Friedrich-Koenig-Gymnasium

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Faszination Biene

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Im Rahmen der Zellerauer Mitmachtage hat das Projektseminar "Honigbiene" unter der Leitung von Christoph Bauer des Friedrich-Koenig-Gymnasiums in Kooperation mit der Umweltstation der Stadt Würzburg einen Projekttag für Grund- und Unterstufenschüler durchgeführt. An vier Stationen erfuhren die Teilnehmer spannende Aspekte rund um die Honigbiene und konnten dabei auch selbst Experimente durchführen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Thematik Bienensterben und stellte in diesem Zusammenhang Aufkleber her, die das Bienensterben ins Bewusstsein rufen sollen. Unterstützung erhielten sie dabei von den Mitarbeitern der Umweltstation. Ein zweites Team stellte zusammen mit den Grund- und Unterstufenschülern Gießharzpräparate von toten Honigbienen her. So war es möglich, den Körperbau einer Biene einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Die dritte Gruppe zeigte den interessierten Besuchern, wie mit Hilfe von Bienenprodukten Shampoos hergestellt werden können. Der Rüsselreflex und wie dieser konditioniert werden könnte war die Fragestellung, mit der sich die vierte Oberstufengruppe auseinandersetzte. ?Es ist spannend, dass die Biene ihren Rüssel ausfährt, wenn die Antennen mit Zuckerwasser berührt werden?, stellte ein Schüler der Adalbert-Stifter-Grundschule fest. Anja Knieper, die Leiterin der Umweltstation der Stadt Würzburg, war beeindruckt von der Begeisterung der großen und kleinen Schüler: "Am gesamten Vormittag herrschte an der Umweltstation ein produktives Gewusel. Es war schön zu sehen, wie die Großen den Kleinen eine wichtige Umweltthematik erklärt und im Experiment bewusst gemacht haben." Letztendlich waren sich alle einig, dass der Bienentag eine rundum gelungene Veranstaltung war. Christoph Bauer

