Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Schulprofil

Ökonomische Bildung

Ziel ist die nachhaltige Entwicklung ökonomischer und berufsorientierter Kompetenzen durch intensive Zusammenarbeit mit externen Partnern aus Wirtschaft und Hochschule, eingebettet in ein dem Alter der Schüler angemessenes Lernkontinuum. Erreicht werden soll dies durch einen möglichst hohen Realitätsbezug in Form eigener berufspraktischer Erfahrungen, der Durchführung verschiedener Projekte sowie der Simulation realer ökonomischer Abläufe in Planspielen und Fallstudien. Die im Schulprogramm verpflichtend verankerten theoretischen Grundlagen ökonomischer Bildung werden durch Expertenvorträge vertieft und durch ein verstärkt berufsorientiertes Programm ergänzt.

Im Rahmen der Profilbildung des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Entwicklung von Kompetenzen im Umgang mit digitalen vernetzten Medien und der Vermittlung von Grundlagen betriebswirtschaftlicher Standardsoftware als Basistechnologien beruflicher Tätigkeit.

WSG-W steht im Folgenden für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil.

Digitale Klassen am WSG-W

Digitale Medien sind integraler Bestandteil der modernen Arbeits- und Freizeitwelt. Dieser Tatsache möchte das FKG mit dem Angebot der „Digitalen Klasse“ für Schülerinnen und Schüler des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges in besonderer Weise Rechnung tragen und damit einen bewussten Schwerpunkt auf die Vermittlung eines kompetenten und kritischen Umgangs mit Computer und Internet setzen. In vielen Fächern, nicht nur den wirtschaftswissenschaftlichen, wird das schülereigene Notebook dort eingesetzt, wo ein Mehrwert zu erwarten ist. Mit Hilfe digitaler Medien lässt sich bei vielen Lehrplaninhalten eine verbesserte Veranschaulichung erzielen. Daneben dient der Computereinsatz dem Erwerb von Soft-Skills, etwa im Bereich der Medien-, der Informations- und Datenkompetenz. Zudem wird ein eigenverantwortlicher Umgang mit dem Rechner angestrebt. Durch ein Computerpraktikum als Pflichtintensivierung in Jahrgangsstufe 8 wird hierfür die nötige Hilfestellung zur Selbsthilfe gegeben. In der Digitalen Klasse besteht die Möglichkeit, digitale Medien jederzeit zur Verfügung zu haben und im Unterricht flexibel einsetzen zu können. Dabei bleibt das Notebook ein Medium neben anderen, dem Gedanken unseres Leitbildes folgend, dass aus einem abwechslungsreichen Unterricht, bei dem traditionelle und moderne Elemente gleichermaßen Eingang finden, Freude am Lernen geweckt werden soll.

Planspiele, Fallstudien (insbesondere im WSG-W)

Jgst. 9: Planspiel Factory (Siemens AG)

Planspiel Investor Industrie (Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.)
Jgst. 10: Planspiel Börse, auch im Naturwissenschaftlich-technologischen und Sprachlichen Gymnasium (Sparkasse Mainfranken Würzburg)

Planspiel OEKOWI (Siemens AG, Siegmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg)

Wirtschaftinformatik (ausschließlich im WSG-W)

Eine anwendungsorientierte Nutzung von Informationstechnologien wird durch den Einsatz der E-Learning-Plattform mebis als didaktisches Hilfsmittel unterstützt:

8. Jgst. Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm, einfache Finanzbuchhaltung, Nutzung der E-Learning-Plattform mebis als Informationssystem
9. Jgst. zusätzlich Datenbanken, Nutzung der E-Learning-Plattform mebis als Informationssystem
10. Jgst. Vertiefungsphase, Nutzung der E-Learning-Plattform mebis auch als Kooperations-, Kommunikations- und Evaluationsplattform

Weitere Aktivitäten im Fach Wirtschaftsinformatik

Betriebserkundung

z. B. bei der Koenig & Bauer AG in Jgst. 8

Projektarbeit

Projektarbeit in 10. Jgst. als Vorbereitung auf das P-Seminar (z. B. Focus-Schülerwettbewerb)

Vorträge

Vorträge, z.B. „Tauschbörsen, Urheberrecht und andere Fallen im Internet“, Dipl. Kfm. Dr. Andreas Gabriel (Senior Consultant and Lead-Auditor bei Ethon GmbH) für Erziehungsberechtigte der 6. Jgst.

Regelmäßige Projektteilnahmen

7. Jgst. JUNIOR-Kompakt: Schülerfirmen in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR GmbH
11. Jgst. P-Seminar „Jugend und Wirtschaft“ in Kooperation mit dem Bundesverband deutscher Banken, der F.A.Z. sowie dem IZOP-Institut in Aachen

JUNIOR: Schülerfirmen in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR GmbH

Zudem findet im zweijährigen Rhythmus ein Projekt für die 10. Klassen (WSG-W) in Kooperation mit der HypoVereinsbank statt (zuletzt in 2008/2009).

Colloquium zu ökonomischen Fragestellungen

Das Colloquium zu ökonomischen Fragestellungen versteht sich als Ergänzung zu der naturwissenschaftlich orientierten Vortragsreihe am FKG und soll bei den SchülerInnen das vorhandene Interesse für ökonomische Zusammenhänge stärken und eine frühzeitige Anbindung des Gymnasiums an die Hochschule sowie an Anforderungen der Berufswelt ermöglichen. Zugleich ist es ein Anliegen, durch Referenten sowohl aus den Universitäten als auch aus der Wirtschaft den Praxisbezug des Faches Wirtschaft und Recht zu verdeutlichen. Wesentliches Element dieser Veranstaltung ist neben einem Vortrag die Möglichkeit, dem Referenten im Anschluss Fragen zu stellen und so miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zum Auftakt sprach Prof. Dr. Peter Bofinger zum Thema „Finanzkrise – Ursachen und Auswirkungen für Deutschland“.

Besonderheiten der Berufs- und Studienorientierung (BuS) am FKG

Jgst. 9: Bewerbungstraining
Jgst. 10: Informationsveranstaltung für Eltern zur beruflichen Orientierung in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit
Jgst. im Rahmen der P-Seminare:
  • schulinterner Berufsinformationstag
  • Seminar „Moderne Umgangsformen“ (Fürstlich Castell´sche Bank, Credit-Casse AG)
  • Bewerbungstraining und Assessmentcenter (BARMER GEK, AOK, TKK, Volks- und Raiffeisenbank, Siemens AG)
  • gesonderte Vorstellung bestimmter Berufsfelder/Arbeitgeber: öffentlicher Dienst, Bundeswehr, s.Oliver, SKZ, HWK
  • Studieninformationen, z.B. Auslandsstudium, Duales Studium, Vorstellung von diversen Studiengängen und Hochschulen
  • Freiwilligendienst als sozial-gesellschaftlicher Dienst (als mögliche Überbrückung bzw. als Berufsfindungsinstrument z. B. beim Paritätischen Wohlfahrtsverband)
  • Einbindung des Abi-Beraters der Arbeitsagentur „Abitur und was dann?“
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