Schulleben

SchullebenBlickpunkteFirst Breath - zwischen Kunst und Tanz

First Breath - zwischen Kunst und Tanz

Foto: Corinna Tetzel

Foto: Corinna Tetzel

Wie entsteht ein Tanzstück? Wie lässt es sich in Kunst umwandeln?

Wir, das Kunst-P-Seminar 25/ 26 des Friedrich-Koenig-Gymnasiums, hatten das Glück, die Entstehung des Tanzstücks „Vox et Spiritus” von Mirko Ingrao, Dominique Dumais und Virginie Brunelle zu begleiten.
Von den ersten Ideen bis zur Aufführung konnten wir dabei sein. Wir hatten die Möglichkeit, die Tänzer:innen in einer ihrer ersten Proben zu besuchen und zu beobachten, wie die Choreografie entstand. Zudem konnten wir selbst Input zu den zentralen Begriffen „Voice“, „Spirit“ und „Soul“ im Stück von Mirko Ingrao beisteuern, die dann als Basis für die ersten choreografischen Elemente dienten. Inspiriert von diesen Begegnungen verarbeiteten wir unsere individuellen Erfahrungen und Assoziationen in eigenen Werken, Malereien, Zeichnungen, plastischen Arbeiten, eigenen Choreografien, bis hin zu einer filmischen Dokumentation unserer Zusammenarbeit mit dem Theater.

Ein zentraler Bestandteil von „Vox et Spiritus“ war die Verbindung von Tanz, Chor und dem Atem der Tänzer:innen. Der Chor war als Teil der Choreografie aktiv in das Bühnengeschehen eingebunden und bewegte sich zwischen den Tanzenden. Gesang und Atemgeräusche griffen ineinander und ergänzten das Orchester. Der Atem als eigenständiges akustisches Element des Werks war schließlich namensgebend für unsere Ausstellung „First Breath“, die wir am 30.6. im Foyer des Mainfranken Theaters eröffnet haben.
Danke an alle, die da waren und diesen besonderen Vernissageabend mit uns gefeiert haben.

Danke an das Bildungsbüro der Stadt Würzburg für die KuBiKo-Förderung, an alle Beteiligten aus dem Mainfranken Theater und an unsere Lehrerin Frau Zöpfel, die uns ermöglicht haben, unser Projekt so durchzuführen, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Das einzigartige Erlebnis, ein Tanzstück in der Entstehung zu begleiten und selbst eine Ausstellung auf die Beine zu stellen, wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Clara Jakobi und Emma Bönisch
21.07.2026