Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Kunstausstellung: gemeinsames Projekt des Friedrich-Koenig-Gymnasiums und der Christophorus-Schule

"Jeder einzelne Würfel verkörpert ein Individuum", so die Kunstlehrerin Frau Issing der Klasse 7e des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.

Vermische Farben auf einer Folie und es entsteht ein Zufallsprodukt. Unter diesem Motto im Rahmen der 1. Würzburger Inklusionswochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Christophorus-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung) von November bis Januar gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums an einem Kunstprojekt.

Im Vordergrund dieses Kunstprojektes stand für beide Schulklassen zunächst die "Begegnung". Ein Schüler der Klasse B4 von der Christophorus-Schule beschrieb, wie es ihnen am Friedrich-Koenig-Gymnasium erging: "Zwei verschiedene Welten sind sich begegnet und es war unbeschreiblich schön!"

Genau das spiegelt sich auch in ihrem Kunstprojekt wieder: verschiedene Farben treffen aufeinander und verschmelzen zu einer völlig neuen Farbe. Gut zu erkennen an ihrer Arbeit, wo sich beispielsweise gelb und blau zu einem saftigen grün verfärbte. Jeden Dienstag von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr trafen sich beide Schulklassen im Kunstraum des Gymnasiums. Nach zahlreichen Ideensammlungen haben sich die Schüler*innen für eine Neugestaltung der Mobile in der Aula des Gymnasiums mit vielen Würfeln aus Folie und Farbinnenverläufen entschieden.

Diese Idee war für alle Schüler umsetzbar und ansprechend. Gemeinsam wurden die Folien in den unterschiedlichsten Farben bemalt, wodurch die verschiedenen Farben ineinander verschmolzen sind. Anschließend wurden diese in Form eines Würfels ausgeschnitten und zusammengefaltet, sodass am Ende der fertige Würfel entstanden ist.

In der Aula des Gymnasiums kann das fertige Kunstprojekt betrachtet werden. Jeder einzelne Würfel ist einmalig und verkörpert ein Individuum. Die bunten Farben in den Würfeln stehen für die unterschiedlichen Charaktere von jedem einzelnen Menschen. Auch hier kommt das Thema der Inklusion zum Vorschein: "Normal ist allein die Tatsache, dass Unterschiede vorhanden sind"!

An einem Dienstagvormittag trafen sie die beiden Schulklassen (7e und B4) noch einmal, um auch anderen Schulklassen des Gymnasiums ihr Kunstprojekt in der Aula vorzustellen.

Anschließend ging es zurück in den Kunstraum, wo Kaffee und Kuchen bereitgestellt wurden. Hier wurde viel gelacht und abschließend festgehalten: "Jeder Mensch ist einzigartig, genauso wie die gebastelten Würfel!"

Laura Gorbracht (FHWS)
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