Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Evolutionsbiologie im Botanischen Garten am 08.12.2017

Mit dem Begriff "innerartliche Variation" lassen sich die Unterschiede von Individuen einer Art beschreiben. Durch begrenzte Ressourcen können jedoch nur die am besten angepassten Individuen im Überlebenswettkampf bestehen und sich somit fortpflanzen ("survival of the fittest"). Diese Theorie und ihr Begründer, Charles Darwin, begegnen jedem Schüler früher oder später einmal im Biologieunterricht. Um das im Unterricht gelernte anzuwenden, machten wir, der Biologiekurs 2b2 der Q12, uns zusammen mit dem Fachseminar Biologie am Freitag, den 08.12.2017 auf den Weg in Würzburgs Botanischen Garten. Die Frage, die der rote Faden unseres Besuchs werden sollte, war schnell gefunden: "Wie haben sich Pflanzen in verschiedenen Regionen an die dort herrschenden Umweltbedingungen angepasst?"

Der erste Stopp auf unserer Runde durch das Gewächshaus war der Tieflandregenwald, gelegen in Regionen wie Südamerika, Süd-West Afrika und Asien. Diesem folgten humide Bergnebelwälder und aride Regionen wie es sie z. B. in den Tropen in Afrika gibt. All diese verschiedenen Gewächshausabschnitte haben eines gemeinsam: In jedem von ihnen gibt es limitierende Faktoren wie beispielsweise Wasser oder Licht. Aufgrund dessen sind die dort lebenden Pflanzen darauf angewiesen, sich diesen anzupassen.

Auf unseren letzten zwei Stationen brachte uns Herr Dr. Vogg, der Wissenschaftliche Kustos des Botanischen Gartens, nochmals zwei wichtige Gruppen von Pflanzen näher: Nutz- und Genusspflanzen. So dient beispielsweise Kautschuk, welcher aus der Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen wird, zur Herstellung von Materialien aus Gummi. Mais, Reis und Weizen halten sich währenddessen wacker auf den Plätzen Eins, Zwei und Drei der wichtigsten Nahrungspflanzen.

Zusammenfassend haben wir den Besuch im Botanischen Garten als ein sehr hilfreiches „Pendent“ zum Unterricht empfunden. Somit bekamen wir die Möglichkeit, die im Biologieunterricht gelernten Inhalte mit Beispielen aus dem Gewächshaus zu verknüpfen und sie für uns besser zugänglich zu machen. Abschließend lässt sich sagen, dass die Exkursion im Botanischen Garten ein voller Erfolg und eine Bereicherung für uns alle war.

Paula Schotter und Julia Pscheidl
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