbeiten bieten. Bevor wir mit den Versuchen anfingen, bekamen wir von den beiden Forschern eine kurze Einführung in die faszinierende Insektenwelt und erhielten Hinweise für die Durchführung der beiden Experimente. Dann bildeten wir zwei Gruppen und teilten uns auf die zwei Stationen auf, an denen die Versuche durchgeführt werden sollten.
An der ersten Station wurde die Farbwahrnehmung von Erdhummeln erforscht. Der Versuch diente dazu, festzustellen, ob Erdhummeln eine genetisch kodierte Farbpräferenz aufweisen. Hierbei wurden Tiere für den Versuch gewählt, die noch nie Farben wahrgenommen haben. Ihre Nahrung, Zuckerwasser, sammelten die Erdhummeln bisher in einer Flugarena immer von grauen Täfelchen. Bei dem Versuch suchten wir uns daher zunächst drei fleißige Erdhummeln aus, die besonders viel Zuckerwasser sammelten und sperrten alle anderen Tiere in ihr Nest, da sie bei dem Versuch sonst stören würden. Zunächst blieben die grauen Täfelchen mit dem Zuckerwasser in der Flugarena und eine der Hummeln wurde aus dem Nest gelassen.
Sobald diese nach dem Sammeln von Zuckerwasser zurück in das Nest flog, wurden die grauen Täfelchen durch blaue, grüne und gelbe Kärtchen ausgewechselt, auf die jeweils ein Tropfen Wasser geträufelt wurde. Anschließend wurde die gleiche Erdhummel wieder aus dem Nest gelassen und es wurden die Farben der Blättchen für die ersten 10 Anflüge notiert. Herr Prof. Spaethe beantwortete währenddessen aufkommende Fragen der Schüler. Bei den Versuchen konnte beobachtet werden, dass die Erdhummeln mehrheitlich die grünen Tafeln anflogen, während die blauen und gelben Farbtafeln deutlich seltener angeflogen wurden. Dies deutet an, dass Erdhummeln eine genetisch kodierte Farbpräferenz aufweisen, die ihnen hilft, Blüten in ihrer Umwelt besser wahrzunehmen.
An der anderen Versuchsstation wurden Verhaltensversuche mit Blattschneiderameisen durchgeführt. Hierzu wurde eine Ameise gewogen und danach das Gewicht des Blattes bestimmt, welches das Tier getragen hat. Danach stoppten die Schülerinnen und Schüler die Zeit, wie lange eine Ameise mit Beladung für einen Meter Wegstrecke benötigt. Die Daten wurden anschließend in einer Excel-Tabelle gesammelt und in ein Diagramm umgewandelt. In diesem wurde beispielsweise dargestellt, wie viel Gewicht eine Ameise in Bezug auf ihre Körpermasse trägt und wie sich die Laufgeschwindigkeit mit der Beladung verändert. Bei dieser Station stand uns Herr Dr. Geissler mit Rat und Tat zur Seite und beantwortete alle aufkommenden Fragen. Von allen Schülern gab es ausschließlich positives Feedback über die Exkursion ins Biozentrum. Viele waren der Meinung, dass es ein wirklich schöner Ausgleich zum sonst manchmal etwas tristen Schulalltag war und wir hoffen alle bereits auf eine zweite Exkursion ins Biozentrum am Hubland.
Annika Müller (Q11)

Ohne Sprache geht es nicht

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Lehrer klagen heutzutage, dass die Spracharmut der Schüler von Jahr zu Jahr zunimmt, dass bei Klassenarbeiten häufig Sätze zu lesen sind, die grammatikalisch falsch sind und, dass die deutsche Rechtschreibung nicht beachtet wird. Versagen hierzulande die Deutschlehrer oder ist das Sprachlernen Aufgabe von allen Lehrern? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich Prof. Josef Leisen seit Jahren. Dabei hat er anfangs als Lehrer im Auslandsschulwesen, als Seminarleiter, als Leiter des Studienseminars in Koblenz und als Fachdidaktiker der Universität Mainz sehr viele Erfahrungen sammeln können. Diese Erfahrungswerte gibt er heute gerne an angehende Lehrkräfte weiter.
Zu dieser Thematik hat er daher am 18.12.2018 vor ca. 50 Referendaren und erfahrenen Lehrkräften eine kurzweilige Fortbildung gehalten. Dabei konnte er mit interessanten Beispielen aus dem Unterrichtsalltag alle Teilnehmer begeistern. Besonderer Wert soll im Unterricht dabei auf die Bildungssprache, die von der Alltagssprache abgegrenzt werden muss, gelegt werden. Schüler müssten im Unterricht in ein Sprachbad der Bildungssprache eintauchen können und ihre korrekte Verwendung einüben. Nur wenn das konsequent vermittelt werde, könnten sich die Schüler dann in den unterschiedlichen naturwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern korrekt ausdrücken.
Die Referendare waren von der Fortbildung und den Möglichkeiten, die Prof. Leisen aufzeigte, begeistert: "Das war eine Fortbildung, die uns für unseren Unterrichtsalltag wirklich etwas gebracht hat."
So bleibt festzuhalten, dass die Sprache für das Lernen in jedem Unterrichtsfach sehr wichtig ist und in keinem Fach darauf verzichtet werden kann auf die Einhaltung einer korrekten Fachsprache großen Wert zu legen. Am Ende sind doch alle Lehrer auch Deutschlehrer.
Christoph Bauer

