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SchullebenBlickpunkteSchülertag der Alten Sprachen an der Universität Würzburg

Ein voller Erfolg: Schülertag der Alten Sprachen an der Universität Würzburg

Antike Perspektiven auf hochaktuelle Fragen – Unser FKG im Dialog mit der Wissenschaft

Was hat Cicero mit den Krisenherden unserer heutigen Welt zu tun? Dieser spannenden Frage gingen über 60 Schülerinnen und Schüler aus ganz Unterfranken beim diesjährigen Schülertag der Alten Sprachen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg nach. Wir sind stolz, dass unsere Schule diesen bedeutenden Tag gemeinsam mit dem Institut für Klassische Philologie organisieren durfte!

Unter dem Leitthema „Bellum iustum – Der gerechte Krieg in der Antike“ tauchten die Teilnehmenden tief in historische, philosophische und literarische Welten ein. In inspirierenden Fachvorträgen und Workshops setzten sie sich kritisch mit antiken Autoren wie Herodot, Livius und Caesar auseinander. Dabei wurde eines ganz deutlich: Die Fragen, die sich bereits vor Jahrtausenden stellten – Wann ist ein Krieg gerechtfertigt? Gibt es universelle Regeln für Konflikte? – besitzen auch in unserer modernen Gesellschaft eine bemerkenswerte und bedrückende Relevanz.

Ein besonderes Highlight war die Verbindung von Textarbeit und Anschauung: Bei einer Führung durch das Martin von Wagner Museum konnten die Schülerinnen und Schüler antike Kunstwerke, wie etwa eine attische Halsamphora, direkt mit den behandelten Texten in Beziehung setzen. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Jugendlichen durch die Distanz der Geschichte einen neuen, analytischen Blick auf aktuelle politische Debatten gewannen.

„Die Resonanz war überwältigend“, freut sich Dr. Peter Günzel, Oberstudienrat an unserem FKG und Mitinitiator der Veranstaltung. Dass wir aufgrund der enormen Nachfrage bereits eine Wiederholung für den Herbst planen, unterstreicht, wie lebendig und modern die Auseinandersetzung mit der Antike an unserem Gymnasium ist.

Wir bedanken uns herzlich bei Professor Thomas Baier und seinem Team für die exzellente Zusammenarbeit. Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt: Die Beschäftigung mit den Alten Sprachen ist weit mehr als das Lesen alter Texte – sie ist ein aktiver Beitrag zu kritischem Denken und zum Verständnis unserer Gegenwart.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung im Herbst!

Marco Korn
22.07.2026