Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Aktuelles aus dem Schulleben

Ohne Sprache geht es nicht

Lehrer klagen heutzutage, dass die Spracharmut der Schüler von Jahr zu Jahr zunimmt, dass bei Klassenarbeiten häufig Sätze zu lesen sind, die grammatikalisch falsch sind und, dass die deutsche Rechtschreibung nicht beachtet wird. Versagen hierzulande die Deutschlehrer oder ist das Sprachlernen Aufgabe von allen Lehrern? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich Prof. Josef Leisen seit Jahren. Dabei hat er anfangs als Lehrer im Auslandsschulwesen, als Seminarleiter, als Leiter des Studienseminars in Koblenz und als Fachdidaktiker der Universität Mainz sehr viele Erfahrungen sammeln können. Diese Erfahrungswerte gibt er heute gerne an angehende Lehrkräfte weiter.

Zu dieser Thematik hat er daher am 18.12.2018 vor ca. 50 Referendaren und erfahrenen Lehrkräften eine kurzweilige Fortbildung gehalten. Dabei konnte er mit interessanten Beispielen aus dem Unterrichtsalltag alle Teilnehmer begeistern. Besonderer Wert soll im Unterricht dabei auf die Bildungssprache, die von der Alltagssprache abgegrenzt werden muss, gelegt werden. Schüler müssten im Unterricht in ein Sprachbad der Bildungssprache eintauchen können und ihre korrekte Verwendung einüben. Nur wenn das konsequent vermittelt werde, könnten sich die Schüler dann in den unterschiedlichen naturwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern korrekt ausdrücken.

Die Referendare waren von der Fortbildung und den Möglichkeiten, die Prof. Leisen aufzeigte, begeistert: "Das war eine Fortbildung, die uns für unseren Unterrichtsalltag wirklich etwas gebracht hat."

So bleibt festzuhalten, dass die Sprache für das Lernen in jedem Unterrichtsfach sehr wichtig ist und in keinem Fach darauf verzichtet werden kann auf die Einhaltung einer korrekten Fachsprache großen Wert zu legen. Am Ende sind doch alle Lehrer auch Deutschlehrer.

Christoph Bauer
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