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FKG-WiG-Schülerteam bei Bundesentscheid Jugend forscht erfolgreich

Luis Kleinwort aus der Naturwissenschaftlichen Schwerpunktklasse 9a hat zusammen mit Jonathan Fulcher vom Wirsberg-Gymnasium beim diesjährigen Bundesentscheid von Jugend forscht mit dem Projekt "PointCopter" den 2. Platz in der Kategorie Technik erreicht.

Nachdem die beiden mit ihrem Projekt schon die Jury auf Landesebene überzeugt hatten, vertraten sie nun Bayern beim Bundesentscheid in Darmstadt, der vom 24. bis 27. Mai im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium stattfand. Die beiden technikbegeisterten Tüftler entwickelten eine neuartige Möglichkeit, um Qudrocopter, umgangssprachlich Drohnen genannt, zu steuern.

Normalerweise werden diese Fluggeräte mittels einer doch eher komplex zu bedienenden Fernsteuerung bewegt. Dies stellt vor allem Anfänger und Ungeübte vor größere Herausforderungen. Bei der nun preisgekrönten Entwicklung der beiden Tüftler erfolgt die Steuerung sehr einfach und intuitiv mittels Y-förmigen Steuerstabs, durch den die Copter regelrecht dirigiert werden können. Am Ende des Stabes befinden sich rote Leuchtdioden, die von einer kleinen Handykamera, die auf dem Quadrocopter montiert ist, gefilmt werden. Eine selbst entwickelte Software überwacht das Kamerabild und regelt den Flug so, dass sich der Copter nach dem Y-förmigen Steuerstab ausrichtet und zudem auch noch eine vorgegebenen Entfernung dazu einhält.

In einer Weiterentwicklung, die rechtzeitig zum Bundesentscheid fertig wurde, können durch die gleiche Technik mehrere Quadrocopter in Formation geflogen werden. Dazu trägt nicht ein Steuerstab die Leuchtdioden, sondern auf einer zentralen Drohne sind vier solcher Systeme montiert. Um diese „Master-Drohne“ formieren sich dann bis zu vier kleinere, die ihren Flug nach dem zentralen Fluggerät ausrichten.

Auf den ersten Blick erleichtert diese Neuentwicklung die Handhabung ferngesteuerter Fluggeräte vor allem für Anfänger und Ungeübte. Auf den zweiten Blick tun sich neue Möglichkeiten für die Kommunikation und Interaktion eigenständiger Robotersysteme auf, die sich auch unabhängig von Menschen bewegen.

An ihrem Projekt arbeiten die beiden Jungforscher schon seit über zwei Jahren. An zahlreichen Nachmittagen, an Wochenenden und in den Ferien bauten sie die Quadrocopter immer wieder um und verbessert deren Konstruktion. Zudem musste die Steuersoftware entwickelt, getestet und angepasst werden. Dies erforderte zahllose Testflüge, bei denen selbstverständlich nicht immer alles glatt ging, wodurch sie sich aber nicht entmutigen ließen.

Das FKG gratuliert den beiden ganz herzlich und zu dieser phänomenalen Leistung und den fantastischen Erfolg!

Hier sind zwei kurze kurze Videoclips, die die Steuerung eines Quadrocopters mit dem Steuerstab - hier montiert an einen zweiten Quadrocopter - und einen Formationsflug zeigen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Jugend forscht.

Jonathan und Luis mit zwei Quadrocoptern
Luis platziert einen kleinen Quadrocopter.
Jonathan und Luis bereiten einen Formationsflug in der Aula des FKG vor.
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