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exciting physics 2021

In der Main Post entdeckte ich einen Artikel von "exciting physics". Das ist ein Wettbewerb, bei dem verschiedene Aufgaben gestellt werden, die zu Hause durch angewandte Physik gelöst werden müssen. Teilnehmer können einen oder mehrere Wettbewerbe wählen. Der Wettbewerb findet jedes Jahr in einer anderen Stadt statt. Dieses Jahr wurde er in Würzburg ausgetragen. Angemeldet hatten sich Teams aus ganz Deutschland, an diesem Tag hatte eine Gruppe aus Leer (Ostfriesland) die weiteste Anreise.

Gleich informierte ich mich auf der Website und entschied mich für die Kategorie „Papierbrücke“, eine Brücke, die ausschließlich aus Papier, Flüssigklebstoff und Bindfaden zu bauen war. Außerdem wurde die Brücke nach den folgenden Kriterien bewertet: Sie sollte schön sein, ein Kilo aushalten auf einer Spannweite von einem Meter und ein möglichst geringes Eigengewicht haben. Nachdem die Idee gefunden war, das Papier zu lochen, um Gewicht einzusparen, fing ich gleich mit dem Bauen an. Währenddessen kam ich auch auf die Idee, die gefalteten Blätter mit Papierröllchen durch die Löcher steckend zu verbinden. Mein erster Versuch glückte leider nicht, denn er hat gerade mal 100 g ausgehalten, da der Flüssigkleber das Papier aufquellen ließ und es dadurch sehr wellig wurde. Sogleich startete ich einen weiteren Versuch, diesmal mit Bindfaden zum Stabilisieren, auf den Kleber verzichtete ich ganz.

Mit dieser Papierbrücke ging ich dann am Mittwoch, den 29.09.21 an die Neue Universität, wo ich mich registrierte und ein Teilnehmertrikot und ein Los bekam. Im Lichthof, ein Stockwerk höher, suchte ich mir einen Jurorentisch aus, an dem zuerst die Eigenmasse der Brücke gewogen wurde. Wie sich herausstellte hatte sie ein Gewicht von 79 g. Für die Schönheit der Brücke bekam ich 10 von 10 Punkten. Dann wurde es spannend: Das erste Gewicht von 500 g wurde auf die Brücke gelegt. Und es hielt. Aber bei den zweiten 500 g sackte die Brücke in sich zusammen. Aber immerhin hat sie mindestens ein halbes Kilo ausgehalten.

Bis zur Siegerehrung um 15.00 Uhr hatte ich die Gelegenheit die Ausstellung in dem großen Zelt auf dem Marktplatz zu besuchen. Hier wurden nochmal einige Experimente vorgeführt.

eider habe ich keinen der ersten drei Ränge belegt. Die leichteste Papierbrücke brachte gerade mal 42 g auf die Waage. Einen Sonderpreis bekam ich dennoch überreicht, weil meine gesamte Konstruktion ohne Klebstoff entstanden war.

Am Ende der Preisverleihung wurden unter allen abgegebenen Losen zahlreiche Sachpreise, wie z. B. Physikbaukästen, JBL-Bluethooth-Speaker, Airpods, Smartphones, Tablets und als Hauptpreis eine Spielkonsole verlost.

Ich fand diesen Wettbewerb sehr interessant, da es erstaunlich war, wie andere Teilnehmer die Aufgabe gelöst haben. Nächstes Jahr ist „exciting physics“ in Regensburg zu Gast – falls ihr Lust bekommen habt mitzumachen.

Esther Schnabel (7c)
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