Neues Radioteleskop eingeweiht

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Am Mittwoch, 4. Oktober 2017, wurde das neue 3-Meter-Radioteleskop der Hans-Haffner-Sternwarte eingeweiht. Zur Einweihung an der Sternwarte und zum Festakt in der Aula des FKG waren zahlreiche Interessierte und Vertreter des öffentlichen Lebens gekommen. Die Hans-Haffner-Sternwarte in Hettstadt ist als deutschlandweite Besonderheit Schul- und Universitätssternwarte und dient der Ausbildung von Schülern und Studierenden sowie der wissenschaftlichen Forschung. Sie wird vom Verein Naturwissenschaftliches Labor für Schüler am FKG e.V. des Friedrich-Koenig-Gymnasiums und dem Lehrstuhl für Astronomie der Universität Würzburg gemeinsam betrieben. Das neue Teleskop befindet sich auf einem Anbau, der von Herbst 2015 bis Sommer 2016 eigens zu diesem Zweck errichtet wurde. Das Instrument selbst wurde dann in der zweiten Jahreshälfte 2016 installiert. Die Arbeiten wurden von Schülern und Lehrern des FKG sowie Wissenschaftlern der Universität unter Anleitung und Mithilfe verschiedener Firmen und Handwerksbetriebe aus der Region selbst durchgeführt. Dabei taten sich Hettstädter Firmen ? wie schon beim Bau der Sternwarte vor acht Jahren ? besonders hervor: Die Erdarbeiten wurden von Erdbau Peter Schrenk, die Spenglerarbeiten von der Spenglerei Klaus Gottschlich und die Boden- und Fliesenlegearbeiten von der Sczygiel GmbH unentgeltlich durchgeführt. Die Elektroarbeiten wurden ? ebenfalls unentgeltlich ? von Lehrlingen der SSI Schäfer Automation GmbH durchgeführt, die hier ihren hohen Ausbildungsstand eindrucksvoll demonstrierten. Große Unterstützung erfuhr das Projekt auch durch die Gemeinde Hettstadt, die bei allen Formalitäten und Anträgen tatkräftig unterstützte. Die Finanzierung des Gebäudes und des Radioteleskops wurden hauptsächlich durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung sowie durch die Klett-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung getragen. Durch das neue 3-Meter-Radioteleskop der Hans-Haffner-Sternwarte wird neben dem optischen Fenster für Schüler und Studenten ein weiteres Fenster ins Weltall aufgestoßen. Die Segnung des neuen astronomischen Instruments übernahm am Nachmittag Pater Christoph Gerhard, der selbst begeisterter Hobbyastronom und Leiter der Klostersternwarte Münsterschwarzach ist. Er betonte, dass die Astronomie seit Jahrhunderten in der Kirche eine wichtige Rolle spiele, da durch astronomische Beobachtungen und Berechnungen das Datum des Osterfests als erster Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond festgelegt werden musste. Pater Christoph führte dann aus, dass in den unvorstellbaren Weiten des Weltalls die Größe Gottes spürbar werde. Im Anschluss demonstrierte Alexander Kappes vom Lehrstuhl für Astronomie die Funktionsweise des neuen Radioteleskops, indem er vor den Augen der gut 70 Gästen eine Messungen der Sonne durchführte und den gespannt lauschenden Zuhörern die gewonnenen Daten erklärte. Am Abend folgte dann in der Aula des FKG der Festakt. Nachdem OStD Dr. Siegfried Rose die rund 150 Gäste und die Ehrengäste, zu denen neben dem Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal, dem Stadtschulrat Muchtar Al Ghusain, dem stellvertertenden Landrat Armin Amrehn und dem stellvertretenden Bürgermeister von Hettstadt Volker Amon auch der Kanzler der Universität Würzburg, Dr. Uwe Klug, gehörte, folgten zwei Grußworte. Dr. Stefan Jorda, der Geschäftsführer der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, gab zunächst einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Stiftung. Dann hob er hervor, dass das Schülerlabor am FKG eine Einrichtung sei, die es besonders gut verstehe, Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Auch die Tatsache, dass das Schülerlabor mit seiner Sternwarte auch von Schülern anderer Schulen genutzt wird, sei etwas Außergewöhnliches. Prof. Dr. Karl Mannheim, der Inhaber des Lehrstuhls für Astronomie an der Universität Würzburg, erläuterte im Anschluss die Bedeutung der Radioastronomie für die Erforschung des Universums und zeigte sich sehr erfreut, dass nun auch ein Radioteleskop für die Ausbildung von Schülern und Studierenden zur Verfügung steht. Den Festvortrag "Faszination Radioastronomie ? von kleinen grünen Männchen, dem Klang des Urknalls und dem WLAN" hielt Prof. Dr. Ralf-Jürgen Dettmar von der Ruhruniversität Bochum. Er schlug einen Bogen von der historischen Entwicklung der Radioastronomie hin zur modernen Kosmologie und aktuellen Entwicklungen in der Astrophysik. Anschaulich zeigte er die Bedeutung astronomischer Grundlagenforschung für die technische Entwicklung unserer Gesellschaft auf. In der abschließenden Danksagung führte Christian Lorey, der Vorsitzende des Vereins Naturwissenschaftliches Labor am FKG e.V., aus, dass allerorten die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im rohstoffarmen Deutschland gefordert werde, dann aber häufig bei der Umsetzung guter Ideen in die Praxis viele Probleme und Hürden auftauchten und es an Unterstützung fehle. Dies sei bei diesem Projekt ganz anders gewesen. Besonderes hob er hier die Gemeinde Hettstadt als vorbildlich hervor. Bei der Realisierung der Sternwarte und auch des Erweiterungsbaus für das Radioteleskop wurden in Hettstadt schnell und unbürokratisch Lösungen gefunden. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Gemeinde wäre die Sternwarte niemals Realität geworden. Dann dankte er Herrn Dr. Jorda von der Heraeus-Stiftung dafür, dass sie Ideen vor Ort aufgreife und unterstütze. Nur durch dieses besondere Konzept konnte sich das Schülerlabor am FKG so gut entwickeln, da die Heraeus-Stiftung schon früher Projekte gefördert habe. Besonders dankte er auch den beteiligten Firmen und Handwerksbetrieben, die vor allem aus Hettstadt kamen. Auch hier würde nicht nur geredet, sondern vor allem gehandelt. Am Ende war es ihm eine große Freude, dem ehemaligen Bürgermeister von Hettstadt, Eberhard Götz, für seine großen Verdienste um die Errichtung der Hans-Haffner-Sternwarte, die Ehrenmitgliedschaft des Laborvereins zu überreichen. Mit einem großen Dankeschön an alle aktiven Kollegen und Vereinsmitglieder, vor allem aber an die vielen Schülerinnen und Schüler, die sowohl bei der Errichtung des Erweiterungsbaus als auch bei der Durchführung dieser Feier weit über sich hinausgewachsen seien, lud er schließlich alle Anwesenden zum Stehempfang in der Aula des FKG ein. Weitere Informationen und Bilder von der Einweihungfeier können auf der Homepage des Naturwissenschaftlichen Labors für Schüler am FKG e.V. unter http://www.schulerlabor-wuerzburg.de eingesehen werden. Christian Lorey und Martin Feige

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