Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Autorenlesung von Thomas Thiemeyer

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Mit Thomas Thiemeyer besuchte ein international bekannter Jugendbuchautor, dessen Werke in 13 Sprachen übersetzt werden und der unter einem Pseudonym ebenfalls Korsika-Krimis schreibt, die 6. Klassen im MZR. Er las dem aufmerksamen Publikum nicht nur aus dem ersten Band seiner "Evolution"- Reihe vor, sondern zeigte auch ein von ihm selbst gemaltes Bild, das gut zur Thematik der Bücher passte. Viel erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch über seine Anfänge als Schriftsteller, seine tägliche Arbeit und seine Pläne und Ideen für neuen Lesestoff. Viel zu schnell verging die Doppelstunde, an deren Ende Herr Thiemeyer nicht nur zahlreiche Fragen beantwortete, Autogrammkarten signierte und für Erinnerungsfotos posierte, sondern auch zwei Spickerredakteuren ein Interview gab:
Nach der Lesung für die 6a und c konnten wir den sympathischen Autor interviewen.
Spicker: War Illustrator Ihr erster Beruf? Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?
Thiemeyer: Das Studium hat vom Geld her gereicht, ich wurde auch von meinen Eltern unterstützt und hab zu dem Zeitpunkt auch noch zuhause gewohnt. Also funktionierte das ganz gut und Illustrator war tatsächlich mein erster Beruf.
Spicker: Wann ist ungefähr Ihre Schreibzeit?
Thiemeyer: Ich schreib? am liebsten morgens, ich bin ein absoluter Morgenmensch. Meistens sitze ich schon um acht Uhr am Computer und schreibe dann bis zum Mittag. Dann mach ich natürlich ?ne Pause und am Nachmittag guck ich mal. Wenns gut läuft, schreib ich noch ein bisschen, ansonsten überarbeite ich meine Texte.
Spicker: Was hält Sie vom Schreiben ab?
Thiemeyer: Oh, es gibt viel zu viele Sachen, die mich vom Schreiben abhalten Beispielsweise nur mal schnell auf Facebook gucken, was los ist, bei den E-Mails nachschauen...Wenn´s nicht gut läuft mit dem Schreiben oder wenn ich in 'ner Szene feststecke, die mir nicht so gut gefällt, mach' ich auch gerne mal den Abwasch oder sauge Staub. Ich bin viel zu leicht abzulenken, ich muss mich wirklich immer zwingen zu sagen: "Nein du bleibst sitzen und schreibst jetzt."
Spicker:Was ist ihr perfekter Schreibort?
Thiemeyer: Das ist mein Zimmer oder mein Büro in unserer Wohnung.
Spicker: Planen Sie eher oder schreiben Sie direkt drauf los?
Thiemeyer: Ich plane. Ich schreib erstmal ein ausführliches Konzept und fang dann erst wirklich an zu schreiben.
Spicker: Wieso haben Sie eine Science-Fiction-Reihe geschrieben und keine Geschichte, die in der Vergangenheit spielt?
Thiemeyer: Erstens, weil mich das Thema sehr gereizt hat: Wie geht es weiter mit der Menschheit? Wie wird sich das Klima verändern? Was passiert mit der Natur? Zweitens weil ich schon eine Jugendbuchreihe geschrieben habe, die in der Vergangenheit spielt, ?Die Chroniken der Weltensucher?, und das wollt´ ich nicht nochmal wiederholen.
Spicker: Haben sie auch schon mal für die Schülerzeitung geschrieben?
Thiemeyer: Ich hab tatsächlich früher für die Schülerzeitung immer Zeichnungen gemacht, kleine Comics.
Spicker: Hatten Sie während Ihrer Kindheit einen Lieblingsautor?
Thiemeyer: Ja, und den lieb´ ich heute noch, das ist nämlich der englische Autor Roald Dahl. Er hat die Bücher wie "Charlie und die Schokoladenfabrik", "James und der Riesenpfirsich", "Sophiechen und der Riese" und viele mehr geschrieben, die mag ich heute noch, hab' ich auch meinen Kindern vorgelesen.
Spicker: Verraten Sie Ihre meistgeschriebene Aufsatznote?
Thiemeyer: So zwei bis drei.
Spicker: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Thiemeyer: Also ich treffe mich gern mit Freunden, gehe ins Kino, höre Musik, mache auch regelmäßig Sport und ich reise für mein Leben gerne. Wenn ich mal ein paar Wochen Zeit habe, verreise ich auch an möglichst exotische Orte.
Spicker: Danke für Ihre Zeit!
Thiemeyer: Gern geschehen.
David Kuberek, Paul Reichelt (6c), Karin Münz

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