Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Blickpunkte

Aktuelles aus dem Schulleben

Exkursion der 8a und 9a in die Experiminta und den Frankfurter Zoo

Der 30. April 2018 war als Brückentag für die eintägige Exkursion der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklassen ideal geeignet. Um 7 Uhr fuhr der Doppelstockbus mit 55 Schülerinnen und Schülern sowie vier Lehrkräften in Richtung Frankfurt am Main, wo zwei Ziele auf dem Programm standen. Los ging es um 9 Uhr in der Experiminta, einem Mitmach-Museum. Diese umfasst über hundert Versuchsstationen, an denen die Besucher ausdrücklich zum Anfassen, Ausprobieren und Staunen eingeladen sind. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Phänomenen aus den Bereichen Physik, Informatik und Mathematik. Auf vier Stockwerken sind Experimentierstationen mit Erläuterungstafeln zum Beispiel aus den Themenbereichen Muster und Zahlen, Bewegung, Kraft und Optik aufgebaut. Besonders beeindruckt hat z.B. ein riesiges Kundtsches Rohr, durch das anhand kleiner Styroporkügelchen die Bewegung der Luft in stehenden Schallwellen sichtbar wurde. Verschiedene Flaschenzüge, mit denen man sich selbst hochziehen konnte, verdeutlichten das Prinzip der Kräftezerlegung sehr anschaulich. Ein raumhoher, beleuchteter Nebeltornado in einem abgedunkelten Raum war besonders faszinierend: Man konnte ihn durch Hineingreifen beeinflussen und zudem machte ein Fächer aus grünem Laserlicht einen horizontalen Schnitt durch den Wirbel sichtbar.

beleuchteter Nebelwirbel in der Experiminta

Zum Themengebiet Kraft und Astonomie verdeutlichten im Untergeschoss Gewichte die unterschiedlich starke Schwerkraft (bei gleicher Masse) auf dem Mond und den Planeten unseres Sonnensystems. Im obersten Stockwerk waren Stationen aufgebaut, an denen man die Geschwindigkeiten unterschiedlicher Sortierverfahren ausprobieren oder unterschiedliche Arten der Nachrichtenverschlüsselung erkunden konnte. Viel Spaß hatten die Schüler zudem mit dem Prinzip der Oberflächenspannung mit einer Riesenseifenhaut, wie dieses kurze Video sehr schön zeigt.

Mittags ging es dann weiter in den Frankfurter Zoo. Dieser mitten in der Frankfurter Innenstadt gelegene Tiergarten ist einer der ältesten Zoologischen Gärten Deutschlands. Die ersten eineinhalb Stunden konnten die Schüler für eine Mittagspause und für erste Erkundungen der Tiergehege und Schauhäuser nutzen. In vier Gruppen eingeteilt wurde dann die FKG-Schüler von Biologen durch den Zoo geführt. In eineinhalb Stunden wiesen diese auf augenfällige und auf unauffällige Details und Besonderheiten der Tierhaltung und der einzelnen Tiergehege hin und erklärten sie in Hinblick auf das Verhalten der verschiedenen Tierarten. Natürlich war auch genug Zeit für alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. So lernten die Besucher vom FKG besondere Verhaltensweisen von Giraffen, Raubkatzen und Okapis kennen und verstanden, warum im Gehege der Großen Brillenbären außerdem Waldhunde leben und warum Vikunjas, Nandus und Maras sich eine Anlage teilen.

Zooführung am Gehege der Brillenbären

Nach der Führung war noch genügend Zeit um zum Beispiel das Exotarium zu besuchen. In diesem zweigeschossigen Gebäude leben im Erdgeschoss in großen und kleinen Aquarien und Vitrinen tropische und einheimische Fische und weitere Wasserlebewesen. Auch Pinguine können hier beobachtet werden. Im oberen Stockwerke sind Reptilien, Amphibien und Insekten untergebracht. Besonders spannend ist der Bereich der „Kinderstube“ wo die Nachzuchten zu bestaunen sind. Aber auch die Tiere der Robbenklippe, des Menschaffenhauses, des Katzendschungels und der Vogelhallen zogen die Schüler an.

Gegen 20 Uhr war die Gruppe zurück am FKG, wo ein ereignisreicher, spannender und sehr informativer Tag sein Ende fand.

Riesen-Seifenhaut
Codeknacker
Bonobos bei der Körperpflege
Halswirbel einer Giraffe zum Anfassen
Okapi
Besucher des FKG an den Robbenklippen
Gruppenbild vor der Rückfahrt nach Würzburg
Christian Lorey und Martin Feige
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