Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Merkurtransit an der Hans-Haffner-Sternwarte

In unserem Sonnensystem gibt es neben der Erde sieben weitere Planeten, wobei Merkur und Venus die einzigen sind, die die Sonne auf noch kleineren Bahnen umkreisen als die Erde. So kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass einer der beiden Planeten sich zwischen Erde und Sonne schiebt. Dieses Vorbeiziehen wird in der Astronomie "Transit" genannt. Obwohl Merkur nur 88 Tage für einen Sonnenumlauf benötigt, ist ein Merkurtransit ein seltenes Schauspiel, das in einem Jahrhundert nur etwa zwölf- bis fünfzehnmal zu beobachten ist. Meist zieht Merkur oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei.

Beginn des Transits am 9. Mai 2016 war 13:12 Uhr.

Da Merkur der kleinste Planet ist – er ist nur etwas größer als unser Mond – kann ein Merkurtransit nur mit optischer Vergrößerung, zum Beispiel durch Teleskope, beobachtet und fotografiert werden. Im Laufe des siebenstündigen Transits nutzten interessierte Schülerinnen und Schüler der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklassen die Zeit nach dem Unterrricht, um an der Hans-Haffner-Sternwarte dieses Ereignis live zu erleben. Darüber hinaus wurde der Merkurtransit auch fotografisch dokumentiert.

Christian Lorey und Martin Feige
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