Lesung mit Dr. Umeswaran Arunagirinathan

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"Sri Lanka ist eine wunderschöne Insel, mit vielen schönen Stränden. Im Süden liegen herrliche Berge mit Teeplantagen. In Kandy, der heiligen Stadt der Buddhisten, befindet sich ein Tempel, wo ein Zahn Buddas aufbewahrt wird. - [...] Aber diese Idylle trügt." Umeswaran Arunagirinathan, geboren 1978 in Sri Lanka, hat mit seiner Lesung am 6.11. Zuhörerinnen und Zuhörer sofort in seinen Bann gezogen. Wir haben von dem unglaublichen Fluchtweg eines Dreizehnjährigen gehört, für den klar war, dass es kein Zurück mehr gab und nur vielleicht oder hoffentlich ein Ankommen in der Fremde, in Deutschland, bei einem Verwandten. "Zu meinen frühen Kindheitserinnerungen gehören Gespräche darüber, wie man das Land am besten verlassen und wohin man flüchten könnte. Meine Heimat, mein Zuhause, war nicht sicher; hier war man immer in Lebensgefahr und eigentlich wollten die meisten Menschen nur weg. [?] Meine Mutter hat sich immer in der Nachbarschaft nach Fluchtmöglichkeiten für uns Kinder umgehört. Man kannte ja Nachbarn, die geflohen waren oder ihre Kinder mit Schleppern nach Europa und Amerika geschickt hatten." Manch einer mag da kurz den Atem angehalten haben; passt das Bild eines kompetenten und v.a. lebensrettenden Schleppers ? "kompetent, da ein Mensch, der geographisch und politisch über den Fluchtweg sehr gut informiert ist" - doch so gar nicht zu dem der kriminellen Schlepperbanden, die wir in politischen Diskussionen meist in unseren Köpfen haben.
Der MZR war bis auf den letzten Platz gefüllt, Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe, der SMV, Schülerinnen und Schüler der Initiative SOR SMC, zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte waren zusammengekommen, um der Lesung des deutschen Arztes und angehenden Herzchirurgen zu folgen.
Dr. Umes, wie ihn seine Patienten heute nennen, las aus seinen beiden Büchern "Allein auf der Flucht" und "Der Fremde Deutsche". Erstaunlich, wie es ihm beim Lesen und Erzählen immer wieder gelingt, seine Zuhörer nicht nur nachdenklich zu stimmen oder betroffen zu machen, sondern auch zum Lachen zu bringen. Humor, so meint Umes sei ganz wichtig, denn ohne eine gewisse Leichtigkeit könne man nicht auf Menschen zugehen, die sich vor jemandem, der fremd erscheint - obwohl er doch längst hier bei uns in Deutschland zu Hause ist ? verschließen. In seinem zweiten Buch reihen sich Geschichten aneinander, in denen er beschreibt, wie er Ablehnung und Vorurteilen bis heute mit Humor und Offenheit begegnet. So meint er z.B. dass es ja schon nett sei, wenn ihn jemand wegen seiner guten Deutschkenntnisse lobe, dieser jemand könne ja nicht wissen, dass Deutsch tatsächlich die Sprache sei, die er heute am besten spreche.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Initiative "Demokratie leben!" in Würzburg, die diese großartige Lesung an unserer Schule finanziert hat.
Herzlichen Dank auch an das P-Seminar der Q11 "Flucht hat ein Gesicht", das für die Organisation des gelungenen Abends verantwortlich war. Gut gemacht!
Annette Berger

SMV-Seminar

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In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien fuhren die neu gewählten Schülersprecher Alina Wittke Q11, Laurenz Reichert Q11 und Linus Kämmerer, 10a und weitere 25 SMV Mitglieder zum SMV Seminar in das Jugendgästehaus Windrad am Heuchelhof. Begleitet wurde die Gruppe von den beiden Verbindungslehrern Herrn Göbel und Frau Schäfer.
Hier hatten sie von Mittwochmittag an einen Tag Zeit, um die zahlreichen Aktionen der SMV (wie z.B. Weihnachtspost, Christbaumverkauf, Verpflegung an den Elternsprechabenden, Mottotage) für das nächste Schuljahr zu planen. Die meiste Zeit und Vorbereitung verwendete die Gruppe jedoch darauf, sich über zukünftige Themen und Projekte für "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" für das kommende Schuljahr Gedanken zu machen. Es wurden dazu lange Gespräche geführt, interessante Ideen gewälzt und viel diskutiert.
Nachdem im letzten Schuljahr leider ein großer Teil der aktiven Schülerinnen und Schüler der SMV nach der Q12 die Schule verlassen hat, sind wir froh, dass es uns gelungen ist, die entstandene Lücke so schnell wieder schließen zu können. Zu Schuljahresbeginn konnten wir viele neue Schülerinnen und Schüler für die Arbeit in der SMV begeistern und wir freuen uns, dass diesmal beim SMV-Seminar Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen vertreten waren.
Bei Kennenlernspielen, bei Tee und Kuchen und vor allem beim gemeinsamen Pizzabacken lernten sich die Teilnehmer des SMV-Seminars besser kennen und verstanden sich auf Anhieb prima. Nach dem Abendessen gab es sogar noch einen spontanen Tanz?Flashmob im Speisesaal.
Wir hoffen, dass alle SMV-Mitglieder weiterhin so kooperativ, freundschaftlich, aufgeschlossen und vor allem schwungvoll an die Arbeit gehen, wie das im SMV-Seminar der Fall war. Die Stimmung hier war nämlich großartig. Weiter so!
Sabine Schäfer

Bienenprojekt bei Science on Stage

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Berlin, 07.11.2018: Science on Stage Deutschland e.V. lädt vom 16.-18. November zum Nationalen Festival 2018 am Max Delbrück Communications Center der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin. Drei Tage lang stellen rund 100 der engagiertesten Lehrkräfte des Landes auf der Bildungsmesse innovative Projekte für den MINT-Unterricht vor. Mit ihrer Teilnahme bewerben sich die Lehrkräfte zudem für einen Platz in der deutschen Delegation beim Europäischen Science on Stage Festival 2019 in Cascais, Portugal. Dabei sind in diesem Jahr auch Christoph Bauer und Dr. Monika Fröhlich vom Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg.
Ohne Biene keine Menschen: Schülerinnen und Schüler forschen zur Honigbiene
Die Biene ist das drittwichtigste Nutztier weltweit und sie ist akut bedroht: Christoph Bauer und Dr. Monika Fröhlich haben die Honigbiene zum Mittelpunkt eines Seminarprojektes gemacht, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Tier befassen. Dabei untersuchen sie etwa auf welche Duftstoffe die Biene reagiert, fertigen Dauerpräparate an und stellen selbst ?Bienenprodukte? her, die sie anschließend vermarkten. Mit diesem umfassenden Projekt zur Umweltbildung haben sich Bauer und Fröhlich unter zahlreichen Einsendungen besonders für die Teilnahme am Festival qualifiziert. Die Idee hat nun die Gelegenheit Schule zu machen ? nicht nur bei den Kollegen in Deutschland.
Inspirierende Ideen für Europa: Wer vertritt Deutschland 2019 in Portugal?
In Berlin werden elf MINT-Lehrkräfte gekürt, die Deutschland im November 2019 auf dem Science on Stage Bildungsfestival in Cascais ? dem größten Lehrerfestival für Naturwissenschaften in Europa ? vertreten. Unter dem Motto ?Skills for the future? stellen dort MINT-Lehrerinnen und -Lehrer aus über 30 europäischen Ländern ihre Unterrichtsprojekte vor. Besonders spannende Unterrichtsideen machen nach dem Festival in Portugal international Schule: In viele Sprachen übersetzt finden sie als Unterrichtsmaterialien europaweit Verbreitung. So vielleicht auch bald das Projekt aus Würzburg.
Das Projekt aus Würzburg Christoph Bauer (Biologie/Chemie) mit Dr. Monika Fröhlich, Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg (MINT-EC), Bayern: "Bienenbiologie: Dauerpräparate, Rüsselreflex und Shampoo"
Bienen sind für den Menschen wichtige Nutztiere, deren ökologische und ökonomische Bedeutung oft unterschätzt wird. In diesem Projekt steht die Umweltbildung im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler forschen zum System Honigbiene. Dazu untersuchen sie den Rüsselreflex sowie dessen mögliche Konditionierung auf verschiedene Duftstoffe. Sie fertigen Dauerpräparate von toten Bienen mit Giesharz an und stellen auch Haarlotionen her, die mit Bienenprodukten veredelt werden. Die Schülerinnen und Schüler gestalten aktiv die Projektentwicklung und werden an die Grundprinzipien der Projektplanung und -entwicklung herangeführt. Die dabei entstehenden Materialien können danach von neuen Schülergruppen genutzt werden.
Nationales Science on Stage Festival 2018: Termin: 16. bis 18. November 2018, Eröffnung am Freitag, 16.11., 15.30 Uhr Open Day für das allgemeine Publikum: Samstag, 17. 11., 10 bis 18 Uhr Ort: Campus Berlin-Buch, MDC.C Max Delbrück Communications Center, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin-Buch
Über Science on Stage Deutschland e.V. Science on Stage bietet mit Europas größten Lehrerfestivals, Workshops und Fortbildungen Lehrkräften naturwissenschaftlicher Unterrichtsfächer eine Bühne, ihre besten Unterrichts-projekte gemeinsam zu präsentieren und voneinander zu lernen. Die Initiative besteht seit 2003 und erreicht von der Grundschule bis zur Oberstufe 100.000 Lehrer in über 30 Ländern. Science on Stage Deutschland e.V. wird im besonderen Maße gefördert von think ING., der Initiative für Ingenieurnachwuchs des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL.
Pressemitteilung von Science on Stage Deutschland e.V.

Aktionstag - Europa in meiner Region

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Am 28.09.2018 besuchten wir im Vogel Convention Center den Aktionstag "Europa in meiner Region" der "initiative junge forscherinnen und forscher e.V. (IJF)". Um 10.00 Uhr begann die Veranstaltung mit der Begrüßung und der Vorstellung aller anwesenden Schulen, so auch des FKG, das mit zwei naturwissenschaftlichen Schwerpunktklassen (9a und 10a) vor Ort war. Anschließend interviewte Willi Weitzel - Moderator und gleichzeitig Schirmherr der IJF - Oberbürgermeister Christian Schuchardt, den Vorstand der IJF Prof. Dr. Jochen Seufert und weitere Personen zum Thema "Europa und die jungen Menschen sind uns besonders wichtig". Die "Physikanten & Co." präsentierten danach, wie auch im weiteren Verlauf des Tages, tolle Wissenschaftsshows und begeisterten alle mit ihren Experimenten. Danach stellte Christoph Petschenka, Geschäftsführer der IJF, das spannende und erfolgreiche Projekt ?Nachwuchsförderung 4.0 - Qualifizieren für die Zukunft!? vor. Bezüglich der Berufsperspektiven in MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) befragte Willi Weitzel zwei Auszubildende und zwei Doktoranden. Später gingen die Schüler der anderen Schule in Workshops mit Themen aus den Bereichen Bionik, Leichtbau und Energie. Nachdem wir einem interessanten Dialogforum mit Statements aus Bildung, Forschung und Wirtschaft beiwohnten, konnten wir noch den anderen Teilnehmer bei ihren Workshops über die Schulter schauen. Wieder zurück im Vortragsraum, roch es dort nach leckeren Essen, welches unsere hungrigen Bäuche füllte. Nachdem Willi Weitzel zu unserer Freude wenigstens kurz Zeit für ein Foto mit uns hatte, machte er weiter mit einem fantastischen Vortrag über das Miteinander in Europa, den er als Weltreporter verfasst hatte. Nach einer letzten Wissenschaftsshow gingen wir um 14.30 Uhr nach einem erlebnisreichen Tag nach Hause.
Gabriela Eulitz, Mia Morell, Alina Winkler (9a)

Siemens-Partnerschaft fortgesetzt

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Siemens und das Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg verlängern die bestehende Partnerschaft um weitere zwei Jahre Siemens AG, Bad Neustadt: Der Leiter der Würzburger Niederlassung, Norbert Brenner, der Leiter der Siemens-Ausbildung Bad Neustadt, Helmut Hornung, und der Schulleiter des Friedrich-Koenig-Gymnasiums, Marco Korn, unterzeichneten am 15. Oktober 2018 einen Vertrag zur Verlängerung der erfolgreichen Kooperation zwischen Siemens und der Schule. In diesem Zusammenhang besuchte das Kollegium des Gymnasiums die ?Arena der Digitalisierung? in Bad Neustadt, um ihr Verständnis zur Bedeutung der fortschreitenden Digitalisierung in der metallbearbeitenden Industrie zu vertiefen.
Die Zusammenarbeit mit Schulen steht bei Siemens in langer Tradition. Schon Unternehmensgründer Werner von Siemens legte großen Wert auf eine fundierte Ausbildung und die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. Heute werden bundesweit über 90 Partnerschulen von Siemens betreut. Der Fokus des erfolgreichen Programms liegt auf der Förderung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Kompetenzen sowie auf der Vermittlung von Wirtschaftswissen, sozialer Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen. Das Partnerschulprogramm lebt durch die zahlreichen Aktivitäten, die über das Schuljahr verteilt durchgeführt werden. Die Partnerschaft mit dem Friedrich-Koenig-Gymnasium und der Siemens Niederlassung Würzburg besteht schon seit 2001, seit 2013 wird das Programm federführend von der Siemens-Ausbildung in Bad Neustadt gestaltet.
Siemens Bad Neustadt, Bilder: Siemens Intern - Ausbildungswerkstatt

BasketRun

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Am 5.10.2018 war es wieder einmal so weit: Der Benefizlauf "BasketRun", organisiert von dem P-Seminar von Herrn Ebert, fand statt. Es war die insgesamt schon neunte Spendenaktion seit 2004. Teilnehmer aus fast allen Klassen hatten sich Sponsoren bei Familie und Bekannten gesucht und liefen für die Partnerschule Bethel in Haiti Runden um das Schulgebäude, beziehungsweise warfen Körbe in der Sporthalle.
Glücklicherweise spielte das Wetter nach anfänglichem Frühnebel auch noch mit. Besonders erfolgreich waren in der 5./6. Klasse Jonathan Sommer (5c) mit 6 Runden und Linus Bönisch (6c) mit 22 geworfenen Körben. In der 7./8. Klasse erreichte Emil Rogoll 7 Runden, Ben Lochner (beide 7d) 19 Treffer, in der 9./10. Jahrgangsstufe überzeugten Emil Hermann (9d) mit 6 Runden und Niklas Kronenberger (9b) mit 20 Körben.
Unterstützt wurden die Schüler dabei durch zwei Spieler des Farmteams der Würzburger s.Oliver Baskets und den Schulleiter Herrn Korn, der es sich nicht nehmen ließ, auch selbst mehrere Runden mitzulaufen und Körbe zu werfen. Zudem wurden die Lehrkräfte Frau Günther, Frau Weierich und Herr Kamhawi auf der Strecke gesichtet. Getränke wurden von der Sparkasse gesponsert, eine Kiste Äpfel non "tegut". Der Erfolg des Events zeigt sich zudem in den erwirtschafteten Spendengeldern von etwa 7.000 ?, die zu 80% Haiti und zu 20% der Fachschaft Sport zu Gute kommen. Deshalb auch die Bitte: Überweisen Sie bitte Zeitnah, falls noch nicht geschehen. Die Kontodaten stehen auf dem "Sponsorenzettel").
Horst Ebert

Landesfinale Sportklettern

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Am 5.7.2018 fand das Landesfinale der bayerischen Schulen im Sportklettern erstmals im neu eröffneten Landesleistungszentrum in Augsburg statt. Unter den 19 Schulteams auch in diesem Jahr wieder eines vom FKG. Die älteren Schülerinnen und Schüler hatten sich im Mai beim unterfränkischen Bezirksentscheid in Aschaffenburg qualifiziert und waren als Landesmeister des Schuljahre 2016/2017 mit entsprechenden Erwartungen in den bayerischen Süden gefahren. Das jüngere Team musste sich dem stärkeren Team vom Kronberg-Gymnasium geschlagen geben und hatte sich so nicht für das Landesfinale qualifiziert.
Nach vier Stunden an den verschiedenen Kletterwänden stand es dann fest - Jasper Behre, Sophie Hofmann, Malte Korte, Yannis Morell, Jakob Müller und Tim Würthner holten sich im WK II den Vizetitel hinter der Mannschaft vom Finsterwalder Gymnasium aus Rosenheim. Erneut zeigt sich so, dass am FKG eine sehr gute Förderung in dieser Sportart besteht und man aufgrund jahrelanger Arbeit schon fast sicher mit einer Podestplatzierungen rechnen kann.
Für die Durchführung des Landesfinales kamen neben dem FSJler der DAV Sektion Würzburg Kilian Weiß zahlreiche Schülerinnen und Schüler als Routenrichter zum Einsatz mit nach Schwaben. Als zuständiger Landessschulobmann ist Semir Kamhawi sehr dankbar, dass das FKG als Stützpunktschule für Sportklettern zahlreiche qualifizierte Helferinnen und Helfer als Wertungsrichter für das Leadklettern und Bouldern sowie als zuverlässige Bediener der elektronischen Zeitmessung beim Speedklettern hat und diese zur Unterstützung vom Unterricht freistellt. Weitere tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung erhielt er vom Sportreferendar Fabian Fuchs und, wie schon seit Beginn des Sportkletterns am FKG, von Fachkollegen Stefan Schäfer.
Semir Kamhawi

Bunte Wände

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Unter dem Titel "Bunte Wände für Vielfalt in Würzburg 2018" kamen fünf Würzburger Schulen vom 5. bis 7. Oktober 2018 zusammen. Neben dem Friedrich-Koenig-Gymnasium waren die Friedensreich-Hundertwasser-Schule, die Jakob-Stoll-Schule, das Matthias-Grünewald-Gymnasium und die Mittelschule-Zellerau bei dem künstlerischen Projekt am Schalt- und Posthäuschen in der Zellerau (Frankfurter Straße) beteiligt. Zu der Aktion hatten Nadine Bernard vom Fachbereich Schule der Stadt Würzburg und Wibke Lewring von der SOR-SMC-Regionalkoordination Unterfranken eingeladen. Vor dem Zusammentreffen an der Wand erstellten interessierte Schülerinnen und Schüler in den beteiligten Schulen gemeinsam mit Würzburger Künstlern einen Entwurf für einen Wandabschnitt. Unsere FKG-Schülerinnen und -Schüler wurden vom Grafikdesigner Christoph Ulherr von KAPUZE Grafikdesign sowie Frau Gimpel, Frau Zöpfel und Herr Kamhawi bei ihrer Gestaltung unterstützt.
Zeitgleich mit den Zellerauer Kulturtagen fand dann von Freitagnachmittag bis Sonntagabend die Umsetzung an der Wand statt. Unzählige Passanten, ob Fußgänger, Rad- oder Autofahrer, verlangsamten ihr Tempo oder blieben stehen, damit sie das bunte Treiben rund um das Posthäuschen genauer beobachten und auch hinterfragen konnten.
Am Ende der Aktion ist ein Gesamtwerk der Schülerinnen und Schüler in der Zellerau mit Sprühdosen, Farbrollen und Pinseln entstanden, dass dem Titel "Bunte Wände für Vielfalt" mit unterschiedlichen Zugängen durchaus gerecht wird. Davon kann sich jeder und jede selbst überzeugen.
Semir Kamhawi

Bike-Event

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Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 wurde von zwölf Schülerinnen und -schülern der Q11 besprochen, welches Ziel im P-Seminar "On(e) Bike - One World" verfolgt werden sollte. Allen war klar, dass bei einem solchen Projekttitel das Fahrrad sowie dessen Einfluss auf die Welt im Vordergrund stehen muss. So wurde beschlossen, dass Fahrräder für das FKG angeschafft werden und mit den Fahrrädern dann etwas für die Welt passiert. Verschiedene Möglichkeiten für den Aufbau eines Bike-Pools für die Mitschülerinnen und ?mitschüler wurden angedacht. Diese gingen vom Eigenbau über Modifikation von gebrauchten Rädern hin zum Kauf von Einzelkomponenten für den Zusammenbau bis zum Kauf von fahrbereiten MTBs. Für die Umsetzung musste Kapital über Sponsoren und Förderwettbewerbe organisiert werden. Im Rahmen dieses Prozesses entstand die Idee für eine gemeinsame Studienfahrt auf Fahrrädern über die Alpen. In Gruppen wurde diese mit Routenplanung, Buchung von Unterkünften, Erstellung eines Trainingsplans sowie einer Packliste und praktischem Training auf eigenen Rädern vorbereitet.
Ende Mai stand dann fest, dass ausreichend Spendengelder für die Bestellung von MTBs gesammelt wurden. Am 12. Juli 2018 fand im Rahmen eines Pausen-Events im Beisein zahlreicher Gäste, wie dem Oberbürgermeister Christian Schuchardt, unserer SOR-SMC-Patin Lena Lotzen, dem Elternbeirat, dem Verein der Freunde und der Sponsoren, die offizielle Übergabe von insgesamt fünfzehn hochwertigen Fahrräder an die FKG-Schulfamilie statt.
In diesem Rahmen wurde die internationale Hilfsorganisation ?World Bicycle Relief? mit deutschem Sitz in Schweinfurt vorgestellt. Mit ?The Power of Bicycles? werden Menschen mobilisiert und so der Weg zur Schule, zum Markt, zu Kranken möglich gemacht. Auf diesen weltweiten Einsatz dieser Organisation sollte im Rahmen des Transalp des P-Seminars hingewiesen werden.
Innerhalb von fünf Tagen fuhren so dann dreizehn Schülerinnen und Schüler begleitet von zwei Lehrkräften von Garmisch-Partenkirchen nach Torbole am Gardasee. Auf der "Via Claudia" versorgten sie sich selbst und schliefen, bis auf eine Nacht, unter einer großen Plane auf Campingplätzen. Die Route führte sie über Stock und Stein, Teerstraßen, Radwege, Trails, über Berge und durch Täler. Das gesamte Gepäck musste in Rucksäcken und Satteltaschen mitgenommen werden, welches bergauf bremste und bergab beschleunigte bis die Bremsscheiben glühten. Nach fast 400km erreichte am Tag der letzten Etappe das gesamte Team glücklich und ohne Verletzungen den Gardasee vor Sonnenuntergang.
Zwei Nächte auf einem Campingplatz am Nordufer des Sees sollten für Erholung sorgen, was aufgrund von heftigen Gewittern nachmittags und mitten in der Nacht nicht ganz klappte. Jedoch schafften ein Pizzaessen mit einfach himmlischen Mafiatorten, ein weißes Feuerwerk über dem Gardasee und eine Nacht im Hotelbett den positiven Ausklang der anstrengenden Fahrtenwoche. Die Rückfahrt im Bikeshuttle (Kleinbus mit Radanhänger) bis Garmisch-Partenkirchen und dann die Weiterfahrt für die SchülerInnen im Zug und die Bikes mit Mietkastenwagen verliefen eher unproblematisch, so dass alle mit vielen Eindrücken wieder wohlbehalten für die letzte Schulwoche in Würzburg ankamen.
Semir Kamhawi

ErasmusPLUS in Stockholm

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Vom 03. bis 08.09.2018 besuchte eine vierköpfige Delegation, bestehend aus drei Chemiereferendaren und Herrn Bauer Schweden, um das schwedische Schulsystem besser kennenzulernen.
Das nationale Science on Stage Festival Schweden am 06.09.2018 im Anna-Whitlocks-Gymnasium in Stockholm stellte dabei einen Höhepunkt der Hospitation dar. Dieses wurde durch einen Vortrag von Herrn Bauer zum P-Seminar "eHive ? Untersuchung der Honigbiene" aktiv mitgestaltet. Anschließend konnte auf Fragen des Publikums eingegangen werden und an einem durch die Referendare betreuten Präsentationsstand wurden die Projekte intensiv vorgestellt. Eine gemeinsame Teilnahme am Workshop "Strong as a bear - Hebelgesetze im Unterricht" und der Besuch der schwedischen Präsentationsstände rundeten das nationale schwedische Festival ab.
Im Zuge der Mobilität, die durch das Erasmus+-Programm der EU finanziert wurden konnte außerdem die Gelegenheit wahrgenommen werden, das schwedische Schulsystem und verschiedene Unterrichtsmethoden kennenzulernen. Hierzu fanden Unterrichtshospitationen am Enskilda Gymnasiet Stockholm sowie an der Vistaskolan im Biologie-, Chemie- und Deutschunterricht statt. Vor allem beim kollegialen Austausch, während des herausragend guten Mensaessens, konnte zudem ein tieferer Einblick in die Organisation des Schulbetriebes gewonnen werden.
Auch die Kultur in Stockholm stellte einen wichtigen Teil der Hospitation dar. So wurden verschiedene Museen (Naturhistoriska riksmuseet, Gefängnismuseum Långholmen, Vasamuseet) besucht und stockholmer Sehenswürdigkeiten wie das UNESCO Weltkulturerbe Skogskyrkogården bewundert.
Christoph Bauer

Mondfinsternis an der Hans-Haffner-Sternwarte

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Am Abend des 27. Juli 2018, des letzten Schultags vor den Sommerferien war die als Jahrhundertereignis in der Presse angekündigte totale Mondfinsternis. Selbstverständlich waren zu diesem besonderen astronomischen Ereignis auch wieder Schwerpunktschüler an der Hans-Haffner-Sternwarte. Dazu gesellten sich zahlreiche weitere Besucher: viele ehemalige FKG-Schüler und deren Eltern, Freunde, Bekannte, Familienmitglieder sowie zahlreiche weitere astronomisch Interessierte, über den Abend verteilt insgesamt etwa 150 Personen.
Totale Monfinsternisse sind viel häufiger als Sonnenfinsternisse. So war die letzte bei uns sichtbare Mondfinsternis am 28. September 2015 und die nächste wird schon am 21. Januar 2019 sein. Besonders an der aktuellen totalen Mondfinsternis war die außergewöhnlich lange Dauer von gut zwei Stunden und die besondere Stellung des Planeten Mars, der am Himmel in Mondnähe stand und besonders dicht an der Erde war.
Angenehm war sicher auch, dass die Phase der totalen Finsternis in einer lauen Sommernacht zwischen 21:30 Uhr und 23:13 Uhr lag. Bei der letzten totalen Mondfinsternis 2015 war die Phase der totalen Beschattung von 4:11 Uhr bis 5:23 Uhr und es war eine bitterkalte Herbstnacht.
Mondfinsternisse kommen zustande, wenn sich die Erde zwischen den Mond und die ihn beleuchtenden Sonne schiebt und so der Schatten der Erde auf den Mond fällt. Wenn dabei Sonne, Erde und Mond wie am 27. Juli 2018 wirklich auf einer Geraden liegen, kommt es zu einer totalen Mondfinsternis und der Schatten der Erde verdunkelt den Mond komplett. Ganz dunkel wird der Mond dabei jedoch nicht, weil die Erdatmosphäre einen Teil des Sonnenlichts auf den Mond lenkt. Dieses Licht ist außerdem rot, was in früheren Jahrhunderten als unheilvoll empfunden wurde. Die Färbung kommt daher, dass das langwellige rote Licht die Erdatmosphäre leichter durchdringen kann als das kürzerwellige grüne und blaue Licht. Dieses wird nämlich in der Erdatmosphäre stärker gestreut, so dass davon viel weniger auf den Mond fällt. Somit überwiegt dann der rote Anteil viel stärker und der verfinsterte Mond erscheint rot, weshalb auch vom Blutmond gesprochen wird.
Ab 20 Uhr waren die FKG-Schüler aktiv und bauten Teleskope auf dem Vorplatz der Sternwarte auf, bestückten ein Stativ mit unserer Spiegelreflexkamera und stellten Festgarnituren für die Besucher auf. Auch die ersten Fotografen kamen dazu um ihre Stative und Kameras aufzubauen und ihre Ausstattung rechtzeitig zu überprüfen. Ab 21 Uhr kamen immer mehr Besucher an, denn der dann schon verfinsterte Mond sollte an der Sternwarte gegen 21:15 Uhr aufgehen. Aber auch um 21:30 Uhr war noch nichts vom Mond zu sehen, so dass sich etwas Unruhe breitmachte, die noch etwas stärker wurde als auch um 21:45 Uhr noch nichts vom ?Blutmond? zu sehen war. Um die Ungeduld der Besucher etwas einzudämmen, wurden an den verschiedenen Teleskope die an diesem Abend sichtbaren Planeten Venus, Jupiter, Saturn und Mars (von Westen nach Süden gesehen) angepeilt und konnten in ihrer Pracht bestaunt werden.
Endlich kurz vor 22 Uhr tauchte der rote Mond ganz schwach und schon über 20° über dem Horizont befindlich langsam aus dem Dunst auf und zog alle Anwesenden in seinen Bann. Für alle Anwesenden war es eine ganz besondere, laue Sommernacht und die letzten gingen erst gegen 1:30 Uhr.
Demnächst werden auf der Internetseite des Schülerlabors Bilder von der Mondfinsternis veröffentlicht.
Christian Lorey, Martin Feige

Schulschwimmfest

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Würzburger Schulschwimmfest fest in FKG-Händen Trotz wechselhaften Wetters, das auch einmal eine Regenperiode mit Wettkampfunterbrechung miteinschloss, ließen sich die meisten der fast 100 Schwimmer des FKG die Stimmung nicht vermiesen. Das lag vor allem an den durchgängig guten Leistungen, die sie erzielten. Zumindest Bestzeiten wurden zuhauf geschwommen, oft einzelne Läufe gewonnen und nicht zuletzt jede Menge Wettkämpfe. Besondere Highlights waren die abschließenden Freistilstaffeln. Drei waren gemeldet und alle drei wurden - durch frenetische Anfeuerung vom Rand begleitet - überlegen gewonnen; die siegreichen Athleten feierten mit La Ola und sogar die Sonne schien nun wieder. Doch auch die Einzelwettkämpfe wurden durch FKG-SchülerInnen geprägt, mehrfach stand nicht nur eine/r bei der Siegerehrung auf dem Podium, im 50m-Brustschwimmen der Jungen Altersklasse 2004/2005 belegten Elias Faber, Max Pospischil und Gregor Keck nicht nur die ersten drei Plätze, es folgten vier weitere FKG_Schwimmer.
Ähnlich sah es in den gleichen Jahrgängen der Mädchen aus. Es gewann Lena Struck, vor Emma Manger und Julia Lochner, gefolgt von zwei weiteren FKGlerinnen. Bei den Jüngeren reichte es ?nur? zu den ersten beiden Plätzen durch Anna Gotthardt und Karla Keller.
Übertroffen wurde das allerdings noch vom anspruchsvollen Rückenschwimmen, an dem fast nur FKG-Schwimmer teilnahmen. Hier siegten bei den Mädchen der Jahrgänge 2004/05 Elena Harbauer vor Lara Stein und Cornelia Timpf vor weiteren drei unserer Schwimmerinnen, in der älteren Klasse (ab 2003) Sophie Popp vor Lara Nowak und Adriana Becker. Doch auch die Jungen dominierten hier mit Leonard Porzner und Felix Pabst bei den Jüngeren und Gustav Anderson, Erik Heidemann und Benedikt Streng bei den Älteren. Die vielleicht beste Leistung erzielte Anna Kosel, die bei den ?älteren Mädchen? die 50 m Kraul in 30,22 Sekunden gewann.
Insgesamt erreichte das Schwimmteam neun Einzelsiege plus drei Staffeltitel - wohl dem also, der ein eigenes Schwimmbad und damit regelmäßigen Schwimmunterricht im Hause hat!
Text: Horst Ebert, Bilder: Semir Kamhawi